Folgende Konstellation:
Zwei Windows-Clients, auf beiden läuft eine Access-Anwendung. Diese greift auf eine verknüpfte Tabelle in einer Access-Datenbank zu, die auf einem Windows-Server liegt. Solange die Tabelle auf keinem der beiden Clients geöffnet ist, laufen die Datenzugriffe (z.B. Recordset öffnen, Daten lesen, Recordset schließen) in normaler Geschwindigkeit ab. Wenn aber der eine Client die Tabelle öffnet (Datenblattansicht), dauern die Zugriffe auf dem anderen Client mindestens zehnmal länger.
Dieses Phänomen tritt auf, wenn auf dem Server eine Windows-Version ab NT aufwärts läuft, also NT, 2000 Pro/Server, XP Home/Pro und 2003 Server. Wenn mal als „Server“ Windows 98 oder Linux/Samba einsetzt, spielt es keine Rolle, ob einer der beiden Clients die Tabelle geöffnet hat.
Hat das etwas mit dem „Opportunistc Locks“ zu tun?
Tobias