Xp startet nicht mehr

Hallo,
ich habe letztens fast meine komplette Hardware ausgetauscht:
Mainboard: Gigabyte GA-6BXC --> ASUS A7V266
CPU: Intel PIII@600Mhz --> AMD Duron 750Mhz
Graka: S3 Savage 4 (Diamond Stealth III) --> ATI Rage 128 (oder so ähnlich)
RAM: SD-Ram --> DDR-RAM
Netzerk: 3com --> Intel
Rest ist geblieben (inklusive Festplatte, USB-Controller, Soundkarte, Maus, Tastatur, Bildschirm, etc.)

Mein Hauptsystem Linux (Debian Testing) funktioniert auch weiterhin ohne Problem, Windows lässt sich allerdings nicht mehr starten.
Beim Booten von Windows XP Prof. (Vers. 2001 oder so) kommt diese Fehlermeldung (nicht der genaue Wortlaut, gekürzt, aber sinngemäß):

Es wurde ein Problem festgestellt...
Wenn es zum ersten Mal auftaucht: PC neustarten (bringt nix)
Wenn weiterhin angezeigt: folgen Sie folgenden Schritten:
sind Viren auf der Festplatte (wäre aber ein komischer Zufall...)?
Entfernen Sie alle neu installierten Festplatten bzw. Festplattencontroller (geht schlecht, da müsste ich wieder das Motherboard auswechseln...)!
Stellen Sie sicher, dass die Festplatte richtig konfiguriert ist (denke ich zumindest)!
Führen Sie CHKDSK /F aus und prüfen Sie ob die Festplatte beschädigt ist (glaub ich kaum, dann würde wahrscheinlich gar kein Windows mehr botten...)!
Anschließend starten Sie den Computer neu (selbstverständlich...)!
Fehlermeldung (ich hoffe ich habe mich nicht verschrieben :wink:):
\*\*\* STOP: 0x0000007B (0xF894C640,0xC0000034,0x00000000,0x00000000)

Nach dieser Ausgabe muss man Reset/Power drücken, damit es weitergeht. Vor diesem Bluescreen sieht man noch kurz das beim Starten übliche Windows-Logo am Monitor (1/2-Sekunde?). Mir fällt nichts ein, wie ich das Beheben kann. Müsste doch eigentlich gehen oder? Verfügbare Software auf/für den PC: Windows XP Prof CD, Debian Testing Linux (allerdings natürlich nur beschränkten Zugriff auf die Platte, da die ntfs Treiber nichts besonderes erlauben (eigentlich nur lesen)…)

Bisher habe ich folgendes ohne Erfolg probiert:
Mit Linux von der NTFS-Platte das „viaide.sys“ von „Driver Cache/i386/driver.cab“ entpackt und auf Diskette gespeichert, dann
die Wiederherstellungskonsole mit der WinXP-CD gestartet, dort habe ich folgendes gemacht:

  1. disable intelide
  2. disable p3 (muss ich da nicht etwas „enablen“???)
  3. disable agp440 (muss ich da nicht etwas „enablen“???)
  4. von der Diskette die „viaide.sys“ nach „system32/drivers“ kopiert
  5. in „system32/drivers“ die „intelide.sys“ nach „intelide.sys.old“ umbenannt.
  6. enable von viaide (hat scheinbar korrekt funktioniert (habe es auf Aktivierungsmodues „boot“ gestellt (den genauen Parameter habe ich vergessen, aber das ist auch nicht so wichtig…)))

Alles dies hat leider nichts gebracht… Jetzt bin ich völlig Ratlos.
Gruß,
Ulrich

Auch hallo.

Hallo,
ich habe letztens fast meine komplette Hardware ausgetauscht:
Mainboard: Gigabyte GA-6BXC --> ASUS A7V266
CPU: Intel PIII@600Mhz --> AMD Duron 750Mhz
Graka: S3 Savage 4 (Diamond Stealth III) --> ATI Rage 128
(oder so ähnlich)
RAM: SD-Ram --> DDR-RAM
Netzerk: 3com --> Intel
Rest ist geblieben (inklusive Festplatte, USB-Controller,
Soundkarte, Maus, Tastatur, Bildschirm, etc.)

Soweit ok…

Mein Hauptsystem Linux (Debian Testing) funktioniert auch
weiterhin ohne Problem, Windows lässt sich allerdings nicht
mehr starten.

^^ Geht Linux bei einem Wechsel der HW-Basis also nicht in die Grätsche. Bzw. es passt sich besser an :smile: Was Windows angeht: dem muss klargemacht werden, dass die Treiber für die ‚alte‘ HW nicht mehr relevant sind. Dazu muss man in der Registry (Abgesicherter Modus, wenn möglich) sämtliche Verweise auf diese löschen.
Einfacher ist folgendes Manöver: Bootsektor in Sicherheit bringen und Windows neu installieren. Oder von CD booten und mithilfe der Reparaturkonsole -irgendwie- versuchen die neue HW mit Windows zum Laufen zu bringen.

HTH
mfg M.L.

hi Ulrich,

xp ist heikel beim Umstieg von intel auf amd, umgekehrt gibts seltsamerweise weniger Probleme.

Gib die XP-CD rein und boote von dieser… Gehe vor als ob du windoof neu installieren wolltest. Irgendwann sagt das Setup dann, dass windoof schon drauf ist und gibt dir die Auswahl zum Reparieren („R“).

Wähle „R“ und Win wird die neuen Treiber für dein aktuelles System installieren.

Vorteil: Die meisten Einstellungen bleiben erhalten, Programme müssen nicht neu installiert werden.

Nachteil: Einige Win-Einstellungen, wie automatisches Update etc. werden zurückgestellt. Alle Sicherheitspatches müssen neu installiert werden (auch ev. notwendige Servicepacks, wenn du nur XP oder XP mit SP1 hast).

Da diese „reparatur“ nicht immer 100 %-ig funktioniert (alte Treiber bleiben im Systemordner) würde ich gleich neu aufsetzen.

lg,
fred

Hallo,

Dazu muss man in der
Registry (Abgesicherter Modus, wenn möglich) sämtliche
Verweise auf diese löschen.

Der lässt sich nicht starten, nur die Reperationskonsole von der XP-CD. Dort hat man nur eingeschränkten Zugriff auf die Registry…

Einfacher ist folgendes Manöver: Bootsektor in Sicherheit
bringen und Windows neu installieren.

Fürs Neuinstallieren hab ich im Momentan nicht all zu große Lust.
Gruß,
Ulrich

Hallo,

Gib die XP-CD rein und boote von dieser… Gehe vor als ob du
windoof neu installieren wolltest. Irgendwann sagt das Setup
dann, dass windoof schon drauf ist und gibt dir die Auswahl
zum Reparieren („R“).

Also ich war auch soweit, dass „R“ kam, allerdings kam dann lediglich die Konsole, wo man nur sehr eingeschränkt arbeiten kann.

Wähle „R“ und Win wird die neuen Treiber für dein aktuelles
System installieren.

Vielleicht hätte ich noch etwas warten müssen? Ich werds nachher nochmal probieren!

Nachteil: Einige Win-Einstellungen, wie automatisches Update
etc. werden zurückgestellt. Alle Sicherheitspatches müssen neu
installiert werden (auch ev. notwendige Servicepacks, wenn du
nur XP oder XP mit SP1 hast).

Updates hab ich eh nicht :wink:
Gruß,
Ulrich

Hi
nicht die Reparaturkonsole, da noch weiter als wollest du neu installieren… du hast dann nochmal die Wahl.

HH

Hallo,

nicht die Reparaturkonsole, da noch weiter als wollest du neu
installieren… du hast dann nochmal die Wahl.

Habe ich gemacht, nur es kam nichts. Ich konnte immer nur Installation bestätigen oder Abbrechen. Das lief soweit, dass er anfangen wollte, meine Windowsplatte zu löschen… Dann habe ich schnell reset benutzt :wink:. Die Partitionstabelle meiner Linux-Festplatte mitsamt Cylinder/Heads/Sector-Größen war aus irgendwelchen Gründen von Windows zerstört worden. Ein Glück, dass ich die Werte damals aufgeschrieben hatte. Sonst wär ich nicht mehr so leicht an den Festplatteninhalt gekommen… Bei den nächsten Versuchen mit der Windows-CD steck ich glaub ich mal das Kabel der Platte ab…
Gruß,
Ulrich

Hi
ist aber da, augen auf, ich habs schon öfter gemacht. Nur, ich tu es jetzt nicht aus langer weile…
HH

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