Signaldämpfung ? TP?

Hi!

Sagt mal, aus reiner Neugierde, wie sieht eigentlich eine Signaldämpfung aus ?
Werden die Signale ungenauer, oder werden sie falsch, … ??
Außerdem, was sagt mir folgende Beschreibung zu TP-Kabel :
Kat.5/100F, 4P-F. Ist eigentlich bei gleichen Daten ein geringerer oder ein größerer Durchschnitt besser ?

Danke
Kay

hallo kay,

kann dir leider nur zu:

Außerdem, was sagt mir folgende
Beschreibung zu TP-Kabel :
Kat.5/100F, 4P-F.

das ist ein ethernetkabel der kategorie 5 mit einer maximalen frequenz von 100mhz.
genaueres über die normung steht in der din en 50173.

gruß
martin

hallo kay,

kann dir leider nur zu:

Außerdem, was sagt mir folgende
Beschreibung zu TP-Kabel :
Kat.5/100F, 4P-F.

das ist ein xxxkabel der kategorie 5

mit einer maximalen frequenz von 100mhz.
genaueres über die normung steht in der
din en 50173.

gruß
martin

dann noch: eigentlich ist ein groesserer Querschnitt besser, es muss jedoch ein Kompromiss bzgl. der Verlegeeigenschaften gefunden werden. (Bei Hochfrequenzsignl. wird der Strom mehr an der Oberflaeche der Cu-Draehte gefuehrt als im Inneren)

mfg

Thomas

Hi!

Sagt mal, aus reiner Neugierde, wie sieht
eigentlich eine Signaldämpfung aus ?
Werden die Signale ungenauer, oder werden
sie falsch, … ??

Dämpfung beudetet (einfach ausgedrückt), dass das Signal „schwächer“ wird, das heißt seine Amplitude wird um so kleiner, je länger die Strecke ist, die es im Kabel zurückgelegt hat. In einer bestimmten Entfernung ist dann das Signal so schwach, dass es von dem Empfänger nicht mehr zuverlässig ausgewertet werden kann, es geht quasi im Rauschen „unter“. Die Signaldämpfung begrenzt somit (neben der Signallaufzeit) die maximale Netzausdehnung (ohne Repeater).
Die Dämpfungsangabe bezieht sich übrigens immer auf eine bestimmte Kabellänge (z.B. 1 km) und eine bestimme Signalfrequenz (z.B. 100 MHz).

Ciao
Journey

Das bezieht sich dann aber auf analoge Übertragung, oder? Wie sieht es bei digitaler oder optischer aus ?

Dämpfung beudetet (einfach ausgedrückt),
dass das Signal „schwächer“ wird, das
heißt seine Amplitude wird um so kleiner,
je länger die Strecke ist, die es im
Kabel zurückgelegt hat. In einer
bestimmten Entfernung ist dann das Signal
so schwach, dass es von dem Empfänger
nicht mehr zuverlässig ausgewertet werden
kann, es geht quasi im Rauschen „unter“.
Die Signaldämpfung begrenzt somit (neben
der Signallaufzeit) die maximale
Netzausdehnung (ohne Repeater).
Die Dämpfungsangabe bezieht sich übrigens
immer auf eine bestimmte Kabellänge (z.B.
1 km) und eine bestimme Signalfrequenz
(z.B. 100 MHz).

Ciao
Journey

Das bezieht sich dann aber auf analoge
Übertragung, oder? Wie sieht es bei
digitaler oder optischer aus ?

Eine digitale (Basisband-)Übertragung arbeitet auch mit Spannungs- oder Strompegeln, wenn auch nur mit zweien (high und low). Diese werden im Kabel genauso gedämpft wie analoge Signale.
Genauer:
Bei einer digitalen (Basisband-)Übertragung wird nicht nur eine Frequenz übertragen, sondern ein kompliziertes Frequenzgemisch (siehe Frouriertransformation eines Rechtecksignals mit versch. Tastverhältnissen). Jeder Frequenzanteil wird nun im Kabel gedämpft, hohe Frequenzen meist stärker als tiefe (Tiefpassverhalten des Kabels). Das führt dann dazu, dass die Flanken des Rechtecksignals weniger steil werden (aus einem Rechtecksignal werden „Haifischflossen“). Ist der Effekt so stark, dass z.B. ein kurzer High-Impuls es nicht mehr schafft über die „High-Schwelle“ des Empfängers zu kommen, so schlägt die Übertragung fehl.
O.K. das ganze ist in Realität natürlich noch wesentlich komplizierter, aber ich hoffe das reicht für’s grobe Verständnis.

Bei den optischen Übertagung ist das letzendlich ähnlich: Durch Lichtstreuung im Lichtleiter wird das Signal gedämpft. Was da genau mit dem Signal passiert, weiss ich aber auch nicht. Das ist dann wohl eher was für die Abteilung Physik…