Was passiert eigentlich, wenn man in einem Einfamilienhaus einen verplombten Kabelanschluss im Keller hat und diesen „anzapft“. Kann die Telekom (oder wer auch immer) das von außen feststellen? Muss man jemanden (wen?) hereinlassen, der kontrollieren will, ob man den Anschluss nicht angezapft hat? Und mit welcher Strafe müsste man rechnen, wenn man es tut, und es kommt heraus?
Diese Fragen sind natürlich rein hypothetisch. Nicht dass ihr was falsches denkt!
Was passiert eigentlich, wenn man in einem Einfamilienhaus
einen verplombten Kabelanschluss im Keller hat und diesen
„anzapft“. Kann die Telekom (oder wer auch immer) das von
außen feststellen? Muss man jemanden (wen?) hereinlassen, der
kontrollieren will, ob man den Anschluss nicht angezapft hat?
Und mit welcher Strafe müsste man rechnen, wenn man es tut,
und es kommt heraus?
Oft wird der verplombte Kabelanschluß (Übergabepunkt) außerhalb des Hauses angebracht. Da kann natürlich jeder recht einfach nachschauen. Ist er allerdings im Haus untergebracht und es kommt ein Kontrolleur, mußt Du ihn nur hereinlassen, wenn er einen Durchsuchungsbefehl dabei hat. Dies ist beim ersten Mal allerdings nur bei begründetem Verdacht und auch dann nur äußerst selten der Fall. Und selbst wenn der Kontrolleur mit Durchsuchungsbefehl daherkommt - wenn Du nicht öffnest, nutzt ihm das wenig. Die Tür wird im Regelfall nicht aufgebrochen.
Von außen messen kann man auch nicht so einfach. Dazu müßte man die Anschlußleitung zum Haus separieren, was natürlich erstmal einiges an Arbeiten erforderlich macht.
Was kann Dir passieren? Zunächst mal wirst Du damit rechnen müssen, eine Nachzahlung für das letzte halbe Jahr leisten zu müssen. Weiterhin werden diverse Kosten auf Dich umgelegt (so’n Durchsuchungsbefehl kann teuer werden).
Diese Fragen sind natürlich rein hypothetisch. Nicht dass ihr
was falsches denkt!
Äh, natürlich. Aber es gab AFAIR im Brett Fernsehtechnik vor einiger Zeit mal eine Diskussion darüber, schau’ mal ins Archiv.
es ist tatsächlich überhaupt kein Problem von ausser Haus nachzumessen, ob einer anzapft. Genauer gesagt, man kann jeden Knick in der Leitung, jeden Stecker usw. auf den Meter genau feststellen.
Üblicherweise passiert das aber nur, wenn es in der Nachbarschaft im Kabel Störungen gibt. Dann kommt die Telekom und sucht nach Fehlerquellen und könnte einen Anzapfer feststellen.
Was passiert eigentlich, wenn man in einem Einfamilienhaus
einen verplombten Kabelanschluss im Keller hat und diesen
„anzapft“. Kann die Telekom (oder wer auch immer) das von
außen feststellen? Muss man jemanden (wen?) hereinlassen, der
kontrollieren will, ob man den Anschluss nicht angezapft hat?
Und mit welcher Strafe müsste man rechnen, wenn man es tut,
und es kommt heraus?
Diese Fragen sind natürlich rein hypothetisch. Nicht dass ihr
was falsches denkt!
Hallo Delia!
Ich bin mal vor Jahren umgezogen und habe der Telekom mitgeteilt, sie solle mein Telefon- und Kabelanschluß auf meine neue Adresse umbuchen. Da ich jedoch zwei verschiedene Rechnungen bekam, haben die das wohl verpennt. Ich habe zwar immer fleißig die Kabelgebühr abbuchen lassen, diese wurde aber auf meine ehemalige Wohnung gutgeschrieben.
Nach einem Jahre oder so tauchte ein Telekomtechniker bei mir auf und fragte, ob ich so freundlich wäre, ihm Zugang zur Kabeldose zu gewähren. Das tat ich natürlich! Er erklärte mir, dass nämlich 4 Anschlüsse gemessen wurden und nur zwei angemeldet waren…
Na ja, da ich ihm belegen konnte, die ganze Zeit über gezahlt zu haben, hat er sich damit zufrieden gegeben, aber unsere Nachbarn hatten richtig Ärger mit Anzeige, etc.
Lieber Gruß
Guido, der keine Ahnung von der Technik hat, mit der dort gemessen wird…
vielen Dank für deine Antwort.
Wenn man das so liest, hört es sich so an, als wenn es keine gute Idee wäre, den Kabelanschluss anzuzapfen…
Das würde ich natürlich sowieso nicht machen, war ja auch nur ne Frage