Hallo,
kann mir bitte jemand helfen, ich kann die Nuss nicht knacken (bitte bis zum Schluss lesen, weil dann wirds erst richtig interessant). Ich bin auf jeden Fall schon mal dankbar für jeden guten Tipp:
Ziel:
a) Internet soll gezielt gesperrt werden können (für bestimmte User/Gruppen) auf WinXP Clients
b) Einsatz von Zusatzsoftware nicht möglich, weder auf Clients noch auf Server
Umgebung:
a) Clients gehen über einen Proxy ins Internet (kein ISA o.ä., nur Content Filterung jedoch ohne Möglichkeit, Internet gezielt -User/Gruppen-bezogen - zu blocken)
b) Clients stehen in einer Win2k3-Domäne mit ADS usw.
c) den Usern werden selbstverständlich alle IE - Konfig. Möglichkeiten genommen und ein fester Proxy eingetragen
d) alle User sind nur Dom.-Benutzer, also „eigentlich“ keine Chance, Policies zu ändern
e) ich habe eine Möglichkeit, diese Einstellungen User-spezifisch in Echtzeit zu ändern. Um Internet zu sperren mache ich also folgendes: Proxy vom IE wird schlichtweg umgebogen auf localhost, da der IE seine Settings erst beim Start lädt, greift dies zur Laufzeit, ich kann also beim angemeldeten Benutzer Internet sperren und auf Wunsch wieder freigeben
Bis hier passt eigentlich alles. Jetzt aber das Problem:
Problem:
a) User sind sehr aktiv (Schüler in der Oberstufe)
b) Durch einfachen Start von Firefox (Standalone - Variante) ists dahin mit dem Trick
c) Einige Programme auf den Rechnern haben eine eigene Browser-Funktionalität, die zunächst einmal versucht, ohne Proxy was aufzurufen, wenns klappt, hat man vollen Zugriff aufs Netz
d) und wenn alles nicht hilft, wird ein VB-Script gestartet, welches den Proxy wieder ändert; dies geht, weil ja die Policy nur das Ausführen von Registry-Tools verhindert, welche von MS stammen 
Die Scriptausfürung muss aber aktiv sein, sonst gibts ja ganz andere Probleme
e) und wenn Firefox geblockt wird, dann werden andere Geschichten gefunden
f) ich kann nicht einfach TCP/IP Filter setzen (die alles blocken ausser 137-139 o.ä.), da verschiedenste Programme eingesetzt werden, die auf ner Vielzahl von Ports arbeiten (und erhlich gesagt ist mir auch nicht ganz klar, welche Ports ich alle brauche, um den Netzbetrieb weiter zu gewährleisten (DNS, Domäne, Netzlaufwerke, TimeService, was weiß ich, WINS, Kerberos und alles, was sich halt so tümmelt…) und eben Zusatzprogramme, die mal eben nen Port 60050 nutzen usw. Hier ne Liste zu erstellen, halt ich für sehr schwierig, vor allem müsste ich ja ständig wieder anpassen, wenn was neues dazu kommt.
Lösungen?
Ich dachte eigentlich, dass die Möglichkeit besteht, irgendwie bspw. den Port 80 „einfach“ auszuschalten, einfach weg damit, alle Anfragen auf Port 80 oder was auch immer genutzt werden soll beim Browser soll ins Nirvana geschickt werden. Dieer Ansatz kam mir sinnvoller vor, als eben alles zu blocken und hunderte einzelner Ports wieder zu öffnen. Aber hier stoß ich auf meine Grenzen, da ich bisher keinen Weg gefunden habe, dies „sauber“ zu steuern. Was ich suche ist der richtige Ansatz, wie man das dann per Script oder sonst was hinbekommt, sollte ich dann wieder hinbekommen.
Sorry für den laaaaaangen Beitrag, aber ich brauch echt Hilfe. Es muss doch, sorry, verdammt nochmal bei Windows mit Firewall und „hunderten“ von Netzwerkdiensten die Möglichkeit geben, einfach ein paar Ports zu sperren? Da ich aber keine Netzprotokoll-Experte bin, habe ich das bisher nicht lösen können.
Oder wäre ein Ansatz, zur Laufzeit ein Tool laufen zu lassen, welches einfach die entsprechenden Ports belauscht und quasi schluckt (geht das?!?)? Ich weiß es nicht…
Vielen Dank für die Hilfe.
Grüße,
Dominik