ich habe bei meinem WindowsXP Pro SP2 in der Zeiteinstellung der Systemsteuerung den Haken „Uhr automatisch auf Sommer-/Winterzeit umstellen“ deaktiviert, die Einstellung für „Automatisch mit einem Internetzeitserver synchronisieren“ aber aktiviert (mit dem voreingestellten Server time.windows.com).
Nun wird nach der Zeitsynchronisation immer die MEZ, nicht aber die Sommerzeit angezeigt. Kann ich die automatische Synchronisation irgendwie so nutzen, dass auch die gültige Sommerzeit in meinem System läuft oder geht das mit diesen Einstellungen gar nicht?
Das typische Windows-Häkchen „Uhr automatisch auf Sommer-/Winterzeit umstellen“ darf bei mir NICHT gesetzt werden, weil Windows sonst alle Dateiänderungen um eine Stunde umstellt und damit die Synchronisation mit Onlinedateien durcheinander bringt.
ich habe bei meinem WindowsXP Pro SP2 in der Zeiteinstellung
der Systemsteuerung den Haken „Uhr automatisch auf
Sommer-/Winterzeit umstellen“ deaktiviert, die Einstellung für
„Automatisch mit einem Internetzeitserver synchronisieren“
aber aktiviert (mit dem voreingestellten Server time.windows.com).
Nun wird nach der Zeitsynchronisation immer die MEZ, nicht
aber die Sommerzeit angezeigt.
Normal. Über’s Web kommt nur MEZ, die Stunde für die Sommerzeit muss der Rechner schon selber aufaddieren, da gibt’s (meines Wissens nach) keine extra Timeserver für.
Und wenn du Windows sagst, du willst keine Sommerzeit auf deinem Rechner . . .
Das typische Windows-Häkchen „Uhr automatisch auf
Sommer-/Winterzeit umstellen“ darf bei mir NICHT gesetzt
werden, weil Windows sonst alle Dateiänderungen um eine Stunde
umstellt und damit die Synchronisation mit Onlinedateien
durcheinander bringt.
Warum sollte Windows das tun?
Vieleicht, wenn du jetzt umstellen lässt, aber bei der automatischen Umstellung wird nur an diesen beiden Tagen mitten in der Nacht die Uhrzeit umgestellt. Windows ändert da keineswegs etwas an den Zeitstempeln der Dateien - warum auch, letzte Änderung etc. sind ja zu bestimmten Uhrzeiten gemacht worden, unabhängig vom Zeitrahmen.
Und solltest du da wirklich Probleme mit online-Diensten haben, würde ich mich da nach Alternativen umsehen . . . .
Das typische Windows-Häkchen „Uhr automatisch auf
Sommer-/Winterzeit umstellen“ darf bei mir NICHT gesetzt
werden,
dann gibt es halt keine Sommerzeit.
weil Windows sonst alle Dateiänderungen um eine Stunde
umstellt und damit die Synchronisation mit Onlinedateien
durcheinander bringt.
Falsche Zeitstempel von Dateien (bzw. falsch interpretierte) können eigentlich nur bei FAT als Dateisystem auftreten, da hier unsinnigerweise Ortszeit abgespeichert wird. Dieses Problem ist also mit NTFS behoben - solange die Anwendung korrekt programmiert ist.
Das grundsätzliche Problem, dass Microsoft-Systeme mit wenigen Ausnahmen erwarten, dass die BIOS-Uhr Ortszeit misst, ist leider nicht wirklich lösbar[1]. Microsoft beharrt darauf, dass man diesen Unsinn aus Gründen der Kompatibilität[2] und wegen der Dummheit seiner Benutzer[3] nicht abschaffen kann.
[1] Man kann den Windows-Kernel entsprechend konfigurieren, aber es scheint nicht zuverlässig zu funktionieren.
[2] MS-DOS kannte keine Zeitzonen
[3] Es besteht die Gefahr, dass Leute, die keine Ahnung haben, die Zeit im BIOS-Setup einstellen wollen und dann verwirrt sind.
Das typische Windows-Häkchen „Uhr automatisch auf
Sommer-/Winterzeit umstellen“ darf bei mir NICHT gesetzt
werden, weil Windows sonst alle Dateiänderungen um eine Stunde
umstellt und damit die Synchronisation mit Onlinedateien
durcheinander bringt.
Warum sollte Windows das tun?
Vieleicht, wenn du jetzt umstellen lässt, aber bei der
automatischen Umstellung wird nur an diesen beiden Tagen
mitten in der Nacht die Uhrzeit umgestellt. Windows ändert da
keineswegs etwas an den Zeitstempeln der Dateien - warum auch,
letzte Änderung etc. sind ja zu bestimmten Uhrzeiten gemacht
worden, unabhängig vom Zeitrahmen.
Warum Windows das bei jeder automatischen Umstellung tut, kann ich Dir nicht beantworten. Tatsache ist, dass Windows auf meinem PC bei allen Dateien nach der Umstellung eine andere Uhrzeit anzeigt. Und beim Zurückstellen im Herbst ist es umgekehrt ebenso. (Dateisystem ist NTFS.)
Und solltest du da wirklich Probleme mit online-Diensten
haben, würde ich mich da nach Alternativen umsehen . . . .
An den Online-Diensten liegt es nicht. Die Dateiänderungszeiten auf den Servern ändern sich ja nicht. Nur die lokalen sind sämtlich um eine Stunde verstellt.
weil Windows sonst alle Dateiänderungen um eine Stunde
umstellt und damit die Synchronisation mit Onlinedateien
durcheinander bringt.
Falsche Zeitstempel von Dateien (bzw. falsch interpretierte)
können eigentlich nur bei FAT als Dateisystem auftreten, da
hier unsinnigerweise Ortszeit abgespeichert wird. Dieses
Problem ist also mit NTFS behoben - solange die Anwendung
korrekt programmiert ist.
Dateisystem ist NTFS. Daran liegt’s also vermutlich nicht. Aufgefallen ist mir das Problem mit Internetdateien (HTML, PHP, …), weil ich diese bei Änderung mit den Daten online abgleichen muss. Die Dateien werden mit ganz unterschiedlichen Programmen und Editoren bearbeitet. Ich glaube nicht, dass diese Anwendungen sämtlich „falsch“ programmiert sind.
Das grundsätzliche Problem, dass Microsoft-Systeme mit wenigen
Ausnahmen erwarten, dass die BIOS-Uhr Ortszeit misst, ist
leider nicht wirklich lösbar[1]. Microsoft beharrt darauf,
dass man diesen Unsinn aus Gründen der Kompatibilität[2] und
wegen der Dummheit seiner Benutzer[3] nicht abschaffen kann.
Naja - so etwas war ja zu erwarten.
Danke für die Informationen.
Gruß
Anja