Hallo,
ich würde gerne wissen, was Echtzeitzählwerk bei Videorekordern bedeutet.
Vielen Dank im Voraus.
Hallo,
ich würde gerne wissen, was Echtzeitzählwerk bei Videorekordern bedeutet.
Vielen Dank im Voraus.
Hi,
da codiert der VCR die Zeit laufend mit aufs Band, dh. du kannst teilweise vorgespulte Kasetten einlegen und der VCR erkennt die aktuelle Position wieder, ohne dass das Band erst wieder zurückgespult werden muss.
A-
hallo
also professionelle videos (bis „runter“ zur mini-dv) schreiben tatsächlich einen zeitwert unter jedes bild, so dass zu jeder zeit dieser wert abrufbar ist und man nach jedem einlegen der kassette immer genau weiss wo man ist.
normale konsumervideos (vhs) machen dass aber nicht.
mein vhs-panasonic zb fängt beim einlegen eines tapes auch immer bei null an, und „verrechnet“ sich bei einer 4 stunden kassette gerne um ein paar sekunden.
denn er zählt wohl beim spulen an wievielen bildern er vorbeiläuft - - ohne dass diese einen festen wert zugeordnet haben - - also eher eine art „takt“.
für mich das genaueste system, obwohl wie gesagt bei jedem einlegen eben doch auf null zurückgestellt wird.
was dann auch gerne als „echtzeitzählwerk“ verkauft wird ist ein system bei dem der rekorder die geschwindigkeit der unterschiedlichen bandwickel misst - dabei aber immer von einer genau 4 (oder 3) - stunden kassette ausgeht, obwohl diese eigentlich 4 stunden und 5 minuten hat (zirka).
zwar kann man dann eine kassette in der mitte einlegen - aber dafür ists nicht so genau . . .
grüsse
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Hallo Fragewurm,
ich würde gerne wissen, was Echtzeitzählwerk bei
Videorekordern bedeutet.
Bei Bandgeräten gibt es prinziepell zwei möglichkeiten ein Zählwerk auszuführen.
Man misst einfach die Umdrehungen an einem der Wickel.
Fast alle mechanischen Zählwerke funktionieren so.
Wenn man das Zählwerk am Bandanfang auf Null stell, kann man damit eine bestimmete Stelle wieder finden, da aber der Wickel seinen Durchmesser dauernd ändert und deshalb beim Abspielen oder Aufnehmen sich die Drehzal mit ändert, besteht kein direkter Zusammenhang zwischen Zählerdifferenz und Bandlänge. Hinzu kommt noch, dass der Wickel meist unterschiedlich satt gewickelt wird, jenachdem ob man normal abspielt oder Umspult.
Man misst effektif das durchlaufende Band und bekommt somit eine Anzeige in Metern, welche dann bei bekannter Aufzeichnunggeschwindigkeit auch in eine Zeitangabe umgerechnet werden.
Im laufe der Zeit gab es verschiedene Techniken um dies zu verwirklichen, bei Tonbändern wurde ein zusätzliches Zählrad eingebaut, oder man verwendete Bänder mit Perforation oder man zeichnet zusätzlich zur eigentlichen Imformation (Ton/Bild/Daten) noch zusätzliche Indexmarken mit auf.
Heute besitzt jedes Gerät einen eigenen MicroProzessor und somit kommen auch Methoden zum Einsatz welche einen gewissen Rechenaufwand benötigen, wie das beschriebene Verfahren, bei welchem nur die Unterschiedlichen Drehzahlen des Ab- und Aufwickeltellers gemessen werden, was technisch so ziemlich die billigste Lösung ist.
Normalerweise sollte ein Echtzeitzählwerk also die Bandposition Als Zeit, bezogen auf den Bandanfang anzeigen.
Allerdings zeigt sich auch hier wider, dass die Anforderungengen sehr unterschiedliche sind. Um zuhause eine Stelle im Spielfim zu finden genügt eine Genauigkeit von ein paar sekunden, der Profi bekommt schon Probleme bei einigen Bildern Abweichung (also Fehler im Bereich einiger 1/25stel Sekunden), da dann unter umständen Ton und Bild nicht mehr synchron sind.
Es giebt halt Echtzeit und Echtzeit, es kommt auch immer auf die Anforderungen an und wieviel Geld man ausgeben will.
MfG Peter(TOO)