Himmel, laß es Verstand regnen...
Von: , Frage gestellt am So, 5. Mär 2006
Hallo,
unglaublich aber wahr:
Ein Bediensterter transportierte bisher immer die Post zwischen einer Landesbhörde und einer Stadtverwaltung mit dem Pkw hin und her, um Porto zu sparen.
Nun hatte der arme Mensch einen leichter Verkehrsunfall. Die Versicherung zahlte natürlich nicht, da es sich ja um eine dienstliche Angelegenheit handelte.
Vom Amt wurde dem Manne aber mitgeteilt, dass die Pkw-Benutzung sein Privatvergnügen war, er sei nie dazu aufgefordert worden, die Post mit seinem eingenen Pkw zu transportieren. Es gibt auch tatsächlich nichts Schriftliches und keine Vereinbarung darüber.
Der Arme musste also ca. 300 Euro aus eigener Tasche zahlen. Endergebnis ? Es fährt heute keiner mehr die Post zur Stadtverwaltung, jeder Brief wird normal frankiert und von der Post befördert, und wir alle zahlen die Portokosten über unsere Steuern mit.
Die 300 Euro für die Reparatur hätten sich schon nach einem Monat amortisiert, denke ich. Denn auch die Stadtverwaltung muss jetzt alle Briefe, die vorher per Bote transportiert wurden, frankieren.
Wem Gott ein Amt gibt, dem nimmt er den Verstand. Trifft hier zumindest zu.
Gruß
Andreas
