Ich habe ein Praktikum bei einer Firma begonnen und meine Aufgabe ist es nun über Möglichkeiten einer automatische Betriebssysteminstallation zu recherchieren, diese auf virtuelle Rechner zu testen und dann in die Tat umzusetzen. (Wobei ich noch nicht weiß, ob ich später dann wirklich alles alleine machen soll.)
Jedenfalls soll ich Software suchen mit der sowas möglich ist. Ich bin dabei schon auf FAI, opsi und SystemImager gestoßen und wollte mich hier erkundigen, ob es nicht noch was besseres gibt.
Bei den Betriebssystemen handelt es sich um Windows XP und Vista sowie um diverse Linux-Distributionen mit dem Schwerpunkt auf Debian GNU/Linux. Die Systeme sollen über einen Server automatisch installiert werden und spätere Nachinstallationen für Software und Patches sollen auch möglich sein. Die Benutzer der einzelnen Clienten sollen dann nur eingeschränkte Rechte haben, also sich nicht als Administrator anmelden können. Dabei soll jeder User sich an jeden Rechner anmelden können und Zugriff auf seine persönlichen Daten haben. Zusätzlich braucht der Administrator einen Remote-Zugriff (auch grafisch) auf sämtliche Computer im Netzwerk.
Wie kann man das realisieren? Zudem wie sieht es in Sachen Druckeranbindung aus? Wie beeinflusst man die Partitionierung bei unterschiedlicher Rechnern? Es ist davon auszugehen, dass nicht alle Rechner im Netzwerk über die selbe Hardware verfügen.
einen PC soweit aufsetzen und konfigurieren, wie die PCs später sein sollen
Image ziehen und auf Server ablegen
Bootstick erstellen mit batch für dieses PC Image
wenn nun ein neuer Rechner gekauft wird, muss nur noch der Stick eingeführt werden und die Batch-Datei gestartet werden. Fertig
PS: Bei anderer Hardware musst du ein eingenes Image erstellen. Sonst wird das ja alleine anhand der Treiber nicht funktionieren.
PSS: Achte bei Software darauf, dass du bei einigen die SerienNr. ändern musst, wenn du keine Massenlizenz hast.
Die Systeme sollen über
einen Server automatisch installiert werden
Ganz automatisch jawohl nicht, oder??? Du musst ihm ja noch sagen, dass er sich installieren soll.
Nachinstallationen für Software und Patches sollen auch
möglich sein.
Das geht z. B. super mit LANDesk. Damit kann man alle in der AD gelisteten PCs remote steuern und sogar per Click&Drop Software installieren.
Die Benutzer der einzelnen Clienten sollen dann
nur eingeschränkte Rechte haben, also sich nicht als
Administrator anmelden können.
Sollen die denn in der Domäne hängen? Oder einfach nur Lokal? Falls lokal, dann kannst du das ja einfach einstellen, bevor du ein Image machst. Allerdings heißen dann alle Benutzer gleich, was aber auch egal sein sollte.
Falls in der Domäne: GPO!
Dabei soll jeder User sich an
jeden Rechner anmelden können und Zugriff auf seine
persönlichen Daten haben.
Also Domäne. Dann brauchst du einen DC.
Zusätzlich braucht der Administrator
einen Remote-Zugriff (auch grafisch) auf sämtliche Computer im
Netzwerk.
Jep. LANDesk!
Zudem wie sieht es in Sachen
Druckeranbindung aus?
? Ganz normal. Entweder lokale Drucker für jeden PC oder freigeben oder Netzwerkdrucker.
Wie beeinflusst man die Partitionierung
bei unterschiedlicher Rechnern? Es ist davon auszugehen, dass
nicht alle Rechner im Netzwerk über die selbe Hardware
verfügen.
Über ein einziges Image alles gleich abzuarbeiten ist mir nicht bekannt. Wäre auch komisch. Dann benötigt man einen Rechner, der alle Hardwarekomponenten besitzt… Geht nicht sag ich jetzt mal. Ich lass mich zwar über besseres belehren, aber soweit ich weiss ist das NICHT MÖGLICH.
Ich habe ein Praktikum bei einer Firma begonnen und meine
Aufgabe ist es nun über Möglichkeiten einer automatische
Betriebssysteminstallation zu recherchieren, diese auf
virtuelle Rechner zu testen und dann in die Tat umzusetzen.
Das testen auf virtuellen Rechnern stell ich mir lustig vor. Hast du VMs mit PXE Support? Haben die Rechner das auch? Dann reicht es nämlich PXE im BIOS einzuschalten und die Rechner booten zu lassen. Den Rest erledigt fai von einem zentralen Server aus (Man sollte den Server danach abschalten sonst läuft fai irgendwann Amok).
… spätere
Nachinstallationen für Software und Patches sollen auch
möglich sein.
Unter windows nennt sich sowas active directory, unter Linux kann man’s mit ssh und cron machen.
Dabei soll jeder User sich an
jeden Rechner anmelden können und Zugriff auf seine
persönlichen Daten haben.
Also eine Domaine, resp. eine Home über Netzwerk.
Zusätzlich braucht der Administrator
einen Remote-Zugriff (auch grafisch) auf sämtliche Computer im
Netzwerk.
Wenn windows und Linux im Spiel sind: VNC.
Es ist davon auszugehen, dass
nicht alle Rechner im Netzwerk über die selbe Hardware
verfügen.
Deshalb kannst du image basierte Systeme vergessen. Es muss jeder Rechner sich selbst installiern. Kein Beinbruch, aber langsamer als die image-Methode.
Was bedeutet eigentlich Domaine? Also was man muss dazu
wissen?
Entweder Domäne oder Domain. Aber nicht Domaine…
Was du dazu wissen solltest? Eigentlich recht viel. Guck dir mal www.msxfaq.de an. Wenn du da vieles von weisst, dann sollte es schonmal nicht schlecht sein.
Was ist VNC, GPO und DC?
VNC ist ein Remote-Programm. Gib mal bei Goolge ein: „UltraVNC“ oder „TightVNC“. Dann bekommst du etwas über diese Programme.
GPO (Group Policy Objects) sind Gruppenrichtlinien, mit denen mal alles zentral steuern / konfigurieren / festlegen kann.
DC (Domain Controller) ist ein Domänenkontroller. Suche bei Google bspw. nach „Windows Server 2003“.
Da frag ich mich aber, wie du das realisieren sollst. Was gibt der dir denn für komische Aufgaben, wenn du dich noch nicht mal mit Servern auskennst…
Über ein einziges Image alles gleich abzuarbeiten ist mir
nicht bekannt. Wäre auch komisch. Dann benötigt man einen
Rechner, der alle Hardwarekomponenten besitzt… Geht nicht
sag ich jetzt mal. Ich lass mich zwar über besseres belehren,
aber soweit ich weiss ist das NICHT MÖGLICH.
über ein Image vllt. nicht, aber man könnte ein Server ins Netzwerk stellen, der die gewünschten OS anbietet. Ich weiß nun nicht genau wie der Dienst heißt, aber wir haben dies folgendermaßen gelöst:
PC hochfahren, dieser bekommt vom DHCP eine IP Adresse, danach Boot über LAN auswählen und prompt meldet sich der Server mit der Auswahl an Betriebssystemen. Nun kann man Auswählen welches man installieren möchte.
Wegen der Treiber.
Kommt ein Rechner mit neuer Hardware mal hinzu, fügt man einfach die Treiber in die entsprechenden Verzeichnisse auf dem Server hinzu.
Mit Batch Dateien, kann man nach erfolgreicher Installation gleich noch die Updates, die wiederum auch auf dem Server liegen, installieren lassen.
Fernwartung etc. hast du ja alles schon erwähnt.
Nebenbei, ich kann mich erinnern, dass ab Win2k3 der DC im AD nur eine SSID haben möchte. Wir hatten mal das Problem, das wir alles mit Images gemacht haben und hinterher, die kompletten SSID’s ändern mussten.