ich hab mal ne Frage. Ich brauche eine USV, weiss aber nicht was für eine ich da nehmen muss.
An die USV sollen zwei Server, ein Router, ein Modem und ein Bildschirm angeschlossen werden. Die USV sollte auch noch ausreichen, wenn ein Server dazu kommt.
Was für eine Leistung muss diese haben bzw. nach was für Kriterien muss ich gehen.
P.S. Ist es besser man kauft eine USV in die man die Geräte direckt einsteckt, oder eine, an die man eine Mehrfachsteckdose anschließen kann?
ich hab mal ne Frage. Ich brauche eine USV, weiss aber nicht
was für eine ich da nehmen muss.
An die USV sollen zwei Server, ein Router, ein Modem und ein
Bildschirm angeschlossen werden. Die USV sollte auch noch
ausreichen, wenn ein Server dazu kommt.
Was für eine Leistung muss diese haben bzw. nach was für
Kriterien muss ich gehen.
Kommt drauf an was die USV machen soll.
Soll die die Server noch über mehrere minuten bzw. Stunden weiter versorgen oder (wie in den meisten Fällen) bei einem kurzfristigen Stromausfall wenige minuten überbrücken und dann die Server herunterfahren?
Was die leistungsaufnahme7Abgabe angeht weiss ich nicht was Deine geräte so brauchen, das sollte in den technischen Details drinnestehen.
Ansonsten schau doch mal bei APC vorbei (siehe http://apc.com/ ) die sind in dem Bereich recht bekannt.
gruß
h.
P.S. Ist es besser man kauft eine USV in die man die Geräte
direckt einsteckt, oder eine, an die man eine
Mehrfachsteckdose anschließen kann?
bei den Größenordnungen reicht einfache Mathematik um zu einem groben Anhaltswert zu kommen. Also einfach mal aufschreiben, was so an Watt bzw. VA (ja, ich weiß, dies ist nicht identisch, für den über den Daumen gepeilten Wert einer solchen Minilösung reicht der Ansatz aber) auf den einzelnen Netzteilen der angeschlossenen Geräte steht und zusammenzählen. Dabei den Wert des Servernetzteils doppelt ansetzen (wenn Du später noch einen zweiten Server anschließen willst). Dann bei APC in der entsprechenden Leistungsklasse nachsehen und ein passendes Modell wählen.
Stand der Technik sind heute USVs im Onlinebetrieb, die ständig den Netzstrom filter und nicht erst im Falle des Falles einspringen. Bei APC gibt es zudem ein gutes Monitoringprogramm für die Server, mit denen man auch das Abschaltverhalten konfigurieren kann.
Was die elektrischen Anschlüsse angeht, so ist es gehupft wie gesprungen, ob die Anschlüsse intern oder extern verteilt werden (solange die Querschnitte der Leitungen stimmen).
Gruß vom Wiz
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Anschlüsse sind egal, man kann ja eine Mehrfach-Steckdose nachschalten.
Wozu den Monitor notstromversorgen? Der braucht weitaus am meisten Strom, aber was soll man damit in den paar Minuten bis zum Abschalten? Mit 99%iger Wahrscheinlichkeit ist eh keiner da. Router und ähnliches schon, aber z.B. die angeschlossenen Workstations sind dann ja wahrscheinlich auch schon offline (andernfalls werden sie benachrichtigt, siehe folgender Punkt).
Extrem wichtig ist der Anschluss an den Server (heute USB), der bewirkt, dass der Stromausfall erkannt und rechtzeitig vor der Entladung der Akkus das Gesamtsystem kontrolliert heruntergefahren wird. Anderfalls würde der unkontrollierte Zusammenbruch nur um einige Minuten verzögert und die USV wäre im Wesentlichen sinnlos.
USB oder serieller Anschluss und die nötige Software für Windows gehören i.A. zum Lieferumfang (Linux: fragen), allerdings zunächst nur für einen PC. Hast du 2 oder 3 Server, must du fragen, ob der Hersteller Zusatzelektronik oder Software zum Herunterfahren der weiteren Server anbietet, oder aber du kaufst in der Preisklasse 250 - 400 EUR für jeden Server eine eigene USV und stellst sie nebeneinander in deinen 19-Zoll-Schrank - so mache ich das der Einfachkeit halber.
Gruss Reinhard
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Windows gehören i.A. zum Lieferumfang (Linux: fragen),
allerdings zunächst nur für einen PC. Hast du 2 oder 3 Server,
must du fragen, ob der Hersteller Zusatzelektronik oder
Software zum Herunterfahren der weiteren Server anbietet, oder
aber du kaufst in der Preisklasse 250 - 400 EUR für jeden
Server eine eigene USV und stellst sie nebeneinander in deinen
19-Zoll-Schrank - so mache ich das der Einfachkeit halber.
Meine Güte, was hast du denn für 19"-Klopper? Für jeden Server eine eigene USV? Da könnte ich aber einige Racks nebeneinanderstellen - und nicht nur unsere Elektriker zur Verzweiflung bringen. Da würde ich mich mit dem Chef unseres Kraftwerks schlagen müssen. Mal ganz abgesehen vom Controlling und der GF, wo ich diese Ausgaben (250 - 400 € je Server!) begründen müsste. Zugegeben, ich kenne nicht jede angebotene USV auf dem Markt, aber für die, die ich einsetze (APC und HP) gibt es selbstverständlich einen Master und für jeden weiteren Server Slave-Clients unter Windows wie unter Linux.
Deinen Etat möchte ich haben (aber nicht verantworten müssen)
Schorsch
Meine Güte, was hast du denn für 19"-Klopper? Für jeden Server
eine eigene USV? Da könnte ich aber einige Racks
nebeneinanderstellen - und nicht nur unsere Elektriker zur
Verzweiflung bringen.
Hallo,
wenn du so ein toller Hecht bist und so riesige Aufgaben zu bewältigen hast, schön für dich. Bei 3 Servern geht es nach meinem Vorschlag um 750 EUR, dass dagegen bei 1000 Servern ein zentrales Dieselaggregat wirtschaftlicher ist, ist mir auch klar. Die Frage allerdings bezog sich auf 2 bis 3 Server.
Anschlüsse sind egal, man kann ja eine Mehrfach-Steckdose
nachschalten.
Also das halte ich gerade wegen der Last und dem herunterfahren der Server oder sonstigen Geräte eher für ungeschickt.
Wozu den Monitor notstromversorgen? Der braucht weitaus am
meisten Strom, aber was soll man damit in den paar Minuten bis
zum Abschalten? Mit 99%iger Wahrscheinlichkeit ist eh keiner
da. Router und ähnliches schon, aber z.B. die angeschlossenen
Workstations sind dann ja wahrscheinlich auch schon offline
(andernfalls werden sie benachrichtigt, siehe folgender
Punkt).
Ein Monitor genau wie ein Firmeninterner Router (der keine dauerhafte Verbindung wegen Serverdienste nach aussen haben muss) braucht nicht an einer USV hängen.
Der Servermonitor ist eh nur zur Kontrolle und die meiste zeit aus.
USB oder serieller Anschluss und die nötige Software für
Windows gehören i.A. zum Lieferumfang (Linux: fragen),
allerdings zunächst nur für einen PC. Hast du 2 oder 3 Server,
must du fragen, ob der Hersteller Zusatzelektronik oder
Software zum Herunterfahren der weiteren Server anbietet, oder
aber du kaufst in der Preisklasse 250 - 400 EUR für jeden
Server eine eigene USV und stellst sie nebeneinander in deinen
19-Zoll-Schrank - so mache ich das der Einfachkeit halber.
Szenario 1:
Im Normalfall hängt man einen Server an eine USV. Eine APC Back UPS kostet ca. 80,- (USV Back UPS BK350EI) oder APC Smart UPS für knapp 270,- (USV Smart UPS SUA750I USB). Das heisst ich liege bei 2 Servern bei knapp über 500,-. Die Server werden bei Signalisierung der USV geregelt heruntergefahren.
Szenario 2:
Szenario1, aber ich hänge noch Router und Monitor mit an die USV. Somit „könnte“ ich in den ca. 10 Minuten „herunterfahrzeit“ der USV noch was am Server tun (wenn man es tagsüber mitbekommt).
Szenario3:
ich nehme entsprechend leistungsfähigere USV Anlagen und kann somit eine weitere Strecke ohne Strom überbrücken. Hier ggf. auch 19" Anlagen mit mehreren modulen und mehreren Regelungseinheiten.
Szenario3 ist ggf. für 2-3 Server etwas zu überdimensioniert, aber wer weiss wie sich die „Firma“ entwickelt…
Vielen Dank für die vielen Info´s an alle!!! Kann man ungfähr
sagen, mit wieviel VA (bzw. Watt) man pro Server rechnen muss?
Das steht auf dem Server-Netzteil bzw. im Handbuch.
Da Du uns immer noch und nach wie vor im unklaren über die Einzelheiten des Servers lässt kann man auch nicht sagen ob sich z.B. bei einem redundanten Netzteil ggf. die zahl verdoppelt oder so.