32 - 64 Bit ?

Hallo,

als ich gestern TjuneUp System Hinweis durchgeführt habe, kam folgene Anzeige:
http://www.250kb.de/u/070726/j/529c0b59.jpg

Jetzt habe ich leider nur eine 32 Bit Version von Windows XP und ich weiß auch nicht wirklich in welcher Hinsicht es notwendig ist, eine Update durchzuführen…

Dann habe ich mich mal auf die Suche gemacht und bei CHIP folgenden Artikel gefunden:
http://archiv.chip.de/artikel/c1_archiv_artikelunter…

Dort steht, das es eine Beta Version von 64 Bit für Athlon Prozessoren gibt…??? Ich hab aber ein Intel Celeron D (3,06 GHZ)

Ich weiß also nicht wie ich jetzt ein Update darauf ausführen soll,
ob das irgendwelche Auswirkungen auf Programme haben könnte
und ob es überhaupt empfehlenswert ist.

Danke

Hi Thunderfox

als ich gestern TjuneUp System Hinweis durchgeführt habe, kam
folgene Anzeige:
http://www.250kb.de/u/070726/j/529c0b59.jpg

Jetzt habe ich leider nur eine 32 Bit Version von Windows XP
und ich weiß auch nicht wirklich in welcher Hinsicht es
notwendig ist, eine Update durchzuführen…

Es gibt kein Update. Win XP 64 ist ein eigenes Betriebssystem, was neu installiert werden muss. Der Vorteil ist tatsächlich, dass bei Dual Core Prozessoren beide beschäftigt werden.
Aber: du brauchst neue Treiber, und der Support von Treibern für XP 64 ist lausig
Ausserdem profitiert nur 64 Bit Software von einem DUal Core System, und davon gibt es sehr wenig. ‚Normale‘ Programme laufen genauso schnell resp. langsam, wie vorher auch.
Wenn du also nicht grade täglich professionnel mit Graphiken und Fotomontagen rumjonglierst, CAD-Anwendungen benutzt o.ä., und bereit bist, viel Geld in die 64 Versionen dieser Programmen zu investieren, hast du keinerlei Vorteile.

Dann habe ich mich mal auf die Suche gemacht und bei CHIP
folgenden Artikel gefunden:
http://archiv.chip.de/artikel/c1_archiv_artikelunter…

Dort steht, das es eine Beta Version von 64 Bit für Athlon
Prozessoren gibt…??? Ich hab aber ein Intel Celeron D (3,06
GHZ)

man sollte halt alles lesen. hast du das Datum angeschaut? ^^

Gruss
ExNicki

Hi!

Es gibt kein Update. Win XP 64 ist ein eigenes Betriebssystem,
was neu installiert werden muss. Der Vorteil ist tatsächlich,
dass bei Dual Core Prozessoren beide beschäftigt werden.

Die Prozessoren werden auch unter Windows XP 32-bit ausgelastet. Ist also kein Vorteil von 64bit.

Aber: du brauchst neue Treiber, und der Support von Treibern
für XP 64 ist lausig
Ausserdem profitiert nur 64 Bit Software von einem DUal Core
System, und davon gibt es sehr wenig. ‚Normale‘ Programme
laufen genauso schnell resp. langsam, wie vorher auch.

Totaler Blödsinn! Unter Windows kann man z.B. jedem Tool einen Prozessor zuweisen und sie werden auch beide ausgelastet. Die Dual-Core´s werden auch unter 32bit voll ausgelastet, es kommt bloß auf die Anwendung an.
Ein Nero-Vision benutzt auch beide Kerne unter 32bit.

Gruss
ExNicki

Gruss zurück
André

Moien

Jetzt habe ich leider nur eine 32 Bit Version von Windows XP
und ich weiß auch nicht wirklich in welcher Hinsicht es
notwendig ist, eine Update durchzuführen…

Es ist gar nicht nötig. 64Bit bringt was wenn man mehr als 3GB RAM hat, extrem grosse Datenmengen verwalten möchte (> 100 TB) oder SQL-Server mit Tabellen grösser 64GB braucht.

64Bit bringt Nachteile mit sich: alle 64Bit Programme verbrauchen plötzlich ein wenig mehr RAM (int und pointer werden doppelt so gross) und ein guter Teil der Hardwarehersteller hat keine funktionierenden 64 Bit Treiber (da sieht man wer gleich sauber programmiert hat und wer schlampt).

Dort steht, das es eine Beta Version von 64 Bit für Athlon
Prozessoren gibt…???

Die Information ist stark veraltet, inzwischen gibt es kaum CPUs ohne 64Bit.

Ich hab aber ein Intel Celeron D (3,06 GHZ)

Mein Beileid. Das ist einer aus der Netburst-Serie von Intel. Diese CPUs verbraten proportional zur Rechenleistung sehr viel Strom. Das führt zu aufwendigen und lauten Kühlsystemen.

Ich weiß also nicht wie ich jetzt ein Update darauf ausführen
soll,
ob das irgendwelche Auswirkungen auf Programme haben könnte
und ob es überhaupt empfehlenswert ist.

32 Bit Programme unter 64 Bit Windows laufen lassen geht, aber man sollte es nicht tun. Es bringt halt gar keinen Vorteil…

cu

Moien

Jetzt habe ich leider nur eine 32 Bit Version von Windows XP
und ich weiß auch nicht wirklich in welcher Hinsicht es
notwendig ist, eine Update durchzuführen…

Es ist gar nicht nötig. 64Bit bringt was wenn man mehr als 3GB
RAM hat, extrem grosse Datenmengen verwalten möchte (> 100
TB) oder SQL-Server mit Tabellen grösser 64GB braucht.

Aha ok, dann lohnt sich das wahrscheinlich nicht für mich…

64Bit bringt Nachteile mit sich: alle 64Bit Programme
verbrauchen plötzlich ein wenig mehr RAM (int und pointer
werden doppelt so gross) und ein guter Teil der
Hardwarehersteller hat keine funktionierenden 64 Bit Treiber
(da sieht man wer gleich sauber programmiert hat und wer
schlampt).

Das ist ja schrecklich

Die Information ist stark veraltet, inzwischen gibt es kaum
CPUs ohne 64Bit.

Aso^^

Ich hab aber ein Intel Celeron D (3,06 GHZ)

Mein Beileid. Das ist einer aus der Netburst-Serie von Intel.
Diese CPUs verbraten proportional zur Rechenleistung sehr viel
Strom. Das führt zu aufwendigen und lauten Kühlsystemen.

Hmm :frowning: das ist ja mal eine gar keine schöne Information…
Der PC hatte:
200 GB Festplatte
128 MB Grafik
512 MB Ram
und ein paar Kleinigkeiten
für 499€. Das fand ich recht billig und hab den PC mir gekauft.
Jedoch lasse ich den PC des öfteren an, weil ich ihn oft brauche, oder er selbstständig Aufgaben vollzieht.

32 Bit Programme unter 64 Bit Windows laufen lassen geht, aber
man sollte es nicht tun. Es bringt halt gar keinen Vorteil…

Hmm ok dann lass ich das mal lieber…

cu

Danke an euch beide.

Moien

Mein Beileid. Das ist einer aus der Netburst-Serie von Intel.
Diese CPUs verbraten proportional zur Rechenleistung sehr viel
Strom. Das führt zu aufwendigen und lauten Kühlsystemen.

Hmm :frowning: das ist ja mal eine gar keine schöne Information…
Der PC hatte:
200 GB Festplatte
128 MB Grafik
512 MB Ram
und ein paar Kleinigkeiten
für 499€. Das fand ich recht billig und hab den PC mir
gekauft.

Inzwischen gibt es für den gleichen Preis besseres. Aber es gibt bei PC-Hardware immer 1-2 Monate später für den gleichen Preis was besseres (Deshalb sollte man auch nie Leistung auf Vorrat kaufen). Und in den billigen Angeboten steckt nunmal das was man sonst nicht verkaufen könnte. Wenn das Teil sauber läuft dann nutz ihn weiter. Wenn du die Kiste irgendwann später beschleunigen willst dann lass 1 GB RAM einbauen.

Jedoch lasse ich den PC des öfteren an, weil ich ihn oft
brauche, oder er selbstständig Aufgaben vollzieht.

Kuck dir mal Suspend-to-RAM an (windows nennt das Standby). In dem Zustand schaltet sich einiges ab und man spart Strom. Aber der Rechner kommt sehr schnell wieder hoch (2-5 Sekunden) und alle Programme sind noch da. Im Standby rechnet das Teil aber nicht weiter, d.h. Downloads & Co laufen nicht weiter sondern bleiben stehen.

Jenachdem wie billig der Rest des Rechners war kann Standby durchaus schiefgehen (im Notfall Stecker kurz ziehen und neu starten). Teste es also nicht während was wichtiges läuft. Und Standby reduizert den Verbrauch bei sehr billigen Motherboards nicht so stark wie bei „guten“. Wenn die Lüfter im Standby weiterlaufen stimmt was nicht.

cu

Hallo,

ja den Standby Modus kenne ich… der läuft auch.
Ich mach aber doch lieber wenn ich von Zuhause länger weg bin den Ruhezustand an.

Mein PC werde ich jetzt bald auf 2GB Ram hochziehn.
Weil in meinem Praktikum in einer PC Firma waren PC´s mit 2,4 GHZ etc und 1 GB Ram und die waren teilweise wesentlich schneller als mein PC…

Naja danke

Schneller Rechner, Celeron D, RAM-Grösse, GHz
Moien

Weil in meinem Praktikum in einer PC Firma waren PC´s mit 2,4
GHZ etc und 1 GB Ram und die waren teilweise wesentlich
schneller als mein PC…

Die GHz sind nicht alles. GHz alleine sagen sehr wenig über die Leistungsfähigkeit aus. Nur innerhalb einer CPU-Familie kann man die GHz eingeschränkt als Leistungsmerkmal benutzen. Sobald man aber zwischen den Familien wechselt (Netburst Core Core 2 AMD64 …) verliert das ganze stark an Aussagekraft.

Deine 3GHz aus einem Celeron D entsprechen etwa 1,2 - 1,5 GHz aus einem Core 2 Duo.

Dann hängt die Reaktionszeit eines Rechner stark von der Platte (5400rpm, 7200rpm, 10.000 rpm oder gar 15.000rpm), der installierten Software (welches Windows, welche HintergundToolz) und den Einstellungen (Platte mit PIO oder DMA, Aero oder klassisch,…) ab. Das Gesamtpackage zählt.

cu

Hi ANdré

Es gibt kein Update. Win XP 64 ist ein eigenes Betriebssystem,
was neu installiert werden muss. Der Vorteil ist tatsächlich,
dass bei Dual Core Prozessoren beide beschäftigt werden.

Die Prozessoren werden auch unter Windows XP 32-bit
ausgelastet. Ist also kein Vorteil von 64bit.

ja, wenn XP zufällig grade mitspielt.
Die Skalierfähigkeit bei Windows XP ist arg begrenzt. Der Thread-Scheduler, der die hunderte von gleichzeitig laufenden Threads an die einzelnen Kerne verteilt, ist gelinde gesagt, Mist.

Aber: du brauchst neue Treiber, und der Support von Treibern
für XP 64 ist lausig
Ausserdem profitiert nur 64 Bit Software von einem DUal Core
System, und davon gibt es sehr wenig. ‚Normale‘ Programme
laufen genauso schnell resp. langsam, wie vorher auch.

Totaler Blödsinn! Unter Windows kann man z.B. jedem Tool einen
Prozessor zuweisen und sie werden auch beide ausgelastet. Die
Dual-Core´s werden auch unter 32bit voll ausgelastet, es kommt
bloß auf die Anwendung an.

aber klar doch. wenn du jedes Mal beim Starten eines Programms ihm eine CPU zuweist, stimmt das sogar.
Einer der wenigen Vorteile von Vista ist, dass die Skalierfähigkeit gegenüber XP stark verbessert wurde.
Es gibt natürlich auch schon Tools, welche die Zuweisung speichern können, zB
THG Task Assignment Manager. Aber XP bringt das nicht fertig.

Ein Nero-Vision benutzt auch beide Kerne unter 32bit.

das glaube ich dir jetzt mal unbesehen: ich weiss es nicht

Gruss
ExNicki

Hallo Thunderfox

als ich gestern TjuneUp System Hinweis durchgeführt habe, kam
folgene Anzeige:
http://www.250kb.de/u/070726/j/529c0b59.jpg

Tuning-Tools geben, das ist eine ihrer Aufgaben, eine Menge Tips von sich. Mitunter kann man dadurch tatsächlich etwas verbessern, aber vieles ist auch nur ‚gut gemeint‘. Dein Vorgehen, Dich erstmal genauer zu informieren, indem Du hier nachfragst, ist auf jeden Fall sinnvoll.

Jetzt habe ich leider nur eine 32 Bit Version von Windows XP
und ich weiß auch nicht wirklich in welcher Hinsicht es
notwendig ist, eine Update durchzuführen…

Notwendig ist es sicher nicht, wie bereits die anderen Antworten andeuten.

Ich würde sagen: Lass es, bleib bei der 32bit-Version von XP. Derzeit bringt ein 64bit-Windows noch kaum echte Vorteile. Erst wenn es mal eine hinreichend grosse Auswahl an 64bit-Software gibt, kann man einen Umstieg ins Auge fassen. Dann aber eher auf Vista.

Dann habe ich mich mal auf die Suche gemacht und bei CHIP
folgenden Artikel gefunden:
http://archiv.chip.de/artikel/c1_archiv_artikelunter…

Das ist wohl ein älterer Artikel. XP in der 64bit-Version ist inzwischen fertig und prinzipiell auch erhältlich. Und diese Version läuft auch mit Intel-CPUs. Zum Zeitpunkt des von Dir verlinkten Artikels war aber wohl noch keine 64bit-CPU von Intel verfügbar, AMD war da ja etwas früher.

CU
Peter

Hallo,

wow das hätt ich echt nicht gedacht, das es so einen Unterschied macht.
Wenn ich mir das nächste mal irgend ein PC kaufe, werde ich genau gucken in welchem verhältnis die Leistung steht. Bisher hatte ich immer nur auf die grobe GHZ,Ram MB, Grafik MB geguckt.

Danke