Netzwerkkarte und WLAN-Adapter

Vor ca. 6 Wochen hatte ich einen massiven „GAU“ - der IDE_Controller (wahrscheinlichste Ursache) zerstörte die Dateistruktur meiner Datenpartition UND auch der - als Dateisicherung gedachten - „gespiegelten“ Datenpartition.
Nach etlichen Reparaturversuchen habe ich nun einen neuen (preiswerten) PC gekauft und bin auch dazu zurückgekehrt, die Sicherung nicht als Mirror auf dem gleichen PC, sondern übers Netzwerk auf einem zweiten PC vorzunehmen.

Und da liegt nun mein Problem:

Obwohl ich lediglich den PC ausgetauscht habe (soll heißen: alles Übrige ist gleich geblieben), scheinen sich die integrierte Netzwerkkarte des „neuen“ PC und mein WLAN-Adapter nicht zu mögen.

Im Detail:

  • bei der integrierten Netzwerkkarte handelt es sich (laut Anzeige in „Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen“) um einen NVIDIA nForce Networking Controller
  • beim WLAN-Adapter handelt es sich um einen IEEE 802.11b/g USB2.0 Adapter (Cellsoft).
  • sind beide „aktiviert“, funktioniert immer nur derjenige, der zeitlich früher aktiviert wurde.
  • Mit anderen Worten: funktioniert der Internet-Zugang (WLAN-Adapter), dann habe ich keinen Zugriff aufs Netzwerk. Funktioniert das Netzwerk, habe ich keinen Zugang aufs Internet. Um ins Internet zu kommen, muss ich also die integrierte NVIDIA-Karte deaktivieren, um das Netzwerk zu benutzen, muss ich den WLAN-Adapter deaktivieren.

Bei meinem „alten“ PC hatte ich statt der integrierten NVIDIA-Karte eine billige Netzwerk-Steckkarte. Davon abgesehen, bin ich mir keines Unterschiedes bewusst. Trotzdem hatte ich mit meinem „alten“ PC keine Konflikte (konnte also gleichzeitig aufs Netzwerk und aufs Internet zugreifen).
Betriebssystem war und ist Win2000 (SP4).
Arbeitsspeicher war 384 MB, ist jetzt 512 MB.

Hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte und wie ich das Problem lösen kann?

Danke,

Ulrich

Morgen!

Warum benutzt du zwei Netzwerkkarten?

Solltest du eine Karte nur zum BackUp nutzen wollen (warum auch
immer), dann muß bei dieser Karte DHCP (APIPA) abgeschaltet werden
und manuelle Konfiguration ist angesagt.
Versuch mal automatische IP Adresse ausschalten in der TCP Konfiguration
und vergebe manuell eine IP Adressse und Subnetmask.

Gruß
Stefan

Morgen!

Gleichfalls. :smile:

Und danke für Deine Antwort

Warum benutzt du zwei Netzwerkkarten?

Die integrierte Netzwerkkarte benutze ich primär zum Zweck des Backup. (die Verbindung über WLAN ist zu schlecht, da wird die Übertragung immer wieder abgebrochen und ich habe dann eine unvollständige Sicherung (ohne es zu wissen)).

Der WLAN-Adapter (USB) dient dem Zugang zum Internet. Wollte ich den durch ein LAN-Kabel ersetzen, müsste ich nochmal 30cm Stahlbeton durchbohren (2x hab ich’s schon getan, was mich einen Bosch Bohrhammer und viel Zeit gekostet hat).

Was ich vergessen hatte zu erwähnen (tut mir leid):

Das LAN hat (feste) IP-Adressen zwischen 192.168.0.1 und 192.168.0.255.
Der WLAN-Adapter bekommt seine IP-Adresse von der FritzBox automatisch zugewiesen.

Und, wie gesagt, vor dem Austausch des PCs hat alles bestens funktioniert… (bei sonst gleicher Konfiguration)

Solltest du eine Karte nur zum BackUp nutzen wollen (warum
auch
immer), dann muß bei dieser Karte DHCP (APIPA) abgeschaltet
werden
und manuelle Konfiguration ist angesagt.
Versuch mal automatische IP Adresse ausschalten in der TCP
Konfiguration
und vergebe manuell eine IP Adressse und Subnetmask.

Gruß
Stefan

Mahlzeit!

Die integrierte Netzwerkkarte benutze ich primär zum Zweck des
Backup. (die Verbindung über WLAN ist zu schlecht, da wird
die Übertragung immer wieder abgebrochen und ich habe dann
eine unvollständige Sicherung (ohne es zu wissen)).

Das hört sich aber nicht gut an.

Der WLAN-Adapter (USB) dient dem Zugang zum Internet. Wollte
ich den durch ein LAN-Kabel ersetzen, müsste ich nochmal 30cm
Stahlbeton durchbohren (2x hab ich’s schon getan, was mich
einen Bosch Bohrhammer und viel Zeit gekostet hat).

Hättste man gleich nen dickeren Bohrer genommen. :smile:

Was ich vergessen hatte zu erwähnen (tut mir leid):
Das LAN hat (feste) IP-Adressen zwischen 192.168.0.1 und
192.168.0.255.
Der WLAN-Adapter bekommt seine IP-Adresse von der FritzBox
automatisch zugewiesen.

192.168.0.1 - 192.168.0.255 sind doch die IP Adressen der Fritzbox
oder?
Wenn dem so ist, dann kannst du nicht einfach eine Adresse aus dem
DHCP-Pool fest vergeben.

Was ist denn in der Fritzbox eingestellt und was an den Karten der
beiden Rechner?

Und, wie gesagt, vor dem Austausch des PCs hat alles bestens
funktioniert… (bei sonst gleicher Konfiguration)

Das ist eine blöde Eigenschaft eines Netzes. Wenn es einmal läuft,
dann läuft es. Die DHCP-Server merken sich die Adressen der Clients
und diese bekommen immer wieder die gleiche. Außerdem merkt sich
auch ein Windows/Linux seine Adresse und fordert diese wieder an. Es
geht dann immer schief wenn mal ein neues oder unbekanntes Gerät ins
Netz kommt.

Gruß
Stefan

Mahlzeit!

Gleichfalls!

… da wird die Übertragung immer wieder abgebrochen und ich habe dann eine unvollständige Sicherung (ohne es zu wissen)).
Das hört sich aber nicht gut an.

Ist aber laut FritzCard-Support bei Häusern mit dicken Stahlbetondecken nicht ungewöhnlich (die ersten beiden Decken musste ich durchbohren, weil ich GAR KEINEN EMPFANG hatte). Hab mit den Jungs drei Monate lang per e-Mail und Telefon diskutiert - ist wohl so.

192.168.0.1 - 192.168.0.255 sind doch die IP Adressen der
Fritzbox

Nein. Der Fritzbox-IP-Bereich ist 192.168.178.0 bis 192.168.178.255

Was ist denn in der Fritzbox eingestellt und was an den Karten
der beiden Rechner?

Fritzbox: 192.168.178.1
WLAN-Adapter: 192.168.178.21 (bis zur nächsten Unterbrechung)
Netzwerkkarte „neuer“ Rechner: 192.168.0.2
Netzwerkkarte „Backup-Rechner“: 192.168.0.1
(Notebook: 192.168.0.12, Rechner meiner Frau: 192.168.0.5)

Gruß
Stefan