ich wusste, dass das zu einer Diskussion führen würde 
Was sollen Dir die ganzen Partitionen bringen?
Bessere Übersicht, Vorteile beim Defragmentieren und beim
Sichern.
Nein - ja bedingt - nein.
Und wenn Du schon unbedingt meinst, es müssten welche sein,
wieso denn dann um Gottes willen 8GB für Windows?
Wieviel würdest Du denn verwenden?
Für die Windows Installation sind 2GB mehr als ausreichend - sogar MS wird wohl in den nächsen Versionen nicht allzuisehr zulegen 
Eine Trennung von Windows und Anwendungen ist übrigens alles
andere als sinnvoll, macht die ganze Sache langsam, hat keinen
Sinn beim sichern uswusf.
Also, ob es sinnvoll ist oder nicht, darüber streiten sich die
Gelehrten…
sprich, es ist Ansichtssache. Dass die ‚ganze
Sache langsam‘ werden soll, kann ich dagegen nicht bestätigen.
Ich habe auf meinem System grundsätzlich Windows auf einer,
meine Programme auf einer anderen Partition. Läuft
einwandfrei.
Das es einwandfrei läuft glaub ich Dir sogar, wie sollte es auch nicht. Zum Thema langsam betrachte man doch bitte die relative Aussage meinerseits: es wird langsamer.
Das heisst noch lange nicht, dass Du es als subjektiv langsam empfinden musst. Desweiteren verschleisst Deine Festplatte schneller.
Dazu muss man sich nur vor Augen halten, dass der Kopf der Festplatte zwischen Deinen Partitionen hin- und herspringen muss. Dieser seek dauert um einiges länger, desto weiter die zu suchenden Blöcke voneinander entfernt sind.
Die Mechanik wird durch solch ein vorgehen dementsprechend auch stärker belastet.
Aber wahrscheinlich liegt der Geschwindigkeitsverlust bei normalen Anwendungen im nicht wahrnehmbaren Bereich.
Daten von Programmen hat den Vorteil, dass die Sicherung
einfacher ist… aber der ist eigentlich auch zu
vernachlässigen.
Daten von Programmen zu trennen hat mehrere Vorteile: Das
Defragmentieren wird einfacher. Denn die Programmpartition
fragmentiert kaum, kann also oftmals weggelassen werden. Die
Datenpartition fragmentiert dagegen stärker. Das
Defragmentieren ist auch schneller fertig, wenn die Partition
nicht zu riesig ist.
Wie gesagt hier gebe ich Dir bedingt recht. Man erkauft sich das aber mit dem Nachteil, dass die Daten auch nicht in den schnellen Bereichen der Platte liegen. Desweiteren kann Defragementation genauso in Abwesenheit erfolgen. Oder gefällt es Dir dabei zuzusehen?
Das Sichern ist erheblich einfacher, weil man die Daten nicht
erst mühsam zusammensuchen muss.
Wie wäre es mit einer vernünftigen Verzeichnisstruktur?`
Leg einfach ein Verzeichnis an, in dem alle Daten sind.
Sollte das System mal derart absemmeln, dass man C: neu
formatieren und aufsetzen muss, bleiben die Daten auf einer
eigenen Partition erhalten. Von daher sollten die Daten
grundsätzlich nie auf C: gespeichert werden.
hier gebe ich Dir recht. Aber dafür gibts ja Sicherungen.
Eigentlich macht eine Trennung von Daten und Programmen nur
Sinn, wenn es verschiedene Festplatten sind.
Wie kommst Du denn darauf?
Muss man es denn nun wirklich erklären? Durch die Trennung von Daten und Programmen bekommt man wesentlich gesteigerte Performance. Da von beiden Festplatten parallel gelesen werden kann. Desto grösser die Dateien und komplexer die Programme desto grösser der Vorteil. Va bei starkem Multitasking.
Verschiedene Festplatten sind im
Fall des Swapfiles wichtig. Wenn nur eine Platte im System
ist, macht es keinen Sinn, das Swapfile woanders als auf C: zu
platzieren. Nur bei zwei Platten ist es sinnvoll, das Swapfile
auf die zweite Platte zu legen.
Hab ich je irgendwo hier was anderes behauptet?
Im Grunde ist es aber immer von den jeweiligen Anwendungen und dem Benutzungsverhalten abhängig, was denn nun die beste Festplattenstruktur ist.
ciao
ralf