Ich denke nicht, dass es bei deinem Problem um die Firewall
geht. Wäre das so, würde das nicht durch deaktivieren des
Netzwerkports behoben sein.
Viel eher glaube ich an die Tatsache, dass XP bei öffnen der
Ordner immer nach „geplanten Tasks“ sucht (warum auch immer,
fragt besser bei Billyboy Gates nach). Diesen Blödsinn kann
man in der registry ausschalten.
Start->Ausführen->regedit und dann dem Baum
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\
RemoteComputer\NameSpace] folgen. Hier findet man 2 Einträge
(links irgendwelche Zeichen nach dem Muster
{XXXXXXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXXXXXXXXXX} und rechts wenn man auf
diese Zeichenfolgen klickt einmal „printers“ und zum anderen
„scheduled tasks“. Diesen Schlüssel (und nur diesen) kann man
getrost komplett löschen, dann wird die „Durchsuchung“ der
Ordner weit schneller gehen.
vielen dank für die hilfe. leider stoppt der explorer bei
„speichern unter“ immer noch, wenn ich den ordner wechseln
will. allerdings habe ich, nachdem ich den schlüssel gelöscht
hatte, beim nächsten zugriff auf den arbeitsplatz die meldung
erhalten, dass ein laufwerk derzeit nicht verfügbar ist. es
handelt sich dabei um gemappte laufwerke, die ich mir für eine
vpn-verbindung eingerichtet habe und die natürlich nur
verfügbar ist, wenn ich mit dem rechner verbunden bin. kann es
sein das bei diesem „speichern unter“ immer erst alle ordner
nach verfügbarkeit abgeprüft werden und das system deshalb
stockt. wenn ja - kann ich etwas dagegen tun.
vielen dank schon im voraus.
es grüßt
karin hoffmann
diese Info war nicht unwichtig. Ja das kann wirklich das Problem sein. Ich umgehe es immer damit, dass ich die Laufwerke, die ich unter VPN benutze immer nur mappe wenn ich sie brauche. Dafür kann man sich ganz einfach ein Script schreiben:
Du trennst erst mal alle Mappings, die auf den VPN Server verweisen (rechte Maustaste auf Arbeitsplatz -> Netzlaufwerke trennen). Dann klickst du mit der rechten Maustaste auf irgend eine leere Stelle auf dem Desktop und gehst auf „neu“ und dann auf „Textdokument“. Es erscheint jetzt ein Icon auf dem Desktop, das „Neu Textdokument.txt“ heißt. Doppelklick darauf und der Editor öffnet sich. Hier trägst du jetzt für jedes Mapping das du benötigst folgende Zeile ein:
net use * \servername\freigegebener Ordner /persistent:no
ein, also zum Beispiel
net use * \server\daten /persistent:no
net use * \server\kundenstamm /persistent:no
net use * \server\buchhaltung /persistent:no
etc. (zwischen dem * und dem \server muss ein Leerzeichen sein und zwischen dem „/persistent“ und dem „no“ kein Leerzeichen sondern ein „:“)
Das * bedeutet, dass der Computer den nächsten freien Laufwerksbuchstaben für das gemappte Laufwerk nimmt (von hinten gerechnet, also erst Z: dann Y: dann X: usw.)
Das /persistent:no bedeutet, dass die Laufwerke nur bis zum nächsten Neustart des Rechners gemapped werden und danach wieder weg sind.
wenn du diese Textdatei geschrieben hast speichere sie ab und benenne sie um, z.B. in „Laufwerke.bat“, ignoriere die Fehlermeldung und schließe das ganze mit OK ab. Die Endung .bat ist wichtig, damit der Rechner das Script als Stapeldatei erkennt und ausführt. Wenn du dann darauf einen Doppelklick machst und alles richtig geschrieben ist, dann geht für einen Sekundenbruchteil ein schwarzes Fenster auf und wenn du danach in deinen Explorer siehst, hast du neue Laufwerke, die beim nächsten Systemstart wieder weg sind. Denk nur dran, dass diese Batchdatei erst ausgeführt werden kann, wenn die VPN-verbindung steht.
Du wirst sehen, deine „Öffnungsgeschwindigkeit“ wird sich enorm steigern