Hi,
neulich habe ich mal beim Mediamarkt nach solchen Geräten geguckt, mit denen man digitales Antennenprogramm empfangen kann. Die Preise rangierten zwischen 79 und 120 Euro etwa. Kann mir jemand sagen, wie sich die unterschiedlichen Preise erklären, bzw. auf was man achten sollte, wenn man so ein Gerät kauft?
Liebe Grüße
Burkhard
hallo burkhard,
du meinst die set-top-box?
ich hab mir gezwungermaßen letzten samstag eine gekauft, und zwar die billigste die es gab, media markt: 69,- euro.
es gab 2 für 69,- euro und der verkäufer meinte, die taugen auch ausreichend, hat mir aber gesagt, ich solle die mit 2 scart-anschlüssen nehmen wg. video-/dvd-player, damit man nicht immer umstecken muß.
ansonsten gibt es wohl unterschiede in den zeiten die die dinger brauchen um zwischen zwei programmen umzuschalten bzw. überhaupt hochzufahren, aber ich hab noch keine eigenen erfahrungswerte, da das teil erst am sonntag bei mir zum einsatz kommen kann.
gruß,
fabienne
Hallo Burkard,
schauen Sie doch mal hier:
http://www.test.de/pls/sw/SW$NAV.Startup?p_E1=2&p_E3…
in der aktuellen Ausgabe von Stiftung Warentest (11/2004) sind wieder alle Boxen getestet.
Herzlichen Gruß Andreas Omert
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi,
Laut Stiftung warentest soll der Thomson DTI 1001 der beste sein.
Kostet so um die 130€. Mein Händler des Vertrauens würde mir das Teil auch für 109€ überlassen.
Also immer kräftig handeln.
Gruß Dirk
Bedarf und Unterschiede
Kann mir jemand sagen, wie sich die unterschiedlichen
Preise erklären,
Die Preise sind (in etwa proportional) von der Austattung (HF-Modulator, 1…2 Scart-Buchsen, Digital-Ton-Aus, s-video-Aus etc.) und (überhaupt nicht proportional) von der Gerätequalität abhängig.
Die letztere äussert sich in der Bild- und Tonqualität, Gestaltung der Menüs, Empfangsstärke, Sinnigkeit der Bedienphilosophie etc.
Und freie Gestaltung der Preise in der freien Marktwirtschaft spielt auch eine Rolle 
bzw. auf was man achten sollte, wenn man so ein
Gerät kauft?
-
Was braucht man? Brauche ich Digital-Ton-Ausgang, HF-Modulator etc
-
Ausprobieren im Laden - Ein- und Ausschalten (Hochlaufzeiten), Umschaltzeit innerhalb und ausserhalb des Bouquetts (innerhalb: z.B. ZDF -> 3sat, sat1 -> pro7, ausserhalb z.B. ARD -> RTL).
Und ganz kritisch: Bildverhalten bei plötzlichen Änderungen des Bildinhaltes (z.B. Blitzlicht bei Nachrichten) - werden glatte Flächen griesselig?
Da gibt es auch sichtbare Unterschiede zwischen einzelnen Herstellern.
MfG
C.
Hi Crannmer,
vielen Dank für Deine hilfreichen Tips!
Was sind aber wohl:
HF-Modulator
und
Bouquett ?
Und eine Zusatzfrage hätte ich auch noch: Ich habe gehört, dass man womöglich zwei Geräte braucht, wenn man bspw. einen Videorekorder dazwischen geschaltet hat und man gleichzeitig verschiedene Sender aufnehmen bzw. sehen möchte. Weißt Du das was drüber?
Liebe Grüße
Burkhard
vielen Dank für Deine hilfreichen Tips!
Was sind aber wohl:
HF-Modulator
Falls Dein Fernseher keine (freie) Scart-Buchse hat und auch sonst keine Video-Eingänge, dann braucht der Empfänger einen HF-Modulator, um über die Antennenleitung mit dem Fernseher verbunden werden kännen. Der Antennenausgang beim Videorekorder ist nichts anders, als ein HF-Modulator.
und
Bouquett ?
Auf einem herkömlichen Fernsehkanal werden gleichzeitig digital drei bis vier Programme übertragen (plus ggf. Datenkanal). Z. B. Sat1, Pro7, Kabelkanal, N24 liegen alle zusammen in einem Bouquett.
Die Umschaltung zwischen den Programmen innerhalb eines Kanals ist schneller, als zwischen verschiedenen Bouquetts. Typische Werte liegen um 1 Sekunde innerhalb/4 Sekunden ausserhalb.
Und eine Zusatzfrage hätte ich auch noch: Ich habe gehört,
dass man womöglich zwei Geräte braucht, wenn man bspw. einen
Videorekorder dazwischen geschaltet hat und man gleichzeitig
verschiedene Sender aufnehmen bzw. sehen möchte. Weißt Du das
was drüber?
Genauso, wie bei Satelitenrundfunk braucht man entweder zwei Empfänger, oder einen Twin-Empfänger, um gleichzeitig fernzusehen und anderes Programm aufzunehmen.
Für einfaches zeitversetztes Fernsehen (falls nichts dauerhaft archiviert werden soll), empfehle ich dringend die Mehrausgabe in einen Festplattenempfänger.
Diese gibt es mit Einfachempfänger für etwa 300 und mit Twinempfänger für etwa 700 Euro. Einfachempfänger mit Festplatte (z. B. Technisat Digicorder mit 80 GB) und ein zusätzlicher Empfänger (kann auch einfach sein) sind die IMHO günstigste Lösung.
Dann braucht man nur noch einen Scart-Umschalter (10…20 Euro) und kann richtig loslegen 
MfG
C.
Liebe Grüße
Burkhard
Hallo Burkhard,
habe dein Posting erst jetzt gesehen. Ich habe mir vor ein paar Tagen eine Kabelbox gekauft, HUMAX PR-Fox. Bin allerdings mehr an dem Rundfunk-Angebot als an TV interessiert. Meine Erfahrungen:
- Bild, Ton: gut, keine Probleme.
- Installation usw.: keine Probleme.
- Hantierung, Bedienbarkeit: recht gut, aber mit einigen erheblichen Einschränkungen:
Das Gerät hat keinerlei Anzeige bzgl. seines Zustandes, außer 3 LED-Anzeigen für Stand by, TV, Radio. Das hat mich jetzt schon zweimal fast zur Verzweiflung gebracht: Das Gerät reagierte auf keinerlei Bedienung mehr (TV war aus, ich hatte Radio gehört). Als ich den Fernseher einschaltete, sah ich, dass es im „Liste der Stationen anzeigen“-Zustand war … dann schaltet die Box nur den Listenzustand um, aber nicht das, was ich höre … Wie es dahin gekommen war … ??? Irgendwie was an der Fernbedienung fehlerhaft gedrückt, vielleicht auch nur zwei Tasten nacheinander zu schnell ??? Das ist schon zweimal passiert innerhalb von 3 Tagen!
Dann war gestern das Gleiche, aber der gesamte TV-Bildschirm war grün. Es ging absolut nix mehr, es half nur noch Gerät vom 230V-Netz trennen, nach dem Einschalten brauchte es eine Weile, bis es wieder betriebsbereit war.
Weiteres: Ob Stand by, TV oder Radio - es verbraucht immer gleich viel Strom: 50 mA => 100 kWh/Jahr, was nicht gerade ein Pappenstiel ist - ist ja nur ein Gerät.
Warum ich das schreibe? Gucke nicht auf 10 oder 20 Euro! Über mangelnde Bedienbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und die von mir genannten Fehler ärgerst du dich u.U. häufig, jeden Tag!
Gruß, Stucki
Weiteres: Ob Stand by, TV oder Radio - es verbraucht immer
gleich viel Strom: 50 mA => 100 kWh/Jahr, was nicht gerade
ein Pappenstiel ist - ist ja nur ein Gerät.
Die Messung des Scheinstroms sagt wenig über den Wirkverbrauch induktiver Verbraucher aus. Wenn Du aussagefähige Werte zum Stromverbrauch brauchst, musst Du ein Wirkleistungsmessgerät bemühen.
Nur bei Glühlampen und elektrischen Heizungen (also ohmischen Verbrauchern) ist P = U * I gültig.
Warum ich das schreibe? Gucke nicht auf 10 oder 20 Euro! Über
mangelnde Bedienbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und die von
mir genannten Fehler ärgerst du dich u.U. häufig, jeden Tag!
Dem kann ich mich nur anschliessen.
MfG
C.
Die Messung des Scheinstroms sagt wenig über den Wirkverbrauch
induktiver Verbraucher aus. Wenn Du aussagefähige Werte zum
Stromverbrauch brauchst, musst Du ein Wirkleistungsmessgerät
bemühen.
Das ist mir schon klar, hab ich in der Eile übersehen. Dennoch: selbst bei einem cos phi von 0,5 ists noch relativ viel. Die Kiste wird auch ziemlich warm. Ich vergleiche das immer mit einem Lötkolben: Wieviel Leistung müsste der haben, um ein Gerät so warm zu machen (in Ermangelung eines Wirkleistungsgerätes
.
Ich vermute allerdings mal, dass da drin kein Trafo ist, sondern - wie inzwischen in vielen Geräten - ein kapazitiver Spgs.teiler. Kann das sein?
Gruß, Stucki
Hi Stucki,
vielen Dank für Deine Hinweise. Ich bin ja tendenziell auch eher jemand, der lieber ein paar Mark mehr ausgibt, dafür aber dann keinen Murks kauft. Ich habe schon diverse schlechte Erfahrungen z.B. mit schrottigem Billigwerkzeug gemacht, dass ich immer eher das teurere Gerät kaufen würde…
Liebe Grüße
Burkhard
(in Ermangelung eines
Wirkleistungsgerätes
.
Auch eine Methode 
Na ja, inzwischen sind die Geräte auch recht preiswert geworden (Haushaltszwischenstecker mit Leistungs- und Verbrauchsmessfunktion).
Ich vermute allerdings mal, dass da drin kein Trafo ist,
sondern - wie inzwischen in vielen Geräten - ein
kapazitiver Spgs.teiler. Kann das sein?
Soweit ich weiss, werden solche Lösungen nur zu Sicherung von Uhrstand und Speicher sowie Erhaltung der Reaktionsfähigkeit der Fernbedienung eingesetzt. Und zwar um den Haupttrafo des Gerätes abschalten zu können. Der Wirkleistungsbedarf solcher Lösungen liegt meisten deutlich unter 1 W.
Wenn also ein Gerät auch im abgeschaltetem Zustand diverse Watt zieht, dann liegt der Verdacht nahe, dass sein (Haupt- und alleiniger) Trafo auch im Standby immer mitläuft.
MfG
C.