Guten Tag,
Guten Morgen,
Mein Großvater kann an seinem Telefonanschluss leider kein DSL
bekommen, er möchte nun die Internetverbindung von uns Nutzen,
ebenso unseren Laserdrucker, da WLAN ausgeschlossen ist
möchten wir ein netzwerkkabel legen.
Warum ist WLAN ausgeschlossen?
Er kann kein DSL nutzen, weil zu seinem Haus eine Andere
Telefonleitung gelegt ist (nur ISDN möglich).
Auch das finde ich merkwürdig. DSL geht mittlerweile, dank der
„outdoor DSLAM“, sogar in Glasfaserversorgten Gebieten.
Weil die Rechner auf der Anderen Seite des Gebäudes stehen, es besteht keine direkte Sichtverbindung.
Unser Haus wurde knapp 40 Jahre später gebaut, die Telefonleitung zu meinem Großvater ist also schon älter.
Unsere Telefonleitung ist mit dem Hausbau gelegt worden, kommt jedoch aus einer anderern Richtung und ist an einer anderen Vermittlungsstelle angeschlossen, Hier ist ländliche Gegend… Das nächsten Nachbarn sind 300m entfernt.
Da Erdkabel fast drei mal so teuer ist und mit einem
Verlege-Schlauch auch nicht viel günstiger ist, frage ich ob
es mit einem herkömmlichen Kabel möglich ist, es reicht wenn
es 5 bis 10 Jahre hält.
Das Erdkabel ist mit gutem Grund teurer. Außerdem verlegt man
die nicht einfach trallala wie es einem gerade passt, sondern
man muss viele Einflüsse beachten. Aus Frostschutzgründen muss
das Kabel in einer gewissen Tiefe verlegt werden. 25 cm
reichen keinesfalls aus.
Ich hatte ein herkömmliches Cat5e Kabel (50m) bei Winter schon zu unserer „Party-Bude“ gelegt,
waren -10°C und das fast eine ganze Woche durch (2 LAN-Partys in der Woche), das kabel funktioniert heute noch ohne Einschränkungen auf Gbit,
Die Entfernung zu unserer Partybude ist noch größer als die zu überbrückende zum Großvater
Wegen Feuchtigkeit und mechanischen sowie chemischen
Einflüssen werden auch Erdkabel nicht einfach in einen Graben
geworfen und gut, sondern da sind Schichten aus Kies, Sand und
(bei Dir vielleicht verzichtbar) Schutz vor irrtümlichem
„anbaggern“ notwendig.
Bei mir verzichtbar, kein Graben im weg…
Dann kommt hinzu, dass man so ein Kabel nicht einfach 1:1 von
einem Rechner zu einem Patchfeld verlegt, sondern man möchte
zwischen dem Kabel und der Hausinstallation eine vernünftige
Trennung.
Wie wird die Trennung durchgeführt, außer jetzt das teure Glasfaser zu nutzen?
Ich habe bei den LAN-Partys auch keine Trennung durchgeführt,
Bezüglich Potenzialunterschied, dort konnte ich bei der Partybude keinen feststellen, da die Hauserde mit Stromanbietererde verbunden ist,
eben so bei unsererm Haushalt.
Da in den Switchen und den netzwekkarten eine Trennung vorgenommen und die Potenzialunterschiede (falls vorhanden)
über die Schirmung abfließen, müsste es doch möglich sein UTP-Kabel zu nutzen, oder sehe ich das falsch?
Bei uns im Haus ist ein 20m UTP-Kabel (CAT5e) verlegt, vom Serverschrank zum Switch im Untergeschoss, darüber ist problemlos gigabit möglich (~75MB/s).
Wenn es um den FI geht, Serverschrank ist nicht über einen FI angeschlossen, ebenso bei meinem Großvater nicht,
Dieser ist nur im Bad und der Küche angeschlossen.
Ich wundere mich, was hier manchmal für Ideen aufkommen. Wenn
es irgend eine Sichtverbindung zum Nachbarhaus gibt, dann
sollte man auf WLAN ausweichen. Antennen mit ordentlicher
Richtcharakteristik reichen u.U. aus, weitere Verstärkung ist
nicht notwendig.
Wie gesagt, Sichtverbindung ist nicht möglich.
Gruß
Fritze
So ich muss schluss machen hier is GEwitter!
Gruß
Thomas