Wlan und 1gb adsl

hi leute,

hab mir einen wlan router mit eingebautem adsl modem gekauft - beim auspacken ist mir eine riesen-warnung entgegen gekommen, dass der wlan router praktisch dauernd traffic verursacht und daher erst ab einem flatrate oder volumenstarif (zB 5GB pro monat) empfohlen wird.

ich habe allerdings nur 1gb pro monat und zahle für jedes mb das darüberhinaus geht. meine frage also daher: wieviel MB pro monat an traffic verursacht der router alleine?
mein gerät: Netgear DG834GTB

danke euch kalus

Hallo,

das Problem ist weniger, dass der Router an sich Verkehr produzieren würde, sondern dass ggf. die einmal aufgebaute Verbindung dadurch bestehen bleibt, dass die externe IP deines Routers ständig von außen angesprochen wird. Dies passiert z.B., wenn Du eine IP bekommst, die zuvor jemand verwendet hat, der Filesharing-Dienste genutzt hat. Da die IP bei jeder Einwahl wechselt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass so etwas passiert und die Leitung dann offen bleibt. Bei Zeittarifen kann dies richtig ins Geld gehen. Bei Volumentarifen sieht es so aus, dass aufgrund dieser zusätzlichen Datenmenge kein wirklicher Nachteil entsteht, weil die Datenmenge minimal ist. Ich habe hier momentan auch noch einen 2GB-Tarif und die Leitung ist eigentlich ständig offen, aber trotz intensiver täglicher beruflicher Nutzung mit zwei Anwendern schaffen wir es eigentlich nie die 2GB auszuschöpfen.

BTW: Wie kommt es, dass Du noch einen 1GB-Tarif hast. Eine Flatrate ist doch heute kein Kostenfaktor mehr. Wenn Du Bedenken hast, solltest Du wechseln. Ich werde dies auch in Kürze tun, da das aktuelle Telekom-Angebot mit Telefon- und Internetflat inkl. aller Grundgebühren bei uns auf Seiten der Telefonrechnung deutliche Entlastung geben wird. Die Internet-Flat ist dann eben ein netter kleiner Bonus (auch wenn ich den nicht wirklich brauche).

Gruß vom Wiz

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Also anders als mein Vorredner, sehe ich den eingehenden Traffic nicht als Problem an. Ein Router (der NAT macht) kann eingehende Verbindungen nur ins private LAN routen, wenn dafür explizite Regeln (z.B. Port-Forwarding) erstellt wurden. Da „wahrscheinlich“ kein Port-Forwarding für P2P-Tauschbörsen (oder sonstige heavy-traffic-connections) eingetragen ist, werden die eingehenden Pakete nicht dem Nutztraffic zugeordnet sondern werden verworfen.

Auch verursacht der Router keinen Traffic. Er leitet nur alles ins Internet weiter, was von Deinen PC’s raus in die freie Welt will.
Das kann der Windows-Update-Service sein, das können irgendwelche Newsticker sein oder sonst irgendwelche Applikationen, die eine Verbindung (auch oftmals ohne Kenntniss des Benutzers) ins Internet herstellen wollen.

Es ist also für einen Fremden, der Deinen PC (oder PC’s) nicht kennt unmöglich zu beurteilen, wieviel Traffic erzeugt wird…das wäre Kaffeesatzlesen.

Wo ich dem Wiz natürlich nur zustimmen kann, eine DSL-Flat kostet heute nichts mehr. Für gerade mal 5€ mehr im Monat kann es Dir dann egal sein, was Dein Router macht.

Mahzeit!

Also anders als mein Vorredner, sehe ich den eingehenden
Traffic nicht als Problem an. Ein Router (der NAT macht) kann
eingehende Verbindungen nur ins private LAN routen, wenn dafür
explizite Regeln (z.B. Port-Forwarding) erstellt wurden. Da
„wahrscheinlich“ kein Port-Forwarding für P2P-Tauschbörsen
(oder sonstige heavy-traffic-connections) eingetragen ist,
werden die eingehenden Pakete nicht dem Nutztraffic zugeordnet
sondern werden verworfen.

Die werden aber erst im Router verworfen und der Provider mußte
sie zustellen, ergo hat er Traffic gehabt den er auch berechnet.
Das der Router kein Portforwarding hat, weiß der Provider doch
nicht.

Es geht doch sogar soweit, das man selbst sogenannte DenyOfService
Attacken bezahlen muß. Der normale Provider hat in seinen Verträgen
nur stehen, das er alles mögliche tut um dieses zu verhindern aber
wenn es passiert darf man dann doch für den traffic blechen.

Gruß
Stefan

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DANKE
hi danke für eure antwort,

ich werd mal auf nr sicher gehen und mir n höheres datenvolumen leisten!
vielen dank leute!

beste grüße
klaus

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Die werden aber erst im Router verworfen und der Provider
mußte
sie zustellen, ergo hat er Traffic gehabt den er auch
berechnet.
Das der Router kein Portforwarding hat, weiß der Provider doch
nicht.

Aber, wenn der Router die Daten nicht als Nutztraffic ansieht, beendet er nach der konfigurierten Idle-Time den PPP-Tunnel…ergo kein Traffic mehr, der berechnet wird.

Und da es generell sehr viele Unbekannte in diesem Fallbeispiel gibt, ist die eigentlich hier gestellte Frage nicht gewissenhaft zu beantworten.

Es geht doch sogar soweit, das man selbst sogenannte
DenyOfService
Attacken bezahlen muß. Der normale Provider hat in seinen
Verträgen
nur stehen, das er alles mögliche tut um dieses zu verhindern
aber
wenn es passiert darf man dann doch für den traffic blechen.

Klar, Script-Kiddies wird es immer geben und Privider werden trotz heuristischer Verfahren immer in der Erkennung hinterherkinken. Abgesehen davon ist es auch oft schwer abzugrenzen was Good-Treffic ist und was Bad-Traffic ist. Von daher kann gezieltes Filtern erst beim Kunden realisiert werden, bis dahin wird aber der Traffic gezahlt, klar.