Externer Printserver oder Drucker-Netzwerkkarte..?

Mahlzeit!
Ich hab als EDV-Verantwortlicher ohne jede diesbezügliche Ausbildung (so kanns in kleinen Unternehmen kommen...) mal folgende Frage: Wir haben von unserem EDV-Lieferanten einen OCE-A0-Plotter geliefert bekommen, der laut dessen Aussage auch netzwerkfähig sein sollte. Dies war für mich auch ein entscheidendes Kriterium für die Kaufentscheidung. Nun gut, das Ding wurde geliefert, und... kein Netzwerkanschluß vorhanden. "Kein Problem" sagt der Händler stammelnd, liefern wir nach! Jetzt kam er heute mit einem externen Printserver an, und meinte, das wäre mindestens ebenso gut, und zu dem (für ihn..) günstiger. Wohl gemerkt, er hatte mir den Plotter mit Netzwerkzugang angeboten. Ich frage mich nun, ob ich das "Angebot" annehmen soll, mit dem Händler will ichs mir zwar nicht verderben, aber der Printserver wird an die LPT-Schnittstelle des Druckers angeschlossen, und wenn mich nicht alles täuscht, ist die doch wesentlich langsamer als eine Netz-Anbindung, oder?
Ein Geschwindigkeitsvorteil wäre also durch die LPT-Schhnittstelle als „lagsamstes“ Glied der Kette dahin.
Noch ist nichts zu spät, der Plotter nicht bezahlt, nichts unterschrieben.
Soll ich also auf die Lieferung der Netzwerkkarte bestehen, die er mit Sicherheit nicht ainkalkuliert, aber angeboten hat?

Dank vorab!

Markus

Ohne den Plotter zu kennen…
Eingebaute Netzwerkkarten sind fast immer leistungsfähiger als externe Printserver (und weitaus teurer).
Mit den zur internen Netzwerkkarte mitgelieferten Tools kann man meistens viel genauer bei Problemen im Drucker informiert werden.
Falls ihr also irgendeine Form von Management betreibt ist die interne Karte angebracht.
Die Geschwindigkeit der parallelen Schnittstelle sollte (noch) kein Problem sein, da die Drucker selbst viel langsamer sind.

Mal so eine „Hausnummer“ zu den Preisen:
D-Link Printserver (extern) ca. 200 DM
Kyocera interne Netzwerkkarte ca. 750 DM

Also bleibt es im Endeffekt eine Preisentscheidung.

Mirko

Hi Mirko!
Die Kostenfrage stellt sich mir ja zum Glück nicht, denn ich hab den Drucker ja netzwerkfähig angeboten bekommen.
Die Frage war nur, ob ich den Händler mit der für ihn günstigeren Prinserver-Variante „davonkommen“ lasse, oder auf die Netzwerkkarte bestehe.

Danke schonmal für die Antwort.

Markus

Dann solltest Du auf die interne Variante bestehen (wenn das quasi im Preis mit drin ist).

Mirko

Hi,

IMO sind interne Netzkarten für Drucker - zumindest für kleine Netze - überteuert. Ist nicht intressant (die Feautures, die diese Karten bieten werden dort eh kaum benötigt - wenn überhaupt). Von der Geschwindigkeit her sollte eigentlich kein Unterschied sein. Am schnellsten wäre ein „richtiger“ Printserver - also ein eigenständiger Computer. Ein alter P100 oder sowas mit entsprechender Platte (wie gross eure Druckaufträge werden) wäre das ideale.
Im Endeffekt liegt es daran, wie wichtig dir der Händler ist. Und wie genau es abgesprochen war. Wenn nur gesagt war, dass er ans Netzwerk angeschlossen werden muss, ist es zweifelhaft - IMO - ob Du überhaupt ein Recht hast auf eine interne Karte zu bestehen. War explizit eine interne ausgemacht - dann ist es natürlich dein gutes Recht.

ciao
ralf

Das mit dem „Recht“ auf die Karte ist, wie schon gesagt, nicht das Problem, da würd ich mich schon durchsetzen, wenn er uns als Stammkunden nicht verlieren will.
Mir hat sich mehr die Frage nach dem Sinn, bzw. einer evtl. Geschwindigkeitseinbuße gestellt.

Gruß

Markus

Hallo Markus,

ich sitze in einer ähnlichen Position wie Du. Man lernt immer was dazu. Und inzwischen schätze ich auch die Printserverboxen. Sie haben meiner Meinung nach nähmlich einen Vorteil gegenüber Druckern mit Netzwerkkarte. Ich muß prktisch nichts konfigurieren wenn z.B. der Drucker mal defekt ist - jeder kann einfach einen Ersatz-Drucker anschließen, da keine konfiguration der IP-Adresse notwendig ist.

Ist die Schnittstelle wirklich der Flaschenhals?

Gruss
Nils

Hi Nils!
Gerade um die Flaschenhals-Problematik gings mir ja eigentlich, denn wenn unser Architket irgendwelche farbigen Zeichnungen, oder gar Fotos in DIN AO auf den Plotter schickt (im Moment noch direkt über LPT), dann läuft erstmal gar nichts mehr auf seinem PC, trotz 40 Mb Druckerspeicher.

Hi,

dann hilft nur ein extra Printserver. Also ein richtiger Computer, der die Aufgaben zwischenspeichert. Ich schätze Drucker mit internen Platten liefern ähnliche Vorteile.

ciao
ralf