Win98-SE - Scandisk läuft nicht

Hallo,liebe Win-Experten, MrMoods,
ohne Euch langweilen zu wollen: hier mein Problem:
ich habe mir aus div. Gebrauchtteilen einen AMD Duron 8ooMHz,
Grafik: AGP NVIDIA Corp GeForce 2 GTS DDR (NV 15 DDR)
Model NVIDIA GeForce2 Ti,
merkwürdige PCI Soundkarte „3Q2“ oder so,
1024MB Speicher, aber mit „vcache“ auf 512MB begrenzt. (ich will mir noch eine Platte mit XP reintun, deshalb 1024MB, und weil ich sie habe!)
Festplatte ist das einzig Neue am Gerät: 80MB. Habe ein LW C: mit 4 GB
nur für Windows und seine Komponenten, eine erw. DOS-Partition mit 3 LW,
D: 4 GB für Swap und TEMP, den Rest fifty fifty E zum Spielen und Mucke, F: für Programme und Daten.
Die 3 LW in der erweiterten Partition laufen perfekt. Alle Tests und Programme sind zufrieden. Auf LW C: bricht SCANDISK ab „zuwenig Arbeitsspeicher“. Ich bin kein völliger Idiot, was WINDOWS angeht. Im DOS bin ich sogar ein bißchen gut. Auf LW C: ist über ein GB frei, auf D: noch mehr. Die Swapfile habe ich auf 280MB begrenzt, damit er nicht so lahmt, aber daran liegts nicht, habe sie auch schon versuchsweise freigegeben, damit man das ausschließen kann. Alle 3 Speicherriegel habe ich einzeln dringehabt: immer dasselbe Ergebnis. Da ich mißtrauisch mit Windows-Tools bin (der System-Monitor von Win zeigt beharrlich 100% Prozessorauslastung an, die Ressourcen-Anzeige 91% frei), habe ich Norton NDD (die bessere Alternative zu SCANDISK)installiert; wohlbemerkt: kein Antivir oder ähnl. systembeherrschenden Norton-Komponenten. NDD stürzt auf LW C: unter Win bei „Bootsektor“ ab.
Im DOS läuft es aber, allerdings extrem langsam. Die anderen LW macht NDD unter Win und DOS ratzfatz. Also habe ich den Intensivtest auf Plattenfehler laufen lassen. Der lief seltsamerweise auch auf C: in ganz normaler Geschwindigkeit und brachte keinerlei Defekt zum Vorschein. Ratlosigkeit…
Installationsfehler glaube ich ausschließen zu können, da ich nach der 1. Installation den Fehler bemerkte und sofort alles wieder plattgemacht habe, mit FDISK neue LW erstellt und formatiert und neu installiert: dasselbe. Mein Tip auf Fehler in der WIN Installationsdisk meinten Freunde von mir ausschließen zu können, da dieser gemeldet würde. Ich bin mir da nicht ganz sicher - hab schon Wundersames bei Win 32-Bit erlebt. Aber sonst fällt mir nichts ein.
Sonst läuft alles, nur der IE 6, der auch auf C: ist, hängt sich oft auf und hat so Macken. Ich bemühe mich, sonst keine Daten zu verändern auf C:, damit defrag nicht unerläßlich wird, denn das geht natürlich auch nicht. Für DOS geht das ja wohl nicht mehr?
Bin für jede Idee und Anregung dankbar!
Ach, da wär noch was: MSINFO Speichertest zeigt für mich keine erkennbaren Fehler, während Norton SI meldet: Speichertest fehlgeschlagen! Deshalb kann man wohl das BIOS ausschließen?
Ich weiß, daß viele Norton nicht leiden können, wegen der aufdringlichen AntiVir Komponenten, aber ich weiß genau, daß es nicht mit Norton zusammenhängt! Darüber braucht Ihr nicht nachdenken, weil ich ihn auch erst lange, nachdem das Problem aufgetreten war, installiert habe.

LG Mona (vorsichtig hoffnungsvoll)

Hi,

Ich weiß, daß viele Norton nicht leiden können,

*gg* ja. :smile:

wegen der
aufdringlichen AntiVir Komponenten, aber ich weiß genau, daß
es nicht mit Norton zusammenhängt!

Ich habe gelesen, das ruft eh nur Scandisk auf, tut nur so als würde es selbst arbeiten.

Das Problem wird sein, daß Du die Partition scannen willst, die aktiv ist, auf der Windows läuft. Starte den Rechner im Dos-Modus, ohne Windows und scanne die Platte dann.

Gruß, Rainer

Hallo, Rainer,
Ich merke schon, daß ich zuviel geschrieben habe, wenn Du alles gelesen hättest, hättest Du gesehen, was im DOS passiert!

Das Problem wird sein, daß Du die Partition scannen willst,
die aktiv ist, auf der Windows läuft. Starte den Rechner im
Dos-Modus, ohne Windows und scanne die Platte dann.

Und, daß es im DOS halbwegs läuft, befreit mich ja nicht von den Problemen, mit LW C:, solange ich den Fehler nicht dingfest machen kann!
Trotzdem, Dank für Deine Mühe - LG Mona

Hi Mona,

Ich merke schon, daß ich zuviel geschrieben habe, wenn Du
alles gelesen hättest, hättest Du gesehen, was im DOS
passiert!

Doch, ich habe alles gelesen. Aber ich habe angenommen, daß Du vom DOS-Fenster im Windows geschrieben hast, dann läuft aber trotzdem Windows, das hilft nicht. Du kannst den Rechner auch im DOS-Modus, ganz ohne Windows starten, das meine ich. Wenn Du das auch gemeint hast, war das ein Missverständnis, sorry.

Gruß, Rainer

Hi, Rainer,
weißt Du, wenn ich den NDD installiere, lasse ich ihn SCANDISK ersetzen. D.h., nach einem Absturz startet der Rechner mit NDD.
Das wirklich Gute daran ist, daß Du verfolgen kannst, was er gerade tut, und bei welchen Verzeichnissen er lange rumhängt, dadurch findet man manchmal verblüffende Inhalte in Verzeichnissen, die man sonst gar nicht sieht. Aber ich denke nicht, daß die Verzeichnisstrukrur die Ursache sein kann. Kannst Du vielleicht sagen, was konkret der Bootsektor ist? Was ich darüber weiß, irritiert mich. Auch habe ich eine merkwürdige Zeile in „BOOTLOG.“
LoadStart = þy1
LoadFail = þy1 Failure code is 0002

Außerdem habe ich es natürlich auch nach DOS-Start versucht, auch mit externem DOS.
Sehr nett von Dir, daß Du Dich nochmal gemeldet hast - Gruß Mona

Hi Mona,

weißt Du, wenn ich den NDD installiere, lasse ich ihn SCANDISK
ersetzen. D.h., nach einem Absturz startet der Rechner mit
NDD.

ahhh, das wusste ich nicht. Danke für die Info!

Das wirklich Gute daran ist, daß Du verfolgen kannst, was er
gerade tut, und bei welchen Verzeichnissen er lange rumhängt,
dadurch findet man manchmal verblüffende Inhalte in
Verzeichnissen, die man sonst gar nicht sieht. Aber ich denke
nicht, daß die Verzeichnisstrukrur die Ursache sein kann.
Kannst Du vielleicht sagen, was konkret der Bootsektor ist?

Ja, aber das ist bei Wiki besser beschrieben, als ich das hier könnte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bootsektor

Was ich darüber weiß, irritiert mich. Auch habe ich eine
merkwürdige Zeile in „BOOTLOG.“
LoadStart = þy1
LoadFail = þy1 Failure code is 0002

Damit kann ich nichts anfangen, aber mal sehen, ob das Jemand anderem etwas sagt.

Außerdem habe ich es natürlich auch nach DOS-Start versucht,
auch mit externem DOS.
Sehr nett von Dir, daß Du Dich nochmal gemeldet hast

Wenn noch nicht alles klar ist immer. :smile:

Gruß, Rainer

Hallo,liebe Win-Experten, MrMoods,

Nachdem ich unter Wiki/Bootsektor nicht alles verstanden habe, aber immerhin „debug“ mit dem Bootsektor in Verbindung bringen konnte, habe ich das ausprobiert. Erst mit „Eingabeaufforderung im abgesicherten Modus“, dann normal mit „nur Eingabeauffaorderung“.
stürzt ab! nix passiert, außer daß über dem normalen DOS-Cursor noch ein kleinerer, schmalerer blinkt.
Hat jemand Vorschläge, was in diesem Fall zu tun ist? Liegt es doch am BIOS? Die FATs sind jedenfalls nicht beschädigt. Ein Wunder?
Danke für den Link, lieber Rainer!
Gespannt wartend - LG Mona

Hallo, Rainer,
dank Deiner Hilfe bin ich schrecklich schlau geworden.
Hab’ die halbe Nacht gelesen und meine Daten gecheckt.
M.E. muß ich FDISK /MBR ausführen. Hast Du Ahnung - oder sonstwer, der das liest - ob man MBR überhaupt wiedeherstellen kann, wenn es noch nie funktioniert hat? Ist mir sowieso schleierhaft, wie er überhaupt starten kann! Er übelegt ja auch immer so ca.30 sec ob er soll.
Ich harre geduldig der Tips, die da kommen!
LG - Mona

Hallo Mona,

dank Deiner Hilfe bin ich schrecklich schlau geworden.
Hab’ die halbe Nacht gelesen und meine Daten gecheckt.
M.E. muß ich FDISK /MBR ausführen.

ach so, das kannst Du tun, ist ungefährlich. Wenn Du noch Linux auf der Platt hast, zerschießt Du damit Grub, wenn nur ME installiert ist, ist mir ein möglicher Schaden nicht bekannt.

Hast Du Ahnung - oder
sonstwer, der das liest - ob man MBR überhaupt wiedeherstellen
kann, wenn es noch nie funktioniert hat?

Der muss funktioniert haben, sonst bootet Windows nicht.

Ist mir sowieso
schleierhaft, wie er überhaupt starten kann! Er übelegt ja
auch immer so ca.30 sec ob er soll.

??? Das scheint ein anderes Thema zu sein. Es kann sein, daß Du eine Netzwerkkarte eingebaut hast und keine feste IP vergeben und keinen Router, der eine Adresse vergibt. Dann sucht Windows nach einem DHCP-Server. Wenn das so ist: Entweder Adresse eintragen oder Router kaufen b.z.w. DHCP-Server im Router aktivieren.
es gibt noch mehr mögliche Ursachen, das ist IMO aber die häufigste. :smile:

Gruß, Rainer

Hallo, Rainer!
Find ich toll, daß Du so schnell antwortest, bin gerade vom Tatendrang erfüllt!
Ich sollte wohl ewähnen, daß ich auf diesem Rechner erst seit Weihnachten Internet-Verbindung habe. Die Karte ist seit Dez. drin und nach deren Einbau hat sich eigentlich nichts verändert. Die Probleme waren vorher schon da. Mein 2. Rechner mit Linux ist nicht verbunden. ME habe ich nicht installiert. Nur 98SE, und eine 2.Platte mit XP soll demnächst rein. Sie liegt hier rum, aber ich möchte erstmal das alte System stabil haben.

??? Das scheint ein anderes Thema zu sein. Es kann sein, daß
Du eine Netzwerkkarte eingebaut hast und keine feste IP
vergeben und keinen Router, der eine Adresse vergibt. Dann
sucht Windows nach einem DHCP-Server. Wenn das so ist:
Entweder Adresse eintragen oder Router kaufen b.z.w.
DHCP-Server im Router aktivieren.

Von IP und DHCP habe ich keine Ahnung, kenne aber einen, der sich da auskennt und werde mich mal nächste Woche mit ihm hinsetzen. Er kennt meinen Rechner und wird Deinen Rat befolgen.
Aber wieso hängt er sich im DOS bei „debug“ auf? Wieweit ist das BIOS an MBR beteiligt? Dazu steht zwar was in dem von Dir geposteten Link, aber das habe ich nicht grundsätzlich begriffen. Was ich glaube verstanden zu haben ist:
Die Wurzel des MBR steckt im BIOS, das dann etwas auf HD scheibt, woraus die FATs erstellt werden. Richtig?
Habe zum erstenmal ein AMI-BIOS und finde die Möglichkeiten dort sehr dürftig. Man kann fast nichts beeinflussen, obwohl es auf den esten Blick wie AWARD aussieht, (mit dem ich auf einem 400MHz PII gute Erfolge hatte). Auf jeden Fall ist das BIOS neuer als das Betriebssystem.
Jedenfalls hast Du mich weitergebracht, selbst wenn ich den Fehler nicht eingekreist haben sollte, habe ich 'ne Menge gelernt! Ich werde schnell meine Arbeit erledigen und morgen FDISk /MBR ausführen (vom Ext DOS). Sollte es schief gehen, siehst Du mich morgen abend an dieser Stelle heulen.
Dürfte ich Dich direkt anschreiben, wenn wir das mit der Karteneinstellung gecheckt haben und Fehler auftreten?
Ganz lieben Dank für Deine Mühe und Grüße - Mona (vorsichtig hoffnungsvoll)

Hi Mona,

Find ich toll, daß Du so schnell antwortest, bin gerade vom
Tatendrang erfüllt!

*gg* gut so. :smile:

Ich sollte wohl ewähnen, daß ich auf diesem Rechner erst seit
Weihnachten Internet-Verbindung habe. Die Karte ist seit Dez.
drin und nach deren Einbau hat sich eigentlich nichts
verändert. Die Probleme waren vorher schon da. Mein 2. Rechner
mit Linux ist nicht verbunden. ME habe ich nicht installiert.
Nur 98SE,

OK, derUnterschied ist ja nicht groß, hatte ich mir falsch gemerkt.

und eine 2.Platte mit XP soll demnächst rein. Sie
liegt hier rum, aber ich möchte erstmal das alte System stabil
haben.

Die haben aber nichts miteinander zu tun. XP wird eine völlig neue Welt.

Von IP und DHCP habe ich keine Ahnung, kenne aber einen, der
sich da auskennt und werde mich mal nächste Woche mit ihm
hinsetzen. Er kennt meinen Rechner und wird Deinen Rat
befolgen.

Der weiß das dann auch so.

Aber wieso hängt er sich im DOS bei „debug“ auf?

Das weiß ich eben nicht. Aber was ist ‚debug‘? Ich hatte Scandisk in Erinnerung …

Wieweit ist das BIOS an MBR beteiligt?
Die Wurzel des MBR steckt im BIOS, das dann etwas auf HD
scheibt, woraus die FATs erstellt werden. Richtig?

Nicht ganz.
Wenn Du den Rechner ein schaltest, muss der ja irgendwie anfangen zu arbeiten. Ein ganz kleines Pogramm steckt im BIOS, das den Prozessor befähigt, von der Platte zu lesen. Von da bekommt der Prozessor die Information daß das Programm in Sektor Null der Platte zu finden ist.
Das ist der MBR. Dort steht dann, wo das Betriebssystem auf der Platte zu finden ist, das dann gestartet werden kann.

Das sind nur Schritte beim Rechnerstart, geschrieben wird dabei nichts.

Habe zum erstenmal ein AMI-BIOS und finde die Möglichkeiten
dort sehr dürftig. Man kann fast nichts beeinflussen, obwohl
es auf den esten Blick wie AWARD aussieht, (mit dem ich auf
einem 400MHz PII gute Erfolge hatte). Auf jeden Fall ist das
BIOS neuer als das Betriebssystem.
Jedenfalls hast Du mich weitergebracht, selbst wenn ich den
Fehler nicht eingekreist haben sollte, habe ich 'ne Menge
gelernt! Ich werde schnell meine Arbeit erledigen und morgen
FDISk /MBR ausführen (vom Ext DOS). Sollte es schief gehen,
siehst Du mich morgen abend an dieser Stelle heulen.

Dabei geht nichts schief, der MBR wird nur neu geschrieben.

Dürfte ich Dich direkt anschreiben, wenn wir das mit der
Karteneinstellung gecheckt haben und Fehler auftreten?

Natürlich, die Mailadresse steht ja da. Wenn ich nicht mehr weiter weiß, frage ich dann bei w-w-w, hier gibt’s ja auch Experten. :smile:

Gruß, Rainer

1 „Gefällt mir“

Hallo, Rainer!

und eine 2.Platte mit XP soll demnächst rein.

Die haben aber nichts miteinander zu tun. XP wird eine völlig
neue Welt.

Jo, ich weiß schon. Mein Sohnemann hat XP und ich krieg die Krätze, wenn ich versuche, da irgendwelche Erscheinungen zu lokalisieren. Man weiß ja nie, woher die kleinen Bildchen auf der Oberfläche kommen!
Aber, es bleibt einem ja nichts erspart!
Und den einen oder anderen Vorteil hat es ja, und wenn es nur die noch erhältlichen Updates für Treiber sind. Wenn das aufhört, hoffe ich, mit LINUX alles machen zu können.

Aber wieso hängt er sich im DOS bei „debug“ auf?

Aber was ist ‚debug‘? Ich hatte
Scandisk in Erinnerung …

Hast Du richtig erinnert! Wenn Du weiter oben, (an 2.Stelle?) guckst, da hatte ich gestern nach der Lektüre von Wiki/MBR geschrieben ‚Fehler eingekreist‘ oder so. Weil Wiki sagt, daß unter WIN98 ‚debug‘ den MBR anzeigt. Stürzt aber ab.

Wieweit ist das BIOS an MBR beteiligt?

Deine Erklärung ist beeindruckend! Warum steht sowas nicht in der FAQ?
Ich hab’s mir jedenfalls in „Meine Probleme“ kopiert, obwohl ich glaube, es so verstanden zu haben, daß ich es in Zukunft weiß! Spitze!

Hallo, MOD! Spitzenerklärung für MasterBootRecord!

Wenn Du den Rechner ein schaltest, muss der ja irgendwie
anfangen zu arbeiten. Ein ganz kleines Pogramm steckt im BIOS,
das den Prozessor befähigt, von der Platte zu lesen. Von da
bekommt der Prozessor die Information daß das Programm in
Sektor Null der Platte zu finden ist.
Das ist der MBR. Dort steht dann, wo das Betriebssystem auf
der Platte zu finden ist, das dann gestartet werden kann.

Das sind nur Schritte beim Rechnerstart, geschrieben wird
dabei nichts.

Wenn ich nicht mehr
weiter weiß, frage ich dann bei w-w-w, hier gibt’s ja auch
Experten. :smile:

… noch mehr Experten meinst Du wohl? Das stimmt!
Also, vielen Dank und schönes Wochenende!
LG - Mona

Hi Mona,

Die haben aber nichts miteinander zu tun. XP wird eine völlig
neue Welt.

Jo, ich weiß schon. Mein Sohnemann hat XP und ich krieg die
Krätze, wenn ich versuche, da irgendwelche Erscheinungen zu
lokalisieren. Man weiß ja nie, woher die kleinen Bildchen auf
der Oberfläche kommen!
Aber, es bleibt einem ja nichts erspart!

*gg* Nach kurzer Gewöhnungszeit wirst Du XP lieben. :smile: Ich hatte noch nie ein so stabiles System wie XP. Unter Win98 gab es schon öfter mal Abstürze, XP ist mir noch nie abgestürzt. Es muss natürlich richtig konfiguriert sein, am Besten wir reden schon vorher darüber, dann bekommst Du nie Sorgen damit.

Und den einen oder anderen Vorteil hat es ja, und wenn es nur
die noch erhältlichen Updates für Treiber sind. Wenn das
aufhört, hoffe ich, mit LINUX alles machen zu können.

Aber wieso hängt er sich im DOS bei „debug“ auf?

Aber was ist ‚debug‘? Ich hatte
Scandisk in Erinnerung …

Hast Du richtig erinnert! Wenn Du weiter oben, (an 2.Stelle?)
guckst, da hatte ich gestern nach der Lektüre von Wiki/MBR
geschrieben ‚Fehler eingekreist‘ oder so. Weil Wiki sagt, daß
unter WIN98 ‚debug‘ den MBR anzeigt. Stürzt aber ab.

Wieweit ist das BIOS an MBR beteiligt?

Deine Erklärung ist beeindruckend! Warum steht sowas nicht in
der FAQ?

Ich bin hier nur Moderator, nicht FAQ-Betreuer. Ich rede aber mal mit einem FAQ-Betreuer, ob mein Beschreibung dafür gut genug ist.

Ich hab’s mir jedenfalls in „Meine Probleme“ kopiert, obwohl
ich glaube, es so verstanden zu haben, daß ich es in Zukunft
weiß! Spitze!

Hallo, MOD! Spitzenerklärung für MasterBootRecord!

Dankeschön. :smile:

Gruß, Rainer

Hi MOD :wink:

Wieweit ist das BIOS an MBR beteiligt?

Deine Erklärung ist beeindruckend! Warum steht sowas nicht in
der FAQ?

Ich bin hier nur Moderator, nicht FAQ-Betreuer. Ich rede aber
mal mit einem FAQ-Betreuer, ob mein Beschreibung dafür gut
genug ist.

was heisst hier ‚nur‘? ^^
allerdings wüsste ich auf Anhieb nicht, wo diese FAQ beheimatet werden sollte. Passt eher in ein Hardwarebrett, hat ja direkt nichts mit einem Betriebssystem zu tun.

lg
ExNicki
FAQ-Betreuer :smile:

1 „Gefällt mir“

Hi MOD :wink:

Hi FAQ-Betreuer! ^^

allerdings wüsste ich auf Anhieb nicht, wo diese FAQ
beheimatet werden sollte. Passt eher in ein Hardwarebrett, hat
ja direkt nichts mit einem Betriebssystem zu tun.

Ja, ich weiß auch nicht genau in welches Brett. Aber hast Du den Text mal auf Richtigkeit geprüft? Du weißt das besser als ich.

Gruß, Rainer

Hallo, ihr Spezialisten,
heißt das, daß der (die?) MBR immer gleich aufgebaut ist, egal ob es in FAT, HPFS, NTFS oder LINUX-System mündet?
LG Mona - (die wieder mal alles ganz genau wissen möchte)

Hi Mona,

heißt das, daß der (die?) MBR immer gleich aufgebaut ist, egal
ob es in FAT, HPFS, NTFS oder LINUX-System mündet?

gleich aufgebaut ja, aber die Inhalte sind unterschiedlich, die Information über das Betriebssystem ist im MBR enthalten. ‚fdisk /mbr‘ schreibt also andere Daten, als ‚fixmbr‘. Wie das mit Linux geht weiß ich nichts, das wird ExNicki sicher ergänzen.

Mona - (die wieder mal alles ganz genau wissen möchte)

Recht So! Wenn ich nicht mehr weiter weiß, sage ich das schon. :smile:

Gruß, Rainer

Hallo, Alleswissenmöchter ^^

heißt das, daß der (die?) MBR immer gleich aufgebaut ist, egal
ob es in FAT, HPFS, NTFS oder LINUX-System mündet?
LG Mona - (die wieder mal alles ganz genau wissen möchte)

bist du sicher? dann schreib ich jetzt ein 25-seitiges Referat darüber :wink:
der MBR ist unabhängig von der Formatierung. Er beinhaltet im wesentlichen den Boot-Loader (der vom BIOS gestartet wird und diesem sagt, wo es ein Betriebssystem resp einen Bootmanager findet), eine Partitionstabelle (also eine Tabelle, die Auskunft über die Partitionen auf de Platte gibt) und eine Disk-Signatur (zumindest bei W2K und XP).
Fälschlicherweise sagt man, dass der Bootmanager im MBR verewigt ist, das stimmt nur bedingt: eigentlich ist nur die Startsequenz des Bootmanagers gespeichert (eben der Bootloader), der Bootmanager selbst kann wiederum von Betriebssystem zu Betriebssystem woanders sitzen. DOS-basierte Windosen (95/98/ME) haben gar keinen Bootmanager, hier sucht das BIOS nur die aktive Partition und lädt deren Boot-Sektor. Bei NT, W2K, XP und bedingt bei Vista zB ist es eine Datei, die immer im Hauptverzeichnis von C: sitzt (ntldr) und die mit Hilfe ihrer Info-Datei (boot.ini) den eigentlichen Bootmanager darstellt. Linux ist hier variabler: der Bootmanager kann sowohl im MBR sitzen als auch auf der Bootpartition oder sogar separat auf Diskette.
Unter Linux kannst du den MBR auch mit einem einfachen Befehl in eine Datei sichern, unter Win brauchst du dazu ein separates Tool.

alle Klarheiten soweit beseitigt?

Gruss
ExNicki

1 „Gefällt mir“

Hallo, erstmal vielen Dank, ihr beiden!
Das ist schon eine umfassende Erklärung! Ob ich die Ausführungen von ExNicki ganz verstanden habe, weiß ich nicht. Ich stoße mich da am „Bootmanager“. Vielleicht ist das ein zu weitgehender Begriff?
Ich habe auf meinen alten Rechnern immer einen gehabt, weil ich Warp3 mit DOS 6.22 betrieben habe. Da kann ich die Platte in einen anderen Rechner stecken, und das BIOS erkennt sie trotzdem, den Bootmanager nicht immer gleich. In diesem Fall habe ich über PartitionMagic diesen auf „aktiv“ gesetzt.
Jetzt kommt mir durch Eure Anregungen der Gedanke, daß das ganze Problem doch an meiner Platte liegen könnte.
Als sie noch ganz neu war, wurde sie von FDISK nicht richtig erkannt. Ich habe die Partitionierung erzwungen, indem ich LW C: mit 5% !!! angegeben habe und den Rest für die erweiterte DOS-Partition, und dann mit D: dasselbe, bei E: habe ich mir dann 18% getraut (was real mehr war als die ganze erkannte Platte) und der Rest ist F:. Die GB (80 hat die Platte) zeigte FDISK nicht an, d.h., nur einen Teil, ich glaube 12.
Als ich sie dann mit der prozentualen Einteilung partitioniert hatte, ließ sie sich aber anstandslos formatieren. Möglicherweise ist dadurch der Bootsektor fehlerhaft? Windows ließ sich aber einwandfrei installieren.
Hat jemand eine Eingebung? Oder gar was Konkretes? Ich habe seit letzter Woche nichts mehr dran gemacht! Bin froh, daß ich gerade mal alles ohne Abstürze regeln kann, und mache mir Gedanken um die neuen Aspekte, auf die ihr mich so bringt!
Weiterhin verhalten hoffnungsvoll - LG Mona

Hi Mona

Jetzt kommt mir durch Eure Anregungen der Gedanke, daß das
ganze Problem doch an meiner Platte liegen könnte.
Als sie noch ganz neu war, wurde sie von FDISK nicht richtig
erkannt. Ich habe die Partitionierung erzwungen, indem ich LW
C: mit 5% !!! angegeben habe und den Rest für die erweiterte
DOS-Partition, und dann mit D: dasselbe, bei E: habe ich mir
dann 18% getraut (was real mehr war als die ganze erkannte
Platte) und der Rest ist F:. Die GB (80 hat die Platte) zeigte
FDISK nicht an, d.h., nur einen Teil, ich glaube 12.
Als ich sie dann mit der prozentualen Einteilung partitioniert
hatte, ließ sie sich aber anstandslos formatieren.
Möglicherweise ist dadurch der Bootsektor fehlerhaft? Windows
ließ sich aber einwandfrei installieren.
Hat jemand eine Eingebung? Oder gar was Konkretes? Ich habe
seit letzter Woche nichts mehr dran gemacht! Bin froh, daß ich
gerade mal alles ohne Abstürze regeln kann, und mache mir
Gedanken um die neuen Aspekte, auf die ihr mich so bringt!

du erinnerst mich an meine Schwester: bei jeder Antwort taucht eine neue Frage auf. Aber dafür gibt es w-w-w ja :smile:
natürlich liegt das Problem an deiner Platte.
Den DOS-basierten Windosen konnte man manches unterjubeln, das bei moderneren Betriebssystemen nicht mehr geht. Und wenn du auch noch mit Partition Magic herumjongliert hast, wundert es mich fast, dass die Platte überhaupt ansprechbar ist :wink:
Eigentlich sollte man die ganze Platte glattbügeln und neu partitionieren, mit einem ordentlichen Partitionsprogramm, wie zB
GParted (kostenlos und zuverlässig, aus der Linux-Welt) download zB hier
http://www.freenet.de/freenet/computer_und_technik/b…

du kannst aber auch das kostenlose testdisk drüberhüpfen lassen, das kann MBRs, Bootsektoren und TOCs verbessern, meistens jedenfalls. :smile:
http://www.computerbase.de/downloads/software/system…

Gruss
ExNicki

1 „Gefällt mir“