Unterschied Router und Gateway?

Hallo Leute,

bis vor kurzem dachte ich ein Router und ein Gateway wären dasselbe, allerdings bin ich jetzt in einem Prüfungsordner für unsere Vorlesung „Verteilte Systeme“ auf die Frage was den der Unterschied zwischen den beiden wäre gestossen.

Kann mich da jemand aufklären?

Danke und Grüße,
Robert

Hallo Robert,

naklar kann ich dich Aufklären, bist du schon alt genug dafür:smile:

Spass beiseite.

Füher wurde im zusammenhang mit TCP/IP von Gateways gesprochen, wenn man einen Router meinte (Daher auch der ausdruckt "defaultgateway).
Heut zu tage ist es ein defaultrouter:smile: (Auch wenn er bei vielen Implementierungen noch Gateway genannt wird).

Alle Fachausdrücke die nun folgen werden, sind im Kontext TCP/IP zu sehen. Sie müssen in anderen Kontexten nicht stimmen.

Router:

Ein Router leitet Packte auf Layer 2 Ebene (Network-layer [IP-Protokoll]) weiter. Und vermittelte zwischen verschiedenen physikalischen (Layer 1 / Link-layer) und auch logischen Netzwerken. 
Bsp.

Der Router hat 3 Interfaces. 2 Ethernet und 1 Tokenring.
Er vermittelt dann Packete zwischen 3 physikalischen Netzwerken, wobei die Technik, die hinter diesem physikalischen Netzwerken steckt völlig egal ist.

Gateway:

**Gateway 1:**

Ein Gateway vermittelt zwischen verschiedenen Protokollen auf Network-layer Ebene. Sprich zwischen IP und IPX (Novel).





**Gateway 2:**
Ein Gateway (Applications Gateway) vermittelt Anwendungsprotokolle zwischen verschiedenen Architekturen.

Bsp.
Eine Mail soll auf einen Grossrechner geschickt werden, der aber nicht das SMT-Protokoll spricht. 
Dieser Grossrechner hat sein eigenes Protokoll für elektronische Nachrichten Übermittlung.

Der Vermittler zwischen diesen Beiden Protokollen nennt sich Gateway.





**Zusammenfassend**
Ist ein Gateway ein Protokollvermittler wo hingegen ein Router nur IP-Packete weiterleitet.
Die Formulierung Gateways 2 ist AFAIK die gebräuchliste.

Solltest du wirklich genaue Definitionen benötigen. So sage er bescheid. Ich werde Sie dann nachlesen und posten.
Leider fällt es mir immer schwer mein Wissen richtig zu übermitteln.

in diesem Sinne

polarbear

Danke für die ausführliche Antwort, jetzt kenne ich mich mit Blumen, Bienen _und_ Routern und Gateways aus. :smile:

Grüße, Robert

Offtopic:smile: Richtige Brett ‚Lust und Liebe‘
Hallo,

Danke für die ausführliche Antwort, jetzt kenne ich mich mit
Blumen, Bienen _und_ Routern und Gateways aus. :smile:

Blumen und Bienen ?
Ich mag da doch lieber Frauen. Aber jedem das seine:smile:

bis dann

polarix

Füher wurde im zusammenhang mit TCP/IP von Gateways
gesprochen, wenn man einen Router meinte (Daher auch der
ausdruckt "defaultgateway).

Defaultgateway bedeutet eher, an wen ein PC Pakete sendet, die für keinen der ihm bekannten Rechner im LAN bestimmt sind.

Ein Router leitet Packte auf Layer 2 Ebene (Network-layer
[IP-Protokoll]) weiter. Und vermittelte zwischen verschiedenen
physikalischen (Layer 1 / Link-layer) und auch logischen
Netzwerken.
Bsp.

Layer 2 und IP? Welches Schichtenmodell? Wenn man das ISO/OSI 7-Schichtenmodell anwendet, arbeitet der Router auf Layer 3.

Der Router hat 3 Interfaces. 2 Ethernet und 1 Tokenring.

Vielleicht. Vielleicht hat er auch mehr Interfaces. Vielleicht kein Tokenring, dafür ein X.25-Interface, eines für ATM und so weiter. Dein Vorschlag hier ist also nur als Beispiel zu betrachten.

Ein Gateway vermittelt zwischen verschiedenen Protokollen auf
Network-layer Ebene. Sprich zwischen IP und IPX (Novel).

Nicht unbedingt. Angenommen, Du hast ein Netzwerk mit 3 Windows-PCs. Einer davon hat ein Modem und kann damit ins Internet. Nutzt man jetzt die Windows-eigene Internetverbindungsfreigabe, stellt der PC mit Modem den Gateway ins Internet für die anderen beiden PCs dar. Obwohl beide Male TCP/IP als Protokoll verwendet wird. Aber eben einmal Ethernet und einmal z.B. 56k V90.

Der Unterschied sieht IMHO etwas anders aus. Ein Gateway ist eher dazu da, zwei verschiedene Netze (z.B. das Internet, das via Modem angebunden ist und das LAN, das via Ethernet daherkommt). Er kümmert sich dabei nicht wesentlich darum, wohin die Pakete gehen.

Ein Router dagegen schaut, wohin ein Paket soll. Er hat Routingtabellen und verfügt über wenigstens ein Routingprotokoll, das mitunter sehr umfangreich konfiguriert ist. Dabei ermittelt der Router, wenn ein Zielsystem über mehrere Routen erreichbar ist, über welche dieser Routen das am besten geht. Wenn dann eine Route ausfällt, kann er über eine andere Route senden.

Allerdings ist der Übergang vom Gateway zum Router mitunter fliessend, je nachdem erfüllt ein Gerät beide Aufgaben.

CU
Peter

Füher wurde im zusammenhang mit TCP/IP von Gateways
gesprochen, wenn man einen Router meinte (Daher auch der
ausdruckt "defaultgateway).

Defaultgateway bedeutet eher, an wen ein PC Pakete sendet, die
für keinen der ihm bekannten Rechner im LAN bestimmt sind.

Genau wie ein defaultrouter eben. Und die defaultroute zeigt heut zu tage zum default router und nicht zum defaultgateway.

Ein Router leitet Packte auf Layer 2 Ebene (Network-layer
[IP-Protokoll]) weiter. Und vermittelte zwischen verschiedenen
physikalischen (Layer 1 / Link-layer) und auch logischen
Netzwerken.
Bsp.

Layer 2 und IP? Welches Schichtenmodell? Wenn man das ISO/OSI
7-Schichtenmodell anwendet, arbeitet der Router auf Layer 3.

Zitat polarbear snip
----
Alle Fachausdrücke die nun folgen werden, sind im Kontext TCP/IP zu sehen. Sie müssen in anderen Kontexten nicht stimmen.
----snap

Anderer Kontext: Beispielsweise OSI-Referenz Modell.
(Ich Frage mich ehrlich warum ich obigen Satz in den Artikel geschrieben habe. Ein Grund war wohl, um genau solche Fragen wie deine zu vermeiden. Nun gut das war anscheind eine Fehlenschätzung meinerseits:frowning: )

Im OSI Referenz Modell liegt das IP Protokoll auf ebene 3.
Im (TCP/IP) Modell gibt es aber nur 4 Schichten.

  1. Link-Layer (Ethernet/Tokenring/PPP/SLIP usw.)
    1.2 ARP (Adress Resolution Protocol)

  2. Network-Layer (Internet Protocol)

2.4 bzw. 2 oder 3 bzw. irgendwo dazwischen.
ICMP und IGMP
Wo genau diese Beiden Protokolle liegen. Darüber kann man Streiten.
Genauers muss jeder für sich selbst lesen.

  1. Transport-Layer (TCP / UDP usw.)
  2. Application-Layer (SMTP / FTP / HTTP usw.)

Der Router hat 3 Interfaces. 2 Ethernet und 1 Tokenring.

Zitat polarbear snip
----
Bsp.
----snap

Bsp. = Abkürzung für Beispiel

Vielleicht. Vielleicht hat er auch mehr Interfaces. Vielleicht
kein Tokenring, dafür ein X.25-Interface, eines für ATM und so
weiter. Dein Vorschlag hier ist also nur als Beispiel zu
betrac

Hey das ich da nicht drauf gekommen bin ? Mich wunderst. Danke vielmals. Ich hätte wohl erwähnen sollen das es ein Beispiel ist.

Auch wenn ich es nicht erwähnt hätte wäre es wohl jedem ausser dir klar gewesen. Ich kann natürlich das nächste mal alle Möglichkeiten aufzählen. Damit mache ich das Beispiel dann bestimmt einfacher.

zitat polarbear snip
----
[...] wobei die Technik, die hinter diesem physikalischen Netzwerken steckt völlig egal ist.
----snap

Auch bei dieser Aussage habe ich die Fehleinstätzung gehabt das es jedem klar ist das z.B. (zum Beispiel) ATM dazu gehört.

Sorry mein Fehler.

Ein Gateway vermittelt zwischen verschiedenen Protokollen auf
Network-layer Ebene. Sprich zwischen IP und IPX (Novel).

Nicht unbedingt. Angenommen, Du hast ein Netzwerk mit 3
Windows-PCs. Einer davon hat ein Modem und kann damit ins

Könnte aber auch ne ISDN Karte sein.

Internet. Nutzt man jetzt die Windows-eigene
Internetverbindungsfreigabe, stellt der PC mit Modem den
Gateway ins Internet für die anderen beiden PCs dar. Obwohl
beide Male TCP/IP als Protokoll verwendet wird. Aber eben
einmal Ethernet und einmal z.B. 56k V90.

Ich kenne die Internetfreigabe nicht. Aber handelt es sich da nicht einfach um Routing + NAT ?
Wenn ja handelt es sich nicht um ein Gatway. Sondern um ein Router mit NAT funktionalität.

Wenn nein.
Muss ich zu geben das ich nicht weiss ob es im TCP/IP sinne ein Gateway ist oder ob es anders heißt.
Ich werde versuchen diese Wissenslücke zu schliessen.

Der Unterschied sieht IMHO etwas anders aus. Ein Gateway ist
eher dazu da, zwei verschiedene Netze (z.B. das Internet, das
via Modem angebunden ist und das LAN, das via Ethernet
daherkommt). Er kümmert sich dabei nicht wesentlich darum,
wohin die Pakete gehen.

Ich werde dir Heute abend die Exakte definition in englisch posten.

Ein Router dagegen schaut, wohin ein Paket soll. Er hat
Routingtabellen und verfügt über wenigstens ein
Routingprotokoll, das mitunter sehr umfangreich konfiguriert

Man o Man o Man.
Ich hasse Leute mit Halbwissen die sich so aufplustern wie du.
Ein Router benötig kein Routingprotokoll.
Bitte tun mir den Gefallen und lese erst mal nach und schreibe dann etwas.

Ich persönlich mache auch Fehler in meinen Beschreibungen. Aber solch offentsichtliche Falschaussagen sollte man nicht geben.
Entweder du bist dir sicher oder du lässt es sein.

ist. Dabei ermittelt der Router, wenn ein Zielsystem über
mehrere Routen erreichbar ist, über welche dieser Routen das
am besten geht. Wenn dann eine Route ausfällt, kann er über
eine andere Route senden.

BGP, OSPF und RIP um mal 3 von ihnen zu nennen. Hey ich kann auch mit meinen vermeintlichen Wissen angeben.

Allerdings ist der Übergang vom Gateway zum Router mitunter
fliessend, je nachdem erfüllt ein Gerät beide Aufgaben.

In der Tat kann ein Gateway auch ein Router sein.

Wie gesagt heute Abend werde ich dir eine exakte Definition liefern. Die ich natürlich abschreibe.:smile: Der Autor des Buches kann einfach besser Formulieren als ich es je könnte.

Zusammenfassend:
Ich habe überhaupt nichts wenn man anderer Meinung ist und ich heisse jede Kritik an meinen Artikel für willkommen und wenn sich dann sogar noch rausstellen sollte das ich Falsch liege, bin ich überaus Dankbar dafür. Man lernt ja bekanntlich aus seinen Fehler.
Aber wenn jemand mit seinen angeblichen Wissen protzen muß und dann auch noch offensichtliche Falschaussagen trifft, dann hört bei mir der Spaß auf.

In diesem Sinne

polarbear

Kurze Definition:
TCP/IP Illustrated Volume 1
page 4

Historically these boxes were called gateways, and this term is used throughout much of the TCP/IP literature. Today the term gateway is used for an application gateway: a process that connects two different protocol suites (say, TCP/IP and IBM’s SNA) for one particular application (often electronic mail or file transfer).

Füher wurde im zusammenhang mit TCP/IP von Gateways
gesprochen, wenn man einen Router meinte (Daher auch der
ausdruckt "defaultgateway).

Defaultgateway bedeutet eher, an wen ein PC Pakete sendet, die
für keinen der ihm bekannten Rechner im LAN bestimmt sind.

Genau wie ein defaultrouter eben. Und die defaultroute zeigt
heut zu tage zum default router und nicht zum defaultgateway.

Meistens, ja.

Anderer Kontext: Beispielsweise OSI-Referenz Modell.
(Ich Frage mich ehrlich warum ich obigen Satz in den Artikel
geschrieben habe. Ein Grund war wohl, um genau solche Fragen
wie deine zu vermeiden. Nun gut das war anscheind eine
Fehlenschätzung meinerseits:frowning: )

Im OSI Referenz Modell liegt das IP Protokoll auf ebene 3.
Im (TCP/IP) Modell gibt es aber nur 4 Schichten.

Richtig. Ich möchte allerdings dann auch das Cisco Three-Layer Hierarchical Model nicht unerwähnt lassen, indem Router auf allen drei Ebenen (Access L., Distribution L. und Core L.) arbeiten. :wink:

Hey, no offense, aber ich denke, daß ISO/OSI Modell ist am geläufigsten, was auch Ursache für diese Fehlinterpretation war (ich hab auch beim ersten Lesen gestutzt)… Wollen wir alle uns nicht darauf einigen, jenes zu gebrauchen, wenn es sinnvoll ist? Echt jetzt ein Vorschlag zur Güte.

Auch wenn ich es nicht erwähnt hätte wäre es wohl jedem ausser
dir klar gewesen. Ich kann natürlich das nächste mal alle
Möglichkeiten aufzählen. Damit mache ich das Beispiel dann
bestimmt einfacher.

Naja, _jedem_ sicher nicht :wink: aber d. Abk. Bsp. i. auch m. E. allg. geläufig.

Der Unterschied sieht IMHO etwas anders aus. Ein Gateway ist
eher dazu da, zwei verschiedene Netze (z.B. das Internet, das
via Modem angebunden ist und das LAN, das via Ethernet
daherkommt). Er kümmert sich dabei nicht wesentlich darum,
wohin die Pakete gehen.

Ich werde dir Heute abend die Exakte definition in englisch
posten.

Definition: „Gateway“ is a generic term for an internetworking system (a system that joins two networks together). Gateways can be implemented completely in software, completely in hardware, or as a combination of the two. Depending on their implementation, gateways can operate at any level of the OSI model from application protocols to low-level signaling.

Because a gateway by definition appears at the edge of a network, related functionality like firewalling tends to exist at the same location.

Quelle: http://compnetworking.about.com/library/glossary/bld…

Gemäß dieser (recht allgemein gehaltenen) Definition wäre jeder Router ein Gateway, aber nicht jedes Gateway zwingend ein Router. Das passt imho auch, schließlich kann in einem flachen Netz ja auch eine Firewall Default Gateway sein, oder?

Ein Router benötig kein Routingprotokoll.

Das ist korrekt, meist wird jedoch zumindest ein einfaches verwendet.

BGP, OSPF und RIP um mal 3 von ihnen zu nennen. Hey ich kann
auch mit meinen vermeintlichen Wissen angeben.

Ich leg noch einen drauf: EIGRP :wink:)

Zusammenfassend:
Ich habe überhaupt nichts wenn man anderer Meinung ist und ich
heisse jede Kritik an meinen Artikel für willkommen und wenn
sich dann sogar noch rausstellen sollte das ich Falsch liege,
bin ich überaus Dankbar dafür. Man lernt ja bekanntlich aus
seinen Fehler.

Full ACK.

Aber wenn jemand mit seinen angeblichen Wissen protzen muß und
dann auch noch offensichtliche Falschaussagen trifft, dann
hört bei mir der Spaß auf.

Ich sehe das etwas gelassener, mag an meiner norddeutschen Heimat liegen. However, immer die Augen zum Horizont,

Gruß,

Doc.

Zitat polarbear snip

Alle Fachausdrücke die nun folgen werden, sind im Kontext
TCP/IP zu sehen. Sie müssen in anderen Kontexten nicht
stimmen.

Aha, jetzt ist es klarer. Sorry, da war mir nicht sofort bewusst, dass dies ein spezifisches Layermodell bezeichnet.

Anderer Kontext: Beispielsweise OSI-Referenz Modell.

Eben der Begriff ‚Modell‘ hat gefehlt, darum bin ich nicht gleich drauf gekommen. Mein Fehler.

Bsp. = Abkürzung für Beispiel

*vordenkopfschlag* Mann, ich glaub, ich sollte meine Brille mal wieder putzen… :wink:

Internet. Nutzt man jetzt die Windows-eigene
Internetverbindungsfreigabe, stellt der PC mit Modem den
Gateway ins Internet für die anderen beiden PCs dar. Obwohl
beide Male TCP/IP als Protokoll verwendet wird. Aber eben
einmal Ethernet und einmal z.B. 56k V90.

Ich kenne die Internetfreigabe nicht. Aber handelt es sich da
nicht einfach um Routing + NAT ?

Das würde ich auch so sehen. Aber es wird ja eben auch vom einen auf das andere Protokoll übersetzt. Stellt so ein PC nicht einen Gateway für die anderen PC im Netzwerk dar?

Ein Router dagegen schaut, wohin ein Paket soll. Er hat
Routingtabellen und verfügt über wenigstens ein
Routingprotokoll, das mitunter sehr umfangreich konfiguriert

Man o Man o Man.
Ich hasse Leute mit Halbwissen die sich so aufplustern wie du.
Ein Router benötig kein Routingprotokoll.

Nicht? Sorry, aber das ist mir jetzt neu. Könntest Du das näher erläutern?

ist. Dabei ermittelt der Router, wenn ein Zielsystem über
mehrere Routen erreichbar ist, über welche dieser Routen das
am besten geht. Wenn dann eine Route ausfällt, kann er über
eine andere Route senden.

BGP, OSPF und RIP um mal 3 von ihnen zu nennen. Hey ich kann
auch mit meinen vermeintlichen Wissen angeben.

Und diese Protokolle kommen doch auf dem Router zum Einsatz. Habe ich da etwas übersehen? Oder haben sich die Router kürzlich erheblich verändert? Bitte erkläre es mir.

Aber wenn jemand mit seinen angeblichen Wissen protzen muß und
dann auch noch offensichtliche Falschaussagen trifft, dann
hört bei mir der Spaß auf.

Ich wollte nicht protzen. Falls dieser Eindruck entstanden sein sollte, tut es mir leid. Würdest Du mir bitte wie o.g. erläutern, wo ich falsch liege und warum?

CU
Peter

Zitat polarbear snip

Alle Fachausdrücke die nun folgen werden, sind im Kontext
TCP/IP zu sehen. Sie müssen in anderen Kontexten nicht
stimmen.

Aha, jetzt ist es klarer. Sorry, da war mir nicht sofort
bewusst, dass dies ein spezifisches Layermodell bezeichnet.

Okay. Ich werde es das nächste mal deutlicher schreiben.

Das würde ich auch so sehen. Aber es wird ja eben auch vom
einen auf das andere Protokoll übersetzt. Stellt so ein PC
nicht einen Gateway für die anderen PC im Netzwerk dar?

Falls es sich um einen Router mit NAT handelt liegst du falsch.

Ich vermute mal das du mit dem Protokoll das link-layer-protokoll (TCP/IP Layer 1 || OSI Layer 2) meinst.
Zwar wird dann auf dem Link-layer ein Anderes Protokoll gefahren, aber mit Protokoll übersetzten meine ich die höhren Protokolle (IP vs. IPX / SMTP vs. Irgend ein anderes Mail Protokoll)
Siehe dazu meine kurz Erklärung.

Nicht? Sorry, aber das ist mir jetzt neu. Könntest Du das
näher erläutern?

Ein Router ist nicht deswegen ein Router weil er Routingprotokolle fährt, sondern er ist ein Router weil er IP-Packete weiterleitet. Natürlich können auf einen Router auch Routingprotokolle gefahren werden:smile:

Ich wollte nicht protzen. Falls dieser Eindruck entstanden
sein sollte, tut es mir leid. Würdest Du mir bitte wie o.g.

Okay. Dann habe ich das in den falschen Hals bekommen. Ich nehme meiner Seits auch alles zurück und behaupte das Gegenteil:smile:

hoffe alle Klarheiten sind beseitigt.

polarbear

Hey, no offense, aber ich denke, daß ISO/OSI Modell ist am
geläufigsten, was auch Ursache für diese Fehlinterpretation
war (ich hab auch beim ersten Lesen gestutzt)… Wollen wir
alle uns nicht darauf einigen, jenes zu gebrauchen, wenn es
sinnvoll ist? Echt jetzt ein Vorschlag zur Güte.

Okay ich kann damit leben. Nehmen wir als Default Kontext OSI
aber in diesem Fall erschien mir das TCP/IP Modell sinnvoller.

Definition: „Gateway“ is a generic term for an internetworking
system (a system that joins two networks together). Gateways
can be implemented completely in software, completely in
hardware, or as a combination of the two. Depending on their
implementation, gateways can operate at any level of the OSI
model from application protocols to low-level signaling.

Because a gateway by definition appears at the edge of a
network, related functionality like firewalling tends to exist
at the same location.

AFAIK ist das die alte definition. Korrigiere mich wenn ich Falsch liege.
Heutzutage wurde extra ein Router davon ausgeklammert und da das ursprüngliche Posting auf dem Unterschied abzielt nehme ich an das ich richtig liege.
Denn nach dieser Definition ist ein Router ein Gateway:smile:

Gemäß dieser (recht allgemein gehaltenen) Definition wäre
jeder Router ein Gateway, aber nicht jedes Gateway zwingend
ein Router. Das passt imho auch, schließlich kann in einem
flachen Netz ja auch eine Firewall Default Gateway sein, oder?

Und was ist wenn die Firewall ein Router mit Packetfiltern ist ? :smile: *grins* lassen wirs okay? :smile:

bis demnächst auf diesen Kanal

polar…ix

Aha, jetzt ist es klarer. Sorry, da war mir nicht sofort
bewusst, dass dies ein spezifisches Layermodell bezeichnet.

Okay. Ich werde es das nächste mal deutlicher schreiben.

Gute Idee. :smile:

Ich vermute mal das du mit dem Protokoll das
link-layer-protokoll (TCP/IP Layer 1 || OSI Layer 2) meinst.

Ja.

Zwar wird dann auf dem Link-layer ein Anderes Protokoll
gefahren, aber mit Protokoll übersetzten meine ich die höhren
Protokolle (IP vs. IPX / SMTP vs. Irgend ein anderes Mail
Protokoll)

*Lichtaufgeh* Mensch, hast ja recht.

Ein Router ist nicht deswegen ein Router weil er
Routingprotokolle fährt, sondern er ist ein Router weil er
IP-Packete weiterleitet. Natürlich können auf einen Router
auch Routingprotokolle gefahren werden:smile:

Muss er doch auch, damit er überhaupt weiss, welche Pakete er wohin senden muss. Oder nicht?

Okay. Dann habe ich das in den falschen Hals bekommen. Ich
nehme meiner Seits auch alles zurück und behaupte das
Gegenteil:smile:

Komm, ich spendier Dir ein virtuelles Bier. Prost!

hoffe alle Klarheiten sind beseitigt.

Bitte wem? %-)

CU
Peter

Hello Again,

Ein Router ist nicht deswegen ein Router weil er
Routingprotokolle fährt, sondern er ist ein Router weil er
IP-Packete weiterleitet. Natürlich können auf einen Router
auch Routingprotokolle gefahren werden:smile:

Muss er doch auch, damit er überhaupt weiss, welche Pakete er
wohin senden muss. Oder nicht?

Dafür braucht er keine Routingprotokolle, sondern eine Routingtabelle.
Die Routingtabelle kann statische (Sprich manuell eingetragene) und dynamische Routen (automatisch z.B. per Routingprotokoll) enhalten.
Meine routing Tabelle auf meinem Router (mit Packetfilter) sieht in etwa so aus.

mw@da-vinci:~ \> netstat -r
Kernel IP routing table
Destination Gateway Genmask Flags MSS Window irtt Iface
192.168.10.x \* 255.255.255.255 UH 40 0 0 ippp0
217.5.98.19 \* 255.255.255.255 UH 40 0 0 ppp0
192.168.x.0 \* 255.255.255.0 U 40 0 0 eth0
default 217.5.98.19 0.0.0.0 UG 40 0 0 ppp0

Die Routen sind alle statisch und dank der default route weiss mein router wo die Packte hinsollen (In der Hoffnung der T-Offline Router weiss wie es weiter geht).

Komm, ich spendier Dir ein virtuelles Bier. Prost!

Prost!:smile:

bis dann

polarix