Hallo zusammen,
ich bin vor kurzem umgezogen und habe deitdem folgendes Problem:
Ich nutze eine Externe Festplatte, die als FTP Server im Netzwerk fungieren kann (NAS).
Allerdings sehe ich, wenn ich auf die HDD aus dem Internet zugreifen will nur unvollständige Ordnerinhalte. SOll heißen, ich öffne den Ordner XYZ und sehe nur die ersten etwa 30 Dateien darin. Versuche ich auf den entsprechenden Ordner mit FireFTP zuzugreifen öffnet er die Ordner mit größerer Dateien- oder Unterordnerzahl gar nicht erst.
Über die direkte Pfadeingabe kann man allerdings auch die „unsichtbaren“ Ordner öffnen.
Ist das ein Darstellungsproblem?
Ich betrachte den Inhalt des Servers immer mit Firefox.
Für den Datentransfer benutze ich FireFTP, ein PlugIn für Firefox.
Zudem ist mir aufgefallen, dass ich nur mit Übertragusraten von unter 1 Kb/s auf den Server laden kann u.u.
Bin mit meinem Latein am Ende,
weiß jemand eine Lösung?
DANke, MFG Angus
Allerdings sehe ich, wenn ich auf die HDD aus dem Internet
zugreifen will
Du verbindest also von außerhalb deines LANs auf deinen FTP?
http://de.wikipedia.org/wiki/File_Transfer_Protocol#…
Ja genau.
Der Client liegt außerhalb meines LANs.
Leider werde ich aus dem Link nicht wirklich schlau :-o
Müsste ich dann nicht auch den Port, den der Client verwendet in meinem Router forwarden?
Aber welcher Port ist denn das?
Leider werde ich aus dem Link nicht wirklich schlau :-o
Deswegen hassen Admins ja auch FTP… ^^ FTP & NAT-Router sind zwei Dinge, die sich nicht so recht verstehen.
Man betrachtet immer von der CLient-Seite:
Aktiv: Der Client sagt dem Server, auf welche Ports er gerne weiterplaudert. Setzt voraus, daß der NAT-Router beim Client das auch kapiert und „mitlauscht“.
Passiv: Der Client bekommt vom Server gesagt, auf welchen Ports der Server nur weiterplaudert. Setzt voraus, daß der Router beim Server das kapiert und „mitlauscht“.
Mit passiv umgeht man also Probleme, die man u.U. nicht kontrollieren kann, weil man z.B. die Router der Clients nicht kennt. Mit aktiv umgeht man kaputte Router am Server, die einfach zu doof sind, das FTP-Protokol mitzuschneiden und entsprechend zu reagieren, hofft aber gleichzeitig darauf, daß die Router beim Client schlau genug sind.
Die meisten FTP-Server kann man entweder auf passiv und/oder aktiv zwingen, auch die passiv verwendeten Ports definieren, damit man die am Router ggf. durchschalten kann. Alle Browser melden sich IMMER passiv an, bei einigen wenigen kann man das umstellen, aber man sollte besser gleich ein „richtiges“ FTP-Programm verwenden.
Generell ist das antike FTP-Protokoll einfach nicht für NAT-Router gemacht worden und nu hat man ne Menge Frickelei deswegen. Verbindungen ins Heimnetz sollte man daher am besten per VPN lösen.
Zuerst: Entschuldigung für die späte Antwort!
Das klingt ja alles sehr schwarzmalerisch.
Allerdings habe ich vor meinem Umzug eine Fritzbox verwendet und mit demselben NAT Gerät keine Probleme gehabt. Nach dem freigeben des FTP STandard Ports und dessen weiterleitung an die feste (!) IP des NAT hat alles ohne Probleme funktioniert, auch von außerhalb.
Funbktionieren da FritzBox und Dlink grundsätzlich anders??
Funbktionieren da FritzBox und Dlink grundsätzlich anders??
Entscheidend ist die Fähigkeit des Routers, den FTP-Verkehr mitzuschneiden und entsprechend zu reagieren. Prinzipiell scheitert erst mal JEDE FTP-Kommunikation hinter einen NAT-Router, erst wenn man mit Tricks das ganze verbiegt funktioniert es so lala. Für die Linux-NAT-Implementierung (und fast alle SOHO-Router basieren inzwischen auf Linux oder etwas verwandtes) gibt es dafür sogenannte Conntrack-Moldule (Connection-Tracker, also quasi Verbindungs-Mitschneider), für jedes „problematische“ Protocol eines. Normalerweise bringen alle Linux-basierenden Router das ftp-conntrack-Modul mit, aber je nach Konfiguration kann es mal besser, und mal schlechter funktionieren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Netfilter
Fazit: Kommt auf den Router an und ob das ftp-Conntrack-Modul sauber konfiguriert und aktiviert ist. Bei manchen muss man das alles erst mal anschalten.
Ok, ich glaube soweit komm ich noch mit 
Danke erstmal für die schnelle Antwort!
Beudetet das also, meine Fritz!Box hatte also ein solches Conntrack-Modul, und der DLink nicht, da es damit ja nicht funktioniert?
Kann man so ein Modul irgendwie „nachträglich“ in den Router einschleusen, über ein Firmware Update o.ä.? Oder muss da ein neuer Router her, wenns nicht funktioniert?
Nur um mir evtl. unnötige Arbeit gleich zu ersparen? 
MfG Angus
Beudetet das also, meine Fritz!Box hatte also ein solches
Conntrack-Modul, und der DLink nicht, da es damit ja nicht
funktioniert?
Du müsstest mal die genaue Kommunikation mitschneiden, also z.B. mit laufendem tcpdump eine ftp-Verbindung per Hand aufbauen und dann aktiv und passiv ausprobieren. Zumindest einer der beiden Router scheint ja Mist zu bauen, aber mit Port-Mapping und „force activ“ usw. kann man ja das Problem umschiffen. Welcher von beiden das ist, bekommt man nur durch probieren raus.
Kann man so ein Modul irgendwie „nachträglich“ in den Router
einschleusen, über ein Firmware Update o.ä.? Oder muss da ein
neuer Router her, wenns nicht funktioniert?
Mich wundert es ehrlich gesagt etwas. Das ftp-conntrack-modul war eines der ersten und eigentlich sollten alle Router heute locker mit sowas klar kommen. Ob ein Fehler der Firmware vorliegt - keine Ahnung, daran etwas ändern kann man sowieso nicht (außer man nimmt eine gemoddede Firmware, aber das ist eine heikle Geschichte).
Nur um mir evtl. unnötige Arbeit gleich zu ersparen? 
Du wirst austesten müssen, welcher der beiden Router scheinbar Mist baut und ob man den ftp-Server entsprechend umschalten kann.