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Re: der perfekte schachcomputer
Also, zur Einfachheit nehmen wir mal an, dass es kein Remis gibt, d.h. sagen wir mal Weiss hat gewonnen, wenn er gewinnt oder Remis erreicht. Dann gibt es zunaechseteinmal Stellungen in denen Weiss gewonnen hat, und solche in denen Schwarz gewonnen hat. Nun betrachtet man alle Stellungen, die zu diesen Stellungen fuehren koennen, wenn es aus einer soclhen Stellung einen Zug fuer den
Ziehenden gibt, der zu einer als "gewonnen" markierten Stellung fuehrt nennen wir diesen Zug "gewonnen", wenn alle zu verlorenen
Stellungen fuehren "verloren". Wenn das ganze Azyklisch waere, waeren wir jetzt fertig und koennten so rekursiv einen "Wert" fuer die Anfangsstellung finden, so dass die beiden Rechner sofort und immer auf das gleiche Ergebnis kaemen ohne einen Zug zu machen. Nun besteht aber die Moeglichkeit, die selben Zuege immer zu wiederholen, was nach den Schachregeln zu Remis fuehrt.
Wir muessen also zusaetzlich diese Kreise identifizieren. Wenn von diesem Kreis eine kante abgeht, die bei Schwarz am Zug einen weg zu einer"verlorenen" (also gut fuer Schwarz) Stellung fuehrt, wird Schwarz diese benutzen und wir koennen eine kante aus dem Kreis rauswerfen - sprich der Kreis ist weg. Wenn nicht, dann sind alle Knoten des Kreises fuer Weiss gewonnen und wir koennen den Kreis de Fakto zu einem Knoten schrumpfen und diesen "gewonnen" nennen, da Remis ein Gewinn fuer Weiss ist. Sprich wir sind den Kreis los und koennen wieder wie oben weitermachen.
D.h man kann eine eindeutige "optomale" strategie festlegen und die rechner einigen sich sofort.
MFG
Martin
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