Korrekte Polung

Von: (abgemeldet) , Frage gestellt am Di, 18. Dez 2007
ich will den Klang meiner Anlage Optimieren in den Zusammenhang habe ich gehört das eine korrekte Polung die Ausgleichströme minimiert, die zwischen den einzelnen Komponenten über die Cinch-Leitungen fließen
....wie kann ich in der Praxis, die richtige Polung, meiner Netzstecker von der HiFi Anlage feststellen? Wie kann ich die Korrekte Polung ermitteln?
Danke für eure Hilfe

Gruß
Wolfgang

33 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 44 Minuten 0 hilfreich
    Re: Korrekte Polung
    Moin, 1. - Begrüßung nennt man das und ist hier im Forum üblich. ich will den Klang meiner Anlage Optimieren in den
    Zusammenhang habe ich gehört das eine korrekte Polung die
    Ausgleichströme minimiert, die zwischen den einzelnen
    Komponenten über die Cinch-Leitungen fließen
    2. - Wäre die Frage eher hier http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/board.fpl?...
    angebracht. ....wie kann ich in der Praxis, die richtige Polung, meiner
    Netzstecker von der HiFi Anlage feststellen?
    Was hat der Netzanschluß, oder soll "Er" damit zutun haben? Wie kann ich die Korrekte Polung ermitteln?
    Das ist ein Wechelspannungsanschluß mit Euro-Stecker, schätze ich mal.
    Da gibt es nur L + N. Die Polung wechselt 50 x in der Sekunde !
    http://de.wikipedia.org/wiki/Netzspannung#Kenndaten
    So schnell kannst Du mit dem Stecker garnicht nachkommen.

    Ohne Schutzleiter(PE), fehlt der Anlage theoretisch, ein Bezugspotenzial.
    Ist der nicht am Stecker, braucht die Anlage es auch nicht. Danke für eure Hilfe

    Gruß
    Wolfgang
    mfg
    W.
    • Antwort von Thomas nach 12 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Korrekte Polung
      Hi Wolfgang, Ist der nicht am Stecker, braucht die Anlage es auch nicht.
      Bei korrekter Polung soll eine Anlage tatsächlich anders/besser klingen. Ob es sich um einen Placeboeffekt handelt, sollte jeder für sich entscheiden. Ich bin der Meinung, dass der Effekt im Gegensatz zu unterschiedlichen Verbindungskabeln hörbar ist.

      Gruß,
      Thomas
      • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
        Das gehört eindeutig ins Esotherik-Brett!
        Moin Thomas,
        ...
        OwT.

        mfg
        W.
        • Antwort von Thomas nach 22 Stunden 0 hilfreich
          Re: Das gehört eindeutig ins Esotherik-Brett!
          Hi Wolfgang,

          immerhin tritt eine messbare Veränderung ein. Das ist ersteinmal wenig esoterisch, sondern reproduzierbar. Um klangliche Veränderungen möchte ich keine Glaubenskriege führen. Wem es nichts kostet, der kann es ausprobieren.

          Die Ursprungsfrage wurde wenigstens richtig beantwortet.

          Gruß,
          Thomas
          • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
            Eindeutig ins Esotherik-Brett!
            Moin,
            immerhin tritt eine messbare Veränderung ein.
            Wer viel mißt, mißt Mist!

            Bei jeder Meßung, muß man auch wissen,
            was man messen will, womit diese Meßung am besten zu bewerkstelligen ist
            und das Ergebnis entsprechend interpretieren können.

            Dazu gehört allerdings in den meisten Fällen,
            das man eine entsprechende Ausbildung absolviert hat,
            in der solches Wissen vermittelt wurde.
            Sonst kann man mit den Ergebnissen, ob reproduzierbar oder nicht,
            nichts anfangen. Das ist ersteinmal wenig esoterisch, sondern reproduzierbar.
            Alles andere ist Esotherik!
            ... Gruß,
            Thomas
            mfg
            W.
  2. Antwort von Thomas nach 12 Stunden 0 hilfreich
    Re: Korrekte Polung
    Hallo Wolfgang,

    Du brauchst:

    Phasenprüfer
    Multimeter
    möglichst wasserfesten Filzstift

    Der Ablauf:

    - Gerät vom Netz und allen anderen Geräten trennen
    - Mit Phasenprüfer messen auf welchem Pol der Netzsteckdose die Phase liegt
    - Pol mit Filzstift markieren.
    - Multimeter auf einen hohen Wechselspannungsmessbereich (etwa 200V/AC!) einstellen
    - einen Pol des Multimeters mit dem Gehäuse des Gerätes verbinden
    - den anderen mit dem Schutzleiter (Gerätemasse kann auch der äußerer Kontakt einer Cinchbuchse sein)

    Achtung!!! Nicht aus versehen in die Steckkontakte einstecken!

    - Netzstecker des Gerätes in die Steckdose stecken
    - Spannung zwischen Gehäuse und Netzerde messen
    - Gerätestecker umdrehen und noch einmal messen

    Die Stellung des Netzsteckers mit der geringeren Spannung zwischen Gehäuse und Netzerde, ist die richtige.

    - jetzt Pol des Gerätenetzsteckers markieren, der auf der markierten Netzphase der Steckdose liegt.

    Ganz wichtig: Der Umgang mit 230V/AC ist lebensgefährlich!!!

    Gruß,
    Thomas
    • Antwort von (abgemeldet) nach 13 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Korrekte Polung
      Hallo, Die Stellung des Netzsteckers mit der geringeren Spannung
      zwischen Gehäuse und Netzerde, ist die richtige.
      warum?
      Gruß
      loderunner
      • Antwort von Thomas nach 13 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Korrekte Polung
        Hallo loderunner, warum?
        Ich habe eigentlich vermutet, dass du es weißt. Aber ich versuche mal laienhaft wiederzugeben, wie ich es verstanden habe:

        Die eingebauten Netzteile übertragen kapazitiv eine Wechselspannung. Das lässt sich nie ganz vermeiden, aber durch drehen des Netzsteckers aber auf einen niedrigeren Wert reduzieren. Das soll an der Bauart der Netztrafos liegen.

        Über eine fachlich fundierte Erklärung würde ich mich natürlich freuen. Mich würde auch interessieren, warum es so besser klingen soll.

        Gruß,
        Thomas
        • Antwort von nach 19 Stunden 1 hilfreich
          Re^4: Audio-Esoterik
          Hallo Thomas, Über eine fachlich fundierte Erklärung würde ich mich
          natürlich freuen. Mich würde auch interessieren, warum es so
          besser klingen soll.
          Klar klingt das besser ... du musst nur daran glauben, denn das Ganze läuft eher unter Audio-Esoterik:



          Trotzdem ist an deiner Beschreibung etwas Wahres: Hast du Hifi-Geräte mit Metallgehäuse (soll heutzutage ja selten sein...)? Dann steck den Netzstecker mal ein und fahre mit der Oberseite eines Fingers flach über das Gehäuse. Spürst du etwas? Nicht? Dann dreh den Netzstecker mal um, wiederhole den Versuch. Zumindest bei meinen Geräten (alles Sony ca. 10 bis 15 Jahre alt) fühlt man ein "Vibrieren", schwer zu beschreiben.

          Auf den Klang wirkt sich das (meines Erchtens) nicht aus, aber es zeigt, dass es einen Unterschied gibt. Liegt aber eher am Netzfilter, bei meinen Geräten liegt eine Reihenschaltung aus 2 Kondensatoren über der Netzspannung, der Mittelpunkt liegt wiederum am Metallgehäuse. Ok, somit sollte der beschriebene Effekt eigentlich unabhängig von der Richtung des Netzsteckers auftreten, jedoch sind die Geräte auch untereinander verbunden.

          Nebenbei: Hast du mal ein Sat-Kabel eingesteckt und dabei Stecker und Metallgehäuse des Receivers angefasst? Aua ... ;-(

          Gruß
          Markus


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