CHKDSK bricht mit Fehlermeldung ab ~ Dateien nicht lesbar ~ E/A-Fehler in Sektor…
Zur Zeit habe ich folgendes Festplattenproblem unter WIN XP mit einer NTFS-Partition:
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Fehlermeldung & Info von Windows "Datei beschädigt und nicht lesbar…führen sie CHKDSK aus"
Dies betrifft diverse Dateien verschiedenen Typs in unterschiedlichen Verzeichnissen.
Die Dateigröße wird im Dateiexplorer wird weiterhin angezeigt. Alle sonstigen Dateieigenschaften jedoch nicht, bei Grafiken keine Vorschau möglich.
Die Dateien lassen sich nicht löschen oder durch ein altes Backup ersetzten und hängen sozusagen unverrückbar in der FAT ohne Zugriffsmöglichkeit.
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Der Versuch die Festplatte auf Defragmentierung zu überprüfen bricht ebenfalls mit dem Hinweis ab, dass „CHKDSK /f“ ausgeführt werden soll.
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Der Aufruf von CHKDSK ergibt die Meldung, dass eine Programmausführung erst beim nächsten Neustart möglich ist.
Beim Neustart wird CHKDSK ausgeführt, das Dateisystem auch zunächst überprüft, dann erfolgt bei der Dateireparatur eine Fehlermeldung:
"Querverbindung zu Datei 8 wird wiederherstellt."
„Ein nicht spezifierter Fehler ist aufgetaucht.“
CHKDSK wird abgebrochen. Der Neustart wird fortgesetzt.
Das System läuft stabil weiter, nur die besagten Dateien sind nicht lesbar bzw. löschbar.
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Weder im abgesicherten Modus, noch über die Wiederherstellungskonsole der Windows CD läßt sich CHKDSK zur Reparatur der Dateistruktur bewegen.
Ebenfalls Fehlgeschlagen ist der Reparaturversuch über Eigenschaften von Festplatte > Extras > Fehlerüberprüfung.
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Das Seagate Diagnosetool hat nach dem kompletten physikalischen Oberflächentest einen E/A-Fehler in Sektor 91013959 angezeigt.
???.
a) Welche alternativen Möglichkeiten ( andere Programme?) gibt es die Dateien wieder lesbar zu machen, oder alternativ aus der Verzeichnisstuktur zu löschen, damit ich das Backkup aufspielen kann? Oder: Wie kriege ich die FAT korrigiert?
b) Als nächstes würde ich dann die Platte defragmentieren, was jedoch ohne vorheriges CHKDSK auch nicht funktioniert. Ist dies sinnvoll oder gehen durchs Defragmentieren evtl. Daten verloren?
c) Wie stelle ich sicher, dass zukünftig der defekte Sektor nicht mit Daten beschrieben wird bzw. nicht genutzt wird?
Vielen Dank für Lösungsansätze 
Carsten
CHKDSK bricht mit Fehlermeldung ab ~ Dateien nicht lesbar ~
E/A-Fehler in Sektor…
Hallo,
hier gibt es keine richtige Lösung. Deine Festplatte ist am sterben. Kauf Dir eine neue und kopiere so schnell wie möglich Deine Daten.
Windows würde ich neu installieren.
Die Daten wiederherzustellen dürfte schwierig sein. Es gibt kostenlose Recovery-Tools. Bei E/A Fehlern bin ich aber skeptisch.
MfG
Matthias
Vielen Dank für Lösungsansätze 
Carsten
Platte ist erst 3/4 Jahr alt!
Das wäre aber ein schneller Festplattentod, da ich erst letztes Jahr die Platte erneuert habe (Totalcrash der alten).
Zumal (bisher) nur sehr wenige Dateien von dem E/A-Fehler betroffen sind und das System absolut stabil läuft.
Aber das CHKDSK nicht mehr komplett durchläuft ist doch sehr merkwürdig. Ich hab schon diverse Leute befragt und keiner hat bisher erlebt, dass CHKDSK versagt. *Kopfkratz*
Werde mal dem Hersteller mailen und auf schnelle Reaktion hoffen…
Für weitere Tips dankbar 
Und viel älter wird sie auch nicht mehr werden…
Moien
Wenn Oberflächenfehler sichtbar werden sind Platten nicht mehr zu retten.
Jede Platte hat Oberflächenfehler und einen Ausweichbereich. Wenn ein Fehler auftritt wird der Bereich, unsichbar für den PC, in den Ausweichbereich verschoben. Die Grösse des Ausweichbereichs ist auf die Lebensdauer der Platte (bei Seagate ± Garantiezeit) ausgelegt. Wenn das Diagnosetool von Oberflächenfehlern redet meint es damit 2 Dinge:
- Der Ausweichbereich ist voll
- Geht einkaufen.
Das wäre aber ein schneller Festplattentod, da ich erst
letztes Jahr die Platte erneuert habe (Totalcrash der alten).
Das wiederum klingt nach falschen Einbau oder Transport. Auf welcher Temperatur läuft die Platte ? Und komm jetzt nicht mit „innerhalb der Grenzen“. Die Herstellergrenzen sind die absoluten maximalen Werte die die Platte kurzzeitig aushalten kann. wird eine Platte nahe an den Grenzen gefahren geht sie sehr schnell kaputt (1-2 Monate maximal).
Aber das CHKDSK nicht mehr komplett durchläuft ist doch sehr
merkwürdig. Ich hab schon diverse Leute befragt und keiner hat
bisher erlebt, dass CHKDSK versagt. *Kopfkratz*
Ich hab chkdsk schon 2 Stunden mit einer toten Platte reden sehen. Ich hatte nämlich vorher eine der Scheiben ausgebaut …
Werde mal dem Hersteller mailen und auf schnelle Reaktion
hoffen…
Die Mail sollte mit „RMA-Request“ anfangen.
cu
In Sachen Trauerfall HD: Danke für den Beistand.
Wenn Oberflächenfehler sichtbar werden sind Platten nicht mehr
zu retten.
Ruhe in Frieden.
Wenn das Diagnosetool von
Oberflächenfehlern redet meint es damit 2 Dinge:
- Der Ausweichbereich ist voll
- Geht einkaufen.
Auf, auf Ihr Konsumenten…
welcher Temperatur läuft die Platte ?
Ja, was weiß ich, hab ja kein Thermometer im Rechner installiert.
War wohl nicht zugig genug um die Platte. Sollte ich extra einen Festplattenventilator einbauen? Am Besten Wasserkühlung *haha*
Werde mir mal ein Image der Platte brennen.
Hat jemand Softwaretips (Freeware!, keine Demo- oder Trialversion) um eine Imagedatei zu erstellen?
Danke.
Carsten
Wenn Oberflächenfehler sichtbar werden sind Platten nicht mehr
zu retten.
Ruhe in Frieden.
Wenn das Diagnosetool von
Oberflächenfehlern redet meint es damit 2 Dinge:
- Der Ausweichbereich ist voll
- Geht einkaufen.
Auf, auf Ihr Konsumenten…
Zum Garantieformular vom Hersteller…
welcher Temperatur läuft die Platte ?
Ja, was weiß ich, hab ja kein Thermometer im Rechner
installiert.
Doch. Auf fast jeder normalen Platte der letzten 5 Jahre ist ein SMART Thermometer. Das kann man mit jedem SMART-fähigen Programm auslesen. Unter Linux smartmontools, für windows musst du googlen.
Werde mir mal ein Image der Platte brennen.
Hat jemand Softwaretips (Freeware!, keine Demo- oder
Trialversion) um eine Imagedatei zu erstellen?
Wie gut kennst du dich mit Rechnern aus und hast du eine 2. Platte gleicher Grösse zur Hand ?
cu
HD Temperatur? & Imagedatei von Partition
welcher Temperatur läuft die Platte ?
Ja, was weiß ich, hab ja kein Thermometer im Rechner
installiert.
Doch. Auf fast jeder normalen Platte der letzten 5 Jahre ist
ein SMART Thermometer. Das kann man mit jedem SMART-fähigen
Programm auslesen. Unter Linux smartmontools, für windows
musst du googlen.
Danke für den Hinweis, werde mal suchen.
Mit welcher Temperatur sollte eine HD den maximal bzw. in Dauerbetrieb laufen?
Werde mir mal ein Image der Platte brennen.
Hat jemand Softwaretips (Freeware!, keine Demo- oder
Trialversion) um eine Imagedatei zu erstellen?
Wie gut kennst du dich mit Rechnern aus und hast du eine 2.
Platte gleicher Grösse zur Hand ?
Ich bin fündig geworden: Driveimage XML von Runtime. Habe ich mit Bart PE Builder auf eine Boot CD gebrannt und damit ein Image der defekten Platte auf eine exterene USB-Platte gebrannt.
Ich hoffe nun, das Zurückspielen auf eine neue Festplatte funktioniert und ergibt ein bootbares Ergebnis. Notfalls hab ich ja ein reines Datenbackup der „Eigenen Dateien“. Bin also noch recht entspannt 
Macht es Sinn, die alte Festplatte komplett zu formatieren und neu zu partitionieren in der Hoffnung, dass der einzige defekte Sektor dabei nicht mehr angesprochen wird?
Gruß & Dank
Carsten
Moien
Doch. Auf fast jeder normalen Platte der letzten 5 Jahre ist
ein SMART Thermometer. Das kann man mit jedem SMART-fähigen
Programm auslesen. Unter Linux smartmontools, für windows
musst du googlen.
Danke für den Hinweis, werde mal suchen.
Mit welcher Temperatur sollte eine HD den maximal bzw. in
Dauerbetrieb laufen?
25-30 °C wär gut. Über 40°C ist richtig schlecht.
Ich bin fündig geworden: Driveimage XML von Runtime. Habe ich
mit Bart PE Builder auf eine Boot CD gebrannt und damit ein
Image der defekten Platte auf eine exterene USB-Platte
gebrannt.
Ich hoffe nun, das Zurückspielen auf eine neue Festplatte
funktioniert und ergibt ein bootbares Ergebnis. Notfalls hab
ich ja ein reines Datenbackup der „Eigenen Dateien“. Bin also
noch recht entspannt 
Mein Vorgehen bei sowas ist Knoppix und eine Kopie per dd. Das hat einen richtig grossen Vorteil: dd macht auch dann noch korrekte Kopien wenn die Strukturdaten zerstört sind. dd kopiert nämlich 1:1 byteweise, alle anderen lesen in den Partition einfach nur die Dateien aus und speichern nur das aussenrum 1:1.
Allerdings kann man sich damit sehr schnell mal eine Platte versauen… ein Tippfehler in der Commandozeile und die Kopie läuft in der anderen Richtung.
Macht es Sinn, die alte Festplatte komplett zu formatieren und
neu zu partitionieren in der Hoffnung, dass der einzige
defekte Sektor dabei nicht mehr angesprochen wird?
Der Sektor wird wahrscheinlich (man weiss halt nicht wie doof der formatierer von Microsoft ist) beim formatieren aussortiert. Wenn aber ein Sektor so ausfällt wird er nicht lange alleine bleiben. Die Chancen für weitere Ausfälle stehen nicht schlecht.
Ich würd die Platte durch den destrukiven Test des Hersteller schicken. Wenn der auch was findet ist das ein Fall für die Garantie. Findet der nix würde ich Stresstests fahren … bis er halt was findet. Halbtote Platten sind zu gefährlich für Experimente.
cu