Ich weisz nicht, wie mein provider darauf reagiert, wenn ich
bei ihm anfrage, dasz er bestimmten traffic von mir bevorzugt
weiterleiten soll.
Achso, Du meinst im Heimuser-Umfeld.
Wobei die meisten Heim-user irgendwelche SOHO-router haben. Ich kenne da keinen, der QoS kann (YMMV). Auf meinem Dach steht ein WRT54G (AP), der kann auch routen. Im webfrontend ist von QoS nichts zu finden, dank der aufbohrten firmware sind die notwendigen tools aber trotzdem drauf.
Trotzdem ist es natuerlich Quatsch, wenn im Netz die Rechner unabhaengig QoS machen. Ich weisz nicht, ob es sowas wie distributed QoS gibt, dasz sie sich untereinander Bandbreite zuspielen oder so.
Okay. In dem Moment, wo da mehr als ein Rechner online geht,
gehört das dann schon auf’s Heim-Gateway, nicht?
Ja. Wobei das gateway AFAIK keine Moeglichkeit hat, die Reihenfolge zu beinfluszen, wie die Pakete meinen IPstack verlassen. Da der Flaschenhals aber i. A. der uplink ist…
Ich hab grad mal auf der BSD-Mailingliste nachgefragt, wie
das unter BSD läuft und was die so dazu sagen.
Irgendwer hat mal behauptet, *BSD waere ganz toll dokumentiert (SCNR).
Okay, zumindest das hab ich richtig im Kopf. Vielleicht meinte
Peter auch ein Softphone, das ging aber so nicht klar hervor,
und bei „IP Phone“ seh ich erstmal ein Telefon mit
Netzwerkbuchse.
ACK.
Inwiefern kann der QoS-Paketplaner von Windows XP hier
helfen? Wie kann man den konfigurieren?
Weisz nicht. Wenn ich das naechste mal Windows boote schaue ich nach.
Gibt’s da irgendwo Informationen?
Vielleicht hier (oder im Windows-Brett
: http://search.microsoft.com/search/results.aspx?qu=qos
Machst Du QoS auf Deinem Desktop?
Ach, so’n Quatsch.
Tatsaechlich habe ich ein gateway fuer sowas.
Wenn ja, womit macht ihr das unter Linux denn so?
tc + ip + iptables
(dummynet -> ipfw, altq -> ipfilter).
Hier kann man mit iptables (komplexere) Regeln bauen und damit Pakete markieren (nicht wirklich, die Markierung gilt nur im host) und am TOS rumspielen, ip ist ein route auf Steroiden und wirft Pakete in unterschiedliche queues, einerseits zwar nach einfacheren Regeln als iptables, aber gluecklicherweise zusammen mit der Markierung vom iptables und tc (traffic control) manipuliert die queuing disciplines, also wie Pakete aus den einzelnen queues genommen werden.
Ich denke, die *BSDs koennen das aehnlich.
HTH,
Gruss vom Frank.