Hallo,
wie groß können Geschwindigkeitsverluste sein, wenn mehrere Switches hintereinander geschaltet werden?
Aktuell habe ich ein Problem mit PCs, die über insgesamt fünf Switches angeschlossen sind. Eine Terminalemulation benötigt bis zu sechs Minuten beim Start, die sonst innerhalb von Sekundenbruchteilen läuft. Kann das wirklich am Netzwerk liegen?
Gruß Rainer
Hallo,
wie groß können Geschwindigkeitsverluste sein
Eigentlich fats garnicht, wenn nicht irgendwelche anderen Daten im Netz rumschwirren.
,wenn mehrere Switches hintereinander geschaltet werden?
Was für Switches??? Layer2 oder 3, Marke würde eventuell auch helfen.
Aktuell habe ich ein Problem mit PCs, die über insgesamt fünf
Switches angeschlossen sind. Eine Terminalemulation benötigt
bis zu sechs Minuten beim Start, die sonst innerhalb von
Sekundenbruchteilen läuft. Kann das wirklich am Netzwerk
liegen?
Kommt drauf an. k
Es könnte auch eine Firewall mit spielen, die eventuell nich alle Daten in der gewünchten geschwundigkeit verarbeitet.
Wie ist denn das Netz aufgebaut? Nicht das sich die Switches permanent „Unterhalten“, dass hat bis jetzt jedes Netzt klein bekommen 
mfg Dragonk
wie groß können Geschwindigkeitsverluste sein, wenn mehrere
Switches hintereinander geschaltet werden?
Geschwindigkeitsverlust - keiner.
Abbruch bzw. gar nicht funktionierend - möglich.
Aktuell habe ich ein Problem mit PCs, die über insgesamt fünf
Switches angeschlossen sind. Eine Terminalemulation benötigt
bis zu sechs Minuten beim Start, die sonst innerhalb von
Sekundenbruchteilen läuft. Kann das wirklich am Netzwerk
liegen?
Kann, aber dazu müßte man mehr Angaben haben. Auch moderne Ethernet-Netzwerke auf Basis von sternförmigen 10/100Base-T haben eine maximale Kabellänge, wobei es allerdings weniger eine Rolle spielt, wie lang die Kabel sind, sondern mehr, wie lange die Zeit ist, die ein Datenpaket von A nach B braucht. Man rechnet grob mit maximal 5 Repeatern (Switches sind nichts anderes als intelligente Multiport-Repeater) und 500m Gesamtlänge der Kabel von A nach B.
Die Anzahl 5 bei den Repeatern ist aber eigentlich auch nur wieder eine Zeitangabe, denn diese Geräte brauchen einige Millisekunden, um ein Paket weiterzureichen, sind es 6 oder mehr Repeater, verkürzen sich entsprechend die Kabellängen teils drastisch. Sind die Switches sehr schnell, erhöht sich die Anzahl etc. - hängt alles voneinander ab. Es ist aber eher selten, daß die volle Länge ausgereizt wird und es deshalb zu Problemen kommt.
Diese Angaben gelten für Kupfer, für Glasfaser sind andere Werte gültig, hier können es auch mal 10km werden.
Andere Möglicheit: zu billige Switches mit zu kleiner MAC-Tabelle. Dann wissen die Switches einfach nicht, was wohin geschickt werden muss.
Hallo,
,wenn mehrere Switches hintereinander geschaltet werden?
Was für Switches??? Layer2 oder 3, Marke würde eventuell auch
helfen.
da habe ich nur teilweise Informationen. Die Server hängen an einenem Cisco Catalyst 2950, der an einem Catalyst 3550, dann kommen zwei Kilometer LWL … und dann wird es undurchsichtig. Da wurde etwas umgebaut, ohne daß ich ninformiert wurde, ohne daß ich es bemerkt habe. Am Ende im Büro steht dann jedenfalls ein kleiner Switch von Netgear, wie ich ihn auch zu Hause verwende.
Aktuell habe ich ein Problem mit PCs, die über insgesamt fünf
Switches angeschlossen sind. Eine Terminalemulation benötigt
bis zu sechs Minuten beim Start, die sonst innerhalb von
Sekundenbruchteilen läuft. Kann das wirklich am Netzwerk
liegen?
Kommt drauf an. k
Es könnte auch eine Firewall mit spielen, die eventuell nich
alle Daten in der gewünchten geschwundigkeit verarbeitet.
Wie ist denn das Netz aufgebaut? Nicht das sich die Switches
permanent „Unterhalten“, dass hat bis jetzt jedes Netzt klein
bekommen 
Du kannst mich Sachen fragen. Ich habe keine blasse Ahnung, ich muss nur mit dem Netz leben. Andere bauen, und bei Problemen klingelt mein Telefon. Ich kann so etwas weder selbst aufbauen, noch habe ich genug Ahnung, ein Problem zu analysieren. 
Was ich inzwischen getan habe: Ich habe von einem der Rechner der Probleme hat einen Server angepingt. Meist kommt die Antwort
Hallo,
Andere Möglicheit: zu billige Switches mit zu kleiner
MAC-Tabelle. Dann wissen die Switches einfach nicht, was wohin
geschickt werden muss.
danke! Ja, ein Teil der Strecke ist LWL, ca zwei Kilometer, vom Verwaltungsgebäude zur Produktionshalle. Aber in der Halle und den Büros, die dort sind, stehen auch noch mal Switches, in den Büros dann teilweise wirklich kleine Geräte, wie sie auch im Heimbereich üblich sind. An den Enden des LWL stehen jeweils Cisco Catalyst 3550 und 2950. Aber in den Büros noch zusätzlich ‚Billiggeräte‘.
Da wurde mal die Anzahl der zu verlegenden Kabel ermittelt, verlegt und nun stehen da doch mehr Rechner und Netzwerkdrucker als ursprünglich vorgesehen.
Gruß Rainer
da habe ich nur teilweise Informationen. Die Server hängen an
einenem Cisco Catalyst 2950, der an einem Catalyst 3550, dann
kommen zwei Kilometer LWL … und dann wird es undurchsichtig.
Da wurde etwas umgebaut, ohne daß ich ninformiert wurde, ohne
daß ich es bemerkt habe. Am Ende im Büro steht dann jedenfalls
ein kleiner Switch von Netgear, wie ich ihn auch zu Hause
verwende.
Denkbar wäre dann durchaus, daß ihr den erlaubten Round-Trp-Delay übersteigt bzw. an der Grenze liegt und die belasteten Switches (FIFO-Regel) die Pakete über die für 100MBit erlaubten 5,12ms* hieven.
*Müßte nu suchen, aber so die Ecke sollten es sein. Anyone Bock RTDs auszurechnen? ^^
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Da wurde mal die Anzahl der zu verlegenden Kabel ermittelt,
verlegt und nun stehen da doch mehr Rechner und
Netzwerkdrucker als ursprünglich vorgesehen.
Die Anzahl der Geräte und der Verkehr untereinander hätte Einfluß auf die MAC-Tabellen, während die Gesamtlänge der Verkabelung von A nach B die maximale Round-Trip-Delay übersteigen kann.
(*Literaturrauskram*)
Bei 100MBit ist die Bitzeit 1ms, das erlaubte RTD damit 5,12ms, umgerechnet auf Meter Kabel UTP sind das rund 450m. Von denen gehen aber noch die Latenzzeiten der Switches ab, so daß die maximale Länge je nach Güte der Switches krass darunter liegen kann. Da wegen der Dämpfung ein 100MBit-UTP-Kabel aber nicht 450m lang sein kann, müssen mindestens zwei Repeater dazwischen (egal ob Hub oder Switch), was dann die maximale Länge weiter einschränkt. Für die Glasfaserstrecke bräuchte man zur Mitberechnung genauere Angaben, aber schon Inhouse-Verkabelungen sind oft erstaunlich lang…
Man müßte also Hausverkabelung 1 + LWL-Strecke + Hausverkabelung 2 zusammenrechnen und dann auf ms umrechnen. Is 'ne wirklich üble Geschichte…
Geeignete Meßinstrumente wären da eher sinnvoll.
Meine Vermutung wäre als erstes die Länge der Leitung und dann erst die MAC-Tabellen. Lösung wäre ein Router dazwischen, denn geroutete Pakete unterliegen nicht der Zeitbeschränkung von Ethernet (bzw. dann nur von Client zu Router) sondern nur der von TCP/IP - und die ist fast beliebig.
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Hallo Hermann,
danke! Mir wird allmählich klar, wo mein Problem liegt. Ich habe mich noch einmal dort umgesehen, da ist in der Strecke noch ein weiterer Switch dazu gekommen. Das LWL liegt nicht mehr, wo es vorher war, ab dem neuen Punkt liegt ein Cat5 Kabel zur alten Position und da steht jetzt ein anderer, älterer Switch von Netgear (19", 24Port), nicht mehr der Cisco wie neulich noch. Es sind einfach zu viele Switches hinterienander und gut 90 Meter Kupfer vom LWL-Switch bis zum Computer. Warum das zu Problemen führt habe ich jetzt verstanden.
Ich muß Switches los werden und brauche zusätzliche Leitungen. Das wird teuer und den Chef sehr freuen.
Gruß Rainer
Ich muß Switches los werden und brauche zusätzliche Leitungen.
Lange Leitungen realisiert man am besten mit LWL. Zum einen sind die in Produktionsumgebungen (Starkstromleitungen, Transformatoren, Potentialprobleme mit teilweise >60V Blindstrom über die Erdung!) einfach störresistenter und zum anderen kann man damit längere Strecken überbrücken, ohne in die RTD-Falle zu rennen. Full-Duplex PtP-Verbindungen mit LWL überbrücken auch 2km und mehr.
Alternative wäre wie gesagt ein geroutetes Netzwerk, schon ein „billiger“ Linuxrouter kann da helfen, es gibt sogar auf Linux basierende „Router-Betriebssysteme“. Entsprechende Geräte von Cisco und Co. helfen natürlich auch…
Das wird teuer und den Chef sehr freuen.
Das sowieso… ^^
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Hallo Hermann,
Lange Leitungen realisiert man am besten mit LWL. Zum einen
sind die in Produktionsumgebungen (Starkstromleitungen,
Transformatoren, Potentialprobleme mit teilweise >60V
Blindstrom über die Erdung!) einfach störresistenter und zum
anderen kann man damit längere Strecken überbrücken, ohne in
die RTD-Falle zu rennen. Full-Duplex PtP-Verbindungen mit LWL
überbrücken auch 2km und mehr.
Alternative wäre wie gesagt ein geroutetes Netzwerk, schon ein
„billiger“ Linuxrouter kann da helfen, es gibt sogar auf Linux
basierende „Router-Betriebssysteme“. Entsprechende Geräte von
Cisco und Co. helfen natürlich auch…
danke, ich werde es anregen. Weiter reichen meine Möglichkeiten nicht.
Ich kann mich nur beklagen, der Chef lässt bauen und ich versuche dann mit dem Ergebnis zu leben.
Das wird teuer und den Chef sehr freuen.
Das sowieso… ^^
In einem Jahr kommt SAP, das wird teurer. *gg*
Aber bis dahin muß wenigstens die Hardware in Ordnung sein, sonst läuft SAP gar nicht.
Gruß Rainer