Mahlzeit!
Vielleicht kennst du es nicht anders, vielleicht bist du
Masochist. Die Tatsache, dass man stundenlang auf XP
einprügeln kann um anschließend von einigen Bevormundungen
befreit zu sein, macht das ganze doch nicht besser. Diese
Sicherheitsabfrage war nur ein Beispiel von vielen, vielen…
Keine Ahnung, sowas dauert bei mir immer nur Minuten.
Assistenten, die aus einfachen Konfigurationsvorgängen
Epicondylitis-verursachende Klickorgien machen
Da geb ich dir in vollem Umfang recht. Diese „Assistenten“ sind das allerletzte. Aber die kommen ja zum Glück nur ein paar mal bei der Erst-Konfiguration.
(hast du schon mal versucht, etwas komplexere Firewallregeln zusammenzuklicken),
Nein. Weil ich keine Firewall habe. Eine Firewall in Software auf dem Gerät, das sie schützen soll, ist nicht sinnvoll. Mit einem Router fährt man sicherer und einfacher.
so unsinnige wie überflüssige Systemmeldungen, die sich nur durch undokumentierte Registry-Hacks abschalten lassen (Meldung: Meldungen sind abgeschaltet),
Nie gesehen.
eine inkonsistente Benutzerverwaltung (Der Benutzer Otto konnte nicht angelegt werden, da der Benutzer Otto nicht existiert)…
Hab ich auch noch nie gesehen.
Ich lach mich schlapp - was für ein Betriebssystem hast du denn da?
Mein privates Netzwerk besteht aus drei Rechnern, ich leiste für ein gutes Dutzend Freunde und Arbeitskollegen den Support und in der Firma „herrsche“ ich über einen Server und ~25 Workstations. Und hab von deinen Problemen nie eines gehabt (okay, außer den lästigen Assistenten).
Versuchst du da vieleicht, ein uraltes und völlig verhuddeltes System irgendwie nochmal auf Stand zu bringen? Vieleichmal mit einer sauberen Neuinstallation beginnen.
Und komm mir jetzt nicht mit Gruppenrichtlinien - wie gesagt,
die Tatsache, dass man sich von diesem Ballast befreien kann,
lässt den Ballast nicht verschwinden.
Für die normalen Sachen braucht man die Gruppenrichtlinien nicht. Erst, wenn man speziellere Wünsche hat (Usern das Einstellen der Uhr erlauben und son Zeugs)
Warum erzeugt z. B. der Aufruf als Benutzer von
windowsverzeichnis\notepad.exe eine Sicherheitswarnung
„Der Herausgeber konnte nicht verifiziert werden.
Möchten Sie diese Software ausführen?“
Tut’s nicht. Jedenfalls bei keinem vom mir betreuten Rechner.
Weil ich das Sicherheitsverbrechen begangen habe, c$ auf \127.0.0.1 zu mappen?
Mir entzieht sich der Sinn dieses Mappings.
Also gut. Wie verhindere ich obige Meldung durchgängig und
dauerhaft? Ausser durch Einsatz eines anderen Betriebssystems…
Tja . . . erstmal würde ich mal das Mapping rausnehmen, um zu schauen, ob’s daran liegt. Sinn kann ich eigentlich keinen Erkennen, aber man weiss ja nie.
Hast du irgendeine merkwürdige Sicherheitssoftware installiert? Ich hab auf meiner Arbeitsmaschine nämlich die notepad.exe (illegalerweise) durch ein Fremdprodukt ersetzt, aber selbst dabei erzählt mir mein Windows nichts von irgendwelchen Verifizierungen.
Und zuletzt (auch wenn’s dir nicht gefällt) würd ich fast vorschlagen, mal das System von Grund auf neu zu installieren und die ganzen Dinge wie Benutzer, Rechte etc. von vorneherein konsequent umzusetzen. Kannst ja vorher ein Systemimage anlegen, um wieder zurückzukommen.
Ich geb dir absolut recht, das die meisten Fehlermeldungen von Microsoft zwar nicht gerade völlig falsch, aber leider auch so gut wie nie wirklich hilfreich sind. Aber die nackte Anzahl von Merkwürdigkeiten, die du aufgezählt hast, lässt bei mir den Verdacht aufkommen, das irgendwas auf deiner Installation grundsätzlich nicht in Ordnung ist.
Wenn ich gehässig wäre, würde ich vielleicht sogar schon auf einen Wurm/Virus/Trojaner tippen, der sich auf diesem Wege gegen evtl. Rechteentzug zur Wehr setzt 
Schönes WE!
mabuse