Mir stellt sich folgendes Problem: Ich bin sozusagen beauftragt ein kleines Netzwerk aufzubauen, das aus zwei PC’s und einem „Netzwerk-Drucker-Scanner-Fax-Gerät“ bestehen soll (Windows XP wird es derzeit sein, auf beiden Rechnern).
Geplant ist in jedem Fall eine „einfache“ Netzwerk- Speicherstation mit zwei Festplatten die im Raid (1? für gespiegelte Platten) betrieben werden soll, eine Platte soll dabei zwischen 500 - 1000 GB haben. Die Backup- Auslösung stelle ich mir dabei so vor; wird jeweils vom Rechner durch ein Backup- Programm angestossen. Soweit meine Vorstellung…
Dazu haben sich bei mir jetzt die folgenden Fragen „aufgetürmt“:
Ich habe gesehen, dass es relativ günstige Netzwerkfähige NAS (?) Server gibt, die für so etwas benutzt werden könnten. Oder aber man nimmt etwas mehr „Geld in die Hand“ und kauft sich einen kleinen Server. Was sind hier die vor und Nachteile? Spielt das eventuell eine Rolle, wenn z.B. die Daten primär auf dem Server liegen sollen und von beiden PC- darauf zugegriffen wird?
Ist es Sinnvoll die Daten Primär auf so einem Netzwerkspeicher abzulegen und z.B. auf den beiden PC’s „nur“ jeweils lockal ein Backup zu fahren? Die Überlegung dabei; diese drei Standorte liegen weit auseinander im Haus, und trotzdem kann auf den gmeinsamen Datenbestand zugegriffen werden, auf dem Netzwerkspeicher.
Was ist grundstzlich zu beachten, wenn mehrere PC’s auf einen gemeinsamen Netzwerkspeicher zugreifen sollen um keine Konflikte zu bekommen, bzw. das Netzwerk stark „auszubremsen“?
Danke und Gruss schon im voraus (von einem Laien) Christian
Vorab: Von NAS halte ich herzhaft wenig. Zu langsam, zu unflexibel, eenn die Backuplösung noch angestossen werden muss, fällt die unter Granatie öfters weg etc.
Mein Rat: Richtiger Server, das muss gar nix dolles sein (ConsumerHardware, Leistungsfähigkeit total egal, der ist in jedem Falle für alles schnell genug, 2 SATA-Platten für den Spiegel). Sowas tut hier schon seit Jahren seinen Dienst.
Dazu einen ordentlichen Streamer und ggf. die SCSI-Karte.
Dadrauf einmal NT-Backup ordentlich einrichten und die Backups laufen jede Nacht vollautomatisch. Bei nur zwei Benutzern muss man noch nicht mal ein Server-Bertriebssystem aufspielen, wenn man sich bei der Rechtevergabe ein paar Gedanken macht.
Den kann man dann später auch noch mit anderen Aufgaben betrauen.
Noch schneller und sicherer ist das Programm Drive Snapshot. NTBackup arbeitet fehlerhaft. Drive Snapshot sichert die komplette Platte. Auch übers Netz und ist super einfach zu bedienen. Benutze ich z.B. in einer Umgebung mit mehreren DC’s, ca. 130 Workstations, 25 Printservern, u.s.w. Ist ein klasse Proggi.
Danke für die Infos. Also einen Streamer sehe ich auch nicht ganz, denn die Sicherheit will ich ja eigentlich durch die gspiegelten Platten erziehlen, und allenfalls der Möglichkeit die beiden PC’s als zusäzliche Backup- Rechner zu nutzten. Das in der Form, dass die Daten auf dem Server liegen (Gespiegelt auf den 2 Platten) und in bestimten Abständen die Rechner jeweils eine lockale Kopie (Backup) des Serverbestandes machen. Was ich nämlich noch sagen muss, es handelt sich dabei um ein überschaubares Datenvolumen um das es geht (Tabellen und Korrspondenz, wenig Bilder und keine Filme).
denn die Sicherheit will ich ja eigentlich durch die
gspiegelten Platten erziehlen,
Gespiegelte Platten haben nichts, aber auch rein gar nichts mit Sicherheit zu tun!
Die schützen dich lediglich vor einem Ausfall (Hardware-defekt) einer Platte. Im Prinzip erhöht ein Spiegel nur die Verfügbarkeit.
Wenn bei dir ein Virus zuschläft oder nur einer der Benutzer aus Versehen auf Delete haut, sind deine Daten weg! Endgültig! Bedenke: im Netzwerk funktioniert der Mülleimer nicht, gelöscht = Futschikato.
Also überleg dir 'ne vernünftige Backup-Startegie, früher oder später wirst du sonst teuer bezahlen.
die beiden PC’s als zusäzliche Backup- Rechner zu nutzten. Das
in der Form, dass die Daten auf dem Server liegen (Gespiegelt
auf den 2 Platten) und in bestimten Abständen die Rechner
jeweils eine lockale Kopie (Backup) des Serverbestandes
machen.
Ist natürlich machbar.
Aber da mit hast du immer nur eine Kopie. Wenn die nun infiziert ist, hast du kein Fall-Back auf ältere Versionen.
Und es schützt nicht vor Katastrophen, die das ganze Haus betreffen (Feuer, Überspannung).
Was ich nämlich noch sagen muss, es handelt sich dabei
um ein überschaubares Datenvolumen um das es geht (Tabellen
und Korrspondenz, wenig Bilder und keine Filme).
Gerade dann macht ein Steamer Sinn.
Mehrfach staffeltes Backup zu überschaubaren Preisen und vollständig automatisierbar. Und immer ein Band woanders lagern!