Ich muss für eine Bekannte ein Netzwerk einrichten.Folgende Voraussetzungen:
- Telefonanschluss ist im Haus weit weg von 2 PCs.
- Modem EUMEX300IP ist bereits an Splitter angeschlossen/Internetverbindung mit t-online steht.
- WLANRouter von d-link vorhanden
- 2Adapter von devolo fürs Powernet sind vorhanden.
Wie wird die Verkabelung und Konfig. am besten vorgenommen?
Habe es bislang wie folgt gemacht:
Eumex im Raum mit dem Telefonanschluss angeschlossen und konfiguriert.
Über den Lan-Port der EUMEX habe ich den ersten Powernet-Adapter von devolo angeschlossen und in die Steckdose gesteckt.
Computerzimmer:
In der Steckdose steckt der zweite Devolo-Adapter, in dessen Buchse ich ein Netzwerkkabel gesteckt habe, das andere Ende befindet sich im LAN-Port des Routers von D-link.
In der Eumex ist DHCP eingeschaltet, im Router nicht. EUMEX und Router befinden sich im gleichen IP Bereich (EUMEX 192.178.1.1 sowie Router 192.178.1.100).
Soweit so gut.
Beide PCs haben WLAN-Karten eingebaut und „normale“ Netzwerkkarten, beide Karten beziehen ihre Adressen automatisch von der EUMEX.
Die Verbindung eines PCs nur dann richtig flott, wenn der PC direkt an dem Devolo-Adapter per LAN-Kabel im Computerzimmer hängt.WLANüber den Router ist so gut wie nicht vorhanden, die Verbindungsübersicht sagt zwar „Signal hervorragend“ (54Mbit) aber Seitenaufbau gähnend langsam.
Habe das WLAN mit WPA verschlüsselt und eine Verbindung zum Router findet statt,jedoch wie oben beschrieben, laaaaangsam…
Was mache ich falsch?
Welche Kabel muss ich im Computerzimmer vom Devolo-Adapter zum Router und von dort aus über die LAN-Ports zu den Rechnern benutzen? Unterschiedliche CATKabel? Crossover?
Firmware des Routers auf neuesten Stand, mac-Filter aktiviert und mac-Adressen der Rechner sind eingetragen.
Zwingend erforderlich ist WLAN imComputerzimmer nicht, jedoch ist noch ein Laptop vorhanden, dass übers WLAN ins Netz soll.
Im Haus dicke Wände und Signal dadurch nicht optimal-deshalb hatte ich auch die Devolo-Adapter besorgt.
Was ist die beste Lösung?
Danke für Eure Hilfe im voraus.Bin ziemlich verzweifelt, habe schon Stunden mit derKonfiguration verbracht…
Also WLAN ist ansich immer recht hakelig, sobald da irgendwo eine Wand im Wege steht, gerade dann, wenn in selbiger evtl. auch noch anderes als Beton verbaut ist. Ich habe bei mir auch die Devolos im Einsatz…klappert wunderbär!
Was sind die Devolos für welche? 85MBit oder 200er? Wie lang ist die Stromleitung von der Eumex bis zum Router etwa?
Christian
Die Devolos sind meines Wissens 85mbit…mit denen kommt man wunderbar ins Netz, allerdings wenn der Router noch dazwischengeschaltet ist,ist die LAN und WLAN Verbindung äußerst unzurecheichend…Meine Idee ist,dass es an der Kabelverbindung liegen könnte, die sich zwischen Devolo und Router und vom Router zu den beiden PCs befindet…
Die Stromleitung ist geschätzt ca. 100m…vielleicht auch etwas weniger. Ist ein Riesen-Haus…
Noch mal zum Verständnis:smiley:er WLAN-Router befindet sich im Computerzimmer, weit abgesetzt von der EUMEX.
Alex
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100m??? Das muß aber 'ne Riesenhütte sein! Mit den 85MBit Devolos haste da dann aber nicht mehr viel, was durch die Leitung geht. Evtl. wäre zu überlegen, in diesen Leitungsstrang - und es sollte auch genau der sein - zwischen Eumex und Router noch ein „Verstärker-Pärchen“ einzusetzen. Also zwei weitere Devolos gleicher Bauart in zwei benachbarte Steckdosen stecken und per LAN-Kabel untereinander verbinden. Alle LAN-Kabel sind „normale“ Kabel, kein X-Over!
Wenn Du zwischen der Eumex und dem Router 100m hast, macht es mehr Sinn, den DHCP des Routers zu nehmen, denn sonst geht der ganze Traffic bzgl. IP-Abfrage immer durch die 100m-Leitung hin und her, was bei dem mageren Durchsatz problematisch sein könnte.
Ferner empfehle ich Dir bei der Länge sowieso die 200er zu nehmen, denn der Durchsatzverlust auf der langen Stromleitung ist nicht unerheblich und da bleibt von 85 MBit (brutto!) nicht viel über.
Christian
Also wenn ihr so eine grosse Hütte habt, dann ist da sicher auch die Frage, wie das elektrotechnisch so alles verstrippt ist. Um da eine sichere stabile Powerline-Verbindung zu erhalten, müßte man die Verlegepläne des Elektroinstallateurs mal genau studieren, um zu sehen, ob da evtl. irgendwo Sicherungskästen, Stromzähler oder sonst welche Gerätschaften zwischenhängen.
Hier gibbets einen recht guten Beitrag dazu:
http://www.tomsnetworking.de/content/tests/j2007a/ve…
„Einfach zwei Devolos irgendwo reinstecken“ ist da schon fast wie Lotto!
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