Pc-fernwartung?

hallo zusammen,

folgende frage habe ich. ein freund von mir möchte von seinem rechner zu hause auf einen rechner in seiner praxis zugriff haben. ich denke mir, dass ich als software pc-anywher brauche. was benötige ich noch an hardware und auf was muß ich bei der einrichtung achten.
os ist win2000. ein (der) rechner in der praxis ist mit einer fritzkarte ausgestattet. würde mich über eine antwort freuen.
mfg
eddie

Hallo Eddie (oder Bernd ???),

kommt drauf an.

1.) Möglichkeit:
Der Praxisrechner ist ständig online, oder kann aus der Ferne dazu gebracht werden, online zu gehen. Dann könnte man einen Dienst wie DNS2GO ode DYNDNS dazu benutzen, eine IP-Weiterleitung zu veranlassen. Denn die aktuelle IP-Adresse des Praxisrechners ist ja in der Regel nicht bekannt. Von zu Hause kann dann per Modem, ISDN, oder DSL über TCP/IP per Internet (mit PC-Anywhere) zugegriffen werden.

2.) Möglichkeit:
Der Praxisrechner ist eingeschaltet, oder kann aus der Ferne dazu gebracht werden zu starten, und ist so konfiguriert daß die FritzCard nur auf eine bestimmte MSN reagiert, und nur diese Anrufe annimmt. Dann kann mit PC-Anywhere über CAPI zugegriffen werden. Die aktuelle IP-Adresse ist dabei nicht nötig, denn die Verbindung läuft hier nicht übers Internet.

Als Alternative zu PC-Anywhere (das ist sehr gut finde) käme evtl. auch LapLink in Frage. Bei Möglichkeit 1 ginge auch das kostenlose VNC, ist aber meines Wissens nicht gegen Fremdzugriffe übers Internet gesichert. Was evtl. fatale Folgen haben könnte.

Gruß,
Klaus

Hallo Eddie,

für den Rechner zu Hause benötigst Du ebenfalls eine Fritz Card (würde ich auch nehmen, sind easy2use). In der Praxis reicht pcAnywhere Host, privat pcAnywhere Fullversion.
Die Einrichtung ist recht einfach, zu beachten ist aber, dass Du wirklich für alles gute min. 8 Stellen lange Passwörter verwendest und überall (Zugriff / Einrichtung / etc.) unterschiedliche Passwörter vergibst.

Gruß
Christian

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Als Alternative zu PC-Anywhere (das ist sehr gut finde) käme
evtl. auch LapLink in Frage. Bei Möglichkeit 1 ginge auch das
kostenlose VNC, ist aber meines Wissens nicht gegen
Fremdzugriffe übers Internet gesichert. Was evtl. fatale
Folgen haben könnte.

VNC bietet durchaus Sicherungen gegen unberechtigten Zugriff, verschlüsselt aber übertragene Daten nicht. Wenn es sich bei der Praxis um eine ärztliche handelt und Patientendaten auf dem Rechner abgelegt sind, verbietet es sich aber überhaupt, diesen in das Internet einzubinden. Dazu gibt es eine Reihe zu beachtender gesetzlicher Vorschriften. Bleibt also nur noch die direkte Einwahl.

Aber auch in anderen Fällen, selbst wenn die Sicherheitsmerkmale von pcAnywhere sich deutlich von VNC abheben sollten, würde ich es nie direkt ans Internet binden. Hier sollte die Verbindungsaufnahme grundsätzlich über ein öffentlich wohldokumentiertes Protokoll wie z. B. ssh oder l2tp (VPN) stattfinden, und die Fernwartung über diese Verbindung getunnelt werden.

Gruss,
Schorsch

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Hallo,

ich kann mich nur Schorsch anschliessen, PCs mit personenbezogenen Daten direkt mit dem Internet zu verbinden ist nicht zulässig, dann noch eine RemoteControl darauf zu installieren wäre grob fahrlässig. Es sollte ja wohl kein Problem darstellen, wenn man bspw. einen Telekom XXL Tarif hat, zahlt man an Sams-, Sonn- und Feiertagen nichts!

Gruß
Christian

Hallo Bernd oder Eddie,

es ist eine Unsitte, derartige Diskussionen in einem Forum per Mail weiterzuführen. Ausnahmsweise werde ich auf deine Mail dennoch eine kursorische Antwort geben, aber hier, wo’s hingehört und nicht in einer Antwortmail:

Eddie (oder Bernd) schrieb

vielen dank für die antwort, in der steht, dass nur noch die direkte
einwahl bleibt.(es ist eine arztpraxis).wie aber muss ich hier
vorgehen. der zugriff von zu hause wäre halt für den
bereitschaftsdienst wichtig; befunde abrufen,laborwerte usw…
ich arbeite in einem krankenhaus,da wird auch eine fernwartung
unserer software durchgeführt.
über eine antwort würde ich mich freuen.

Der PC in der Praxis muss so konfiguriert werden, dass er Anrufe von aussen entgegennimmt. Die benötigten Informationen findest du (möglicherweise etwas versteckt) in der Dokumentation der Fritz-Karte. Unter w2k ist ein Benutzerkonto einzurichten, welches Fernzugriff via RAS erlaubt. Hierbei ist sicherzustellen, dass die Einwahlberechtigung nicht nur über Benutzername, sondern über die anrufende Telefonnummer erfolgt, dass also ein Zugriff nur von diesem einen Anschluss aus stattfinden darf.

Die Konfiguration des einwählenden Rechners passiert genauso, als wenn du eine DFÜ-Verbindung zu einem Internetprovider aufbauen wolltest (allerdings dürfte klar sein, dass auch dieser PC zu keiner Zeit etwas im Internet zu suchen hat!). Statt der Rufnummer des Providers gibst du hier die Rufnummer des PC in der Praxis ein. Ich setze voraus, dass der einwählende PC ebenfalls an ISDN hängt.

Wenn du jetzt eine Verbindung aufbaust, hast du bereits den erforderlichen Zugriff auf die benötigten Daten. Möglicherweise liegen die Daten aber nicht in einer netzwerktauglichen Form vor. In diesem Fall benötigst du eine Fernwartungssoftware. Ob du hierfür nun pcAnywhere oder TightVNC http://www.tightvnc.com/ o. ä. verwendest, bleibt deinem persönlichen Geschmack überlassen. Die benötigten Infos zu Installation bzw. Konfiguration findest du in der zugehörigen Dokumentation.

Hallo Bernd oder Eddie,

es ist eine Unsitte, derartige Diskussionen in einem Forum per
Mail weiterzuführen. Ausnahmsweise werde ich auf deine Mail
dennoch eine kursorische Antwort geben, aber hier, wo’s
hingehört und nicht in einer Antwortmail:

hallo schorsch,

es liegt mir fern, hier im forum unsitten einführen zu wollen und bitte natürlich dafür um entschuldigung. (ich selbst habe schon einige fragen aus dem forum bekommen, die ich gerne beantwortet habe, für mich ist es keine unsitte- aber das ist halt ansichtssache.)aber dann ist die email-adresse im kopf meiner meinung nach auch unnötig.
trotz alledem, vielen dank für die antwort.
mfg
eddie