Hallo Uwi!
Aber das Löschen des Orders würde wohl Dein Problem nicht
beheben, weil dann die Anwendungen sich auch noch mit einer
Fehlermeldung wegen fehlerdem Pfad beschweren würden.
Ja? Solch eine Fehlermeldung kenne ich bisher nicht.
Mein Tip: Die meisten Anwendungen gestatten es, einen
Vorzugspfad einzustellen. Versuche das und vergiss diesen
Ordner „Eigene Dateien“. Bei anderen Programmen reicht es
auch, beim Programmicon einen Arbeitsordener einzustellen
( ->„Eigenschaften/Ausführen in“).
Das ist ja der Witz bei der Sache. Ich habe beispielsweise eben mal auf den Desktop eine Verknüpfung zu dem von mir häufig benutzten Notepad gelegt. Als „Ausführen in“ gab ich den Ordner an, in dem ich meine Artikel gespeichert habe. Doch nach dem Aufruf von Notepad und „Öffnen“ greift das Programm zunächst doch auf „Eigene Dateien“ zu, und nachdem ich endlich zu meinem Artikel-Ordner gelangt bin, dort nach dem Aufruf eines Textes erneut einen aufrufen möchte, befinde ich mich wiederum in „Eigene Dateien“.
Ist eben ein Systemordner. Kann sein, daß Execl den auch
anlegt, weil er eben nicht mehr da ist. Bei Ecxel kann
man aber auch einen anderen Pfad eingeben.
Ja, kann man. Und der Witz hierbei ist erneut, dass Excel sich nach seinem Aufruf nicht beschwert, dass der Ordner „Eigene Dateien“ nicht da ist - weil ich ihn zuvor mit dem Dateimanager gelöscht habe -, aber wenn ich als Standardordner einen nicht vorhandenen vorgeben will, gibt’s eine Beschwerde. Hingegen legt er „Eigene Dateien“ selbständig wieder an, wenn dies als Standardordner vorgegeben, aber nicht existent ist.
Sagen wir’s mal so: Ich erkenne den Sinn nicht für diesen Systemordner. Man hat mehrere Platten bzw. Partitionen und speichert seine Sachen dort, wo man sie am liebsten haben möchte. Deshalb ist es unsinnig, wenn stets zuerst auf „Eigene Dateien“ zugegriffen wird.
Welch ein „Horror“ das ist, erlebe ich bei zwei Personen aus meinem Umfeld. Die eine nutzt Win98, kennt sich mit ihrem PC nicht so aus und speichert alles in besagtem Systemordner, weil er ihr eben stets vorgegeben wird, so dass der mittlerweile „knackevoll“ ist. Die andere hat WinXP und etliche Unter- und Unterunterverzeichnisse in „Eigene Dateien“: „Eigene Musik“, „Eigene Dokumente“ etc. pp. Das artet in Klickorgien aus, wenn man mehrere offene Dateien speichern will, weil stets wieder zuerst in den obersten, also den „Eigene Dateien“-Ordner gesprungen wird.
Marco