Liebe Leute,
ein Konzept von Windows, dass ich wohl nie verstehen werde, ist das Verzeichnis „Netzwerkumgebung“ im Windows-Explorer. Die Einträge in diesem „Verzeichnis“ werden als Netzwerk-Verzeichnisse dargestellt, es sind allerdings nur Verknüpfungen.
Windows scheint diese Verknüpfungen teilweise automatisch anzulegen. Die Regel nach der sie angelegt werden, sind mir allerdings vollkommen unverständlich. Ich dachte, dass Windows immer dann hier eine Verknüpfung angelegt, wenn man einen bestimmten Netzwerkpfad öfters aufruft. Dies ist aber nicht der Fall. Ich habe massenhaft Verknüpfungen, von denen ich mir sicher bin, dass ich sie noch nie aufgerufen habe (darunter auch Verknüpfungen zu Verzeichnissen, zu denen ich gar keinen Zugriff habe), umgekehrt fehlen Netzwerkpfade, auf die ich regelmäßig zugreife.
Auslöser für dieses Posting war, dass nach einer Aufräumaktion der Link „gesamtes Netzwerk“ plötzlich verschwunden war. Nach einem Neustart des PC war er allerdings wieder vorhanden. Auch in der Vergangenheit habe ich es immer wieder gehabt, dass bestimmt Netzwerke einfach nicht angezeigt wurden. Manchmal half geduldiges x-mal drücken der F5-Taste, damit die entsprechenden Netzwerk-Ressource wieder angezeigt wurde. Das dies Problem nicht an der Hard-ware liegt, konnte man einfach feststellen, indem man einen Netzwerkpfad manuell eingab.
Das was unter „Netzwerkumgebung“ angezeigt wird, hat somit nur bedingt damit zu tun, was in der Netzwerkumgebung tatsächlich zur Verfügung steht.
Wenn mir jemand zu einem besseren Verständnis dieses Bereiches verhelfen könnte, wäre ich dankbar.
Ach ja, Windows XP und 2000- und 2003-Server sind im Spiel.
Herzlich Grüße
Conrad