Herkömliches Netzwerkkabel in der Erde

Guten Abend,

Mein Großvater kann an seinem Telefonanschluss leider kein DSL bekommen, er möchte nun die Internetverbindung von uns Nutzen, ebenso unseren Laserdrucker, da WLAN ausgeschlossen ist möchten wir ein netzwerkkabel legen.
Er kann kein DSL nutzen, weil zu seinem Haus eine Andere Telefonleitung gelegt ist (nur ISDN möglich).

Da bereits ein gepflasterter Weg von unserem Haus bis zu denen meiner Großeltern existiert,
ist es möglich die Bordsteinkanten herauszunehmen (etwa 25cm in der erde, 5cm breit, 50cm lang) und dort unten das kabel hineinzulegen und die Kantsteine wieder hinein, das erspart eine Menge Arbeit. Ein kleiner Teil des Kabels müsste dennoch unter den Plastersteinen (wird nur drauf gelaufen, KFZ kommen da nicht hin) verlegt werden, ein anderer Teil wird an einer Hauswand befestigt und geht erst im ersten Stockwerk ins Haus.

Das Kabel wird in meinem Serverschrank auf ein Patchfeld aufgelegt.
Informationen zum Schrank sind dort zu finden: http://www.tt-soft.org/serverstatus

Da Erdkabel fast drei mal so teuer ist und mit einem Verlege-Schlauch auch nicht viel günstiger ist, frage ich ob es mit einem herkömmlichen Kabel möglich ist, es reicht wenn es 5 bis 10 Jahre hält.

Vielen Dank im Voraus…

Gruß
Thomas

siehe
http://www.hardwareluxx.de/community/archive/index.p…

ergo geht ohne probs

Guten Morgen,

Mein Großvater kann an seinem Telefonanschluss leider kein DSL
bekommen, er möchte nun die Internetverbindung von uns Nutzen,
ebenso unseren Laserdrucker, da WLAN ausgeschlossen ist
möchten wir ein netzwerkkabel legen.

Warum ist WLAN ausgeschlossen?

Er kann kein DSL nutzen, weil zu seinem Haus eine Andere
Telefonleitung gelegt ist (nur ISDN möglich).

Auch das finde ich merkwürdig. DSL geht mittlerweile, dank der „outdoor DSLAM“, sogar in Glasfaserversorgten Gebieten.

Da Erdkabel fast drei mal so teuer ist und mit einem
Verlege-Schlauch auch nicht viel günstiger ist, frage ich ob
es mit einem herkömmlichen Kabel möglich ist, es reicht wenn
es 5 bis 10 Jahre hält.

Das Erdkabel ist mit gutem Grund teurer. Außerdem verlegt man die nicht einfach trallala wie es einem gerade passt, sondern man muss viele Einflüsse beachten. Aus Frostschutzgründen muss das Kabel in einer gewissen Tiefe verlegt werden. 25 cm reichen keinesfalls aus.

Wegen Feuchtigkeit und mechanischen sowie chemischen Einflüssen werden auch Erdkabel nicht einfach in einen Graben geworfen und gut, sondern da sind Schichten aus Kies, Sand und (bei Dir vielleicht verzichtbar) Schutz vor irrtümlichem „anbaggern“ notwendig.

Dann kommt hinzu, dass man so ein Kabel nicht einfach 1:1 von einem Rechner zu einem Patchfeld verlegt, sondern man möchte zwischen dem Kabel und der Hausinstallation eine vernünftige Trennung.

Ich wundere mich, was hier manchmal für Ideen aufkommen. Wenn es irgend eine Sichtverbindung zum Nachbarhaus gibt, dann sollte man auf WLAN ausweichen. Antennen mit ordentlicher Richtcharakteristik reichen u.U. aus, weitere Verstärkung ist nicht notwendig.

Gruß

Fritze

siehe
http://www.hardwareluxx.de/community/archive/index.p…

ergo geht ohne probs

Wie Du aus der Liste der ca. 20 „probs“ bei dem zitierten Link auf „geht ohne probs“ kommst, ist mir auch ein Rätsel.

Gruß

Fritze

Guten Tag,

Guten Morgen,

Mein Großvater kann an seinem Telefonanschluss leider kein DSL
bekommen, er möchte nun die Internetverbindung von uns Nutzen,
ebenso unseren Laserdrucker, da WLAN ausgeschlossen ist
möchten wir ein netzwerkkabel legen.

Warum ist WLAN ausgeschlossen?

Er kann kein DSL nutzen, weil zu seinem Haus eine Andere
Telefonleitung gelegt ist (nur ISDN möglich).

Auch das finde ich merkwürdig. DSL geht mittlerweile, dank der
„outdoor DSLAM“, sogar in Glasfaserversorgten Gebieten.

Weil die Rechner auf der Anderen Seite des Gebäudes stehen, es besteht keine direkte Sichtverbindung.
Unser Haus wurde knapp 40 Jahre später gebaut, die Telefonleitung zu meinem Großvater ist also schon älter.
Unsere Telefonleitung ist mit dem Hausbau gelegt worden, kommt jedoch aus einer anderern Richtung und ist an einer anderen Vermittlungsstelle angeschlossen, Hier ist ländliche Gegend… Das nächsten Nachbarn sind 300m entfernt.

Da Erdkabel fast drei mal so teuer ist und mit einem
Verlege-Schlauch auch nicht viel günstiger ist, frage ich ob
es mit einem herkömmlichen Kabel möglich ist, es reicht wenn
es 5 bis 10 Jahre hält.

Das Erdkabel ist mit gutem Grund teurer. Außerdem verlegt man
die nicht einfach trallala wie es einem gerade passt, sondern
man muss viele Einflüsse beachten. Aus Frostschutzgründen muss
das Kabel in einer gewissen Tiefe verlegt werden. 25 cm
reichen keinesfalls aus.

Ich hatte ein herkömmliches Cat5e Kabel (50m) bei Winter schon zu unserer „Party-Bude“ gelegt,
waren -10°C und das fast eine ganze Woche durch (2 LAN-Partys in der Woche), das kabel funktioniert heute noch ohne Einschränkungen auf Gbit,
Die Entfernung zu unserer Partybude ist noch größer als die zu überbrückende zum Großvater

Wegen Feuchtigkeit und mechanischen sowie chemischen
Einflüssen werden auch Erdkabel nicht einfach in einen Graben
geworfen und gut, sondern da sind Schichten aus Kies, Sand und
(bei Dir vielleicht verzichtbar) Schutz vor irrtümlichem
„anbaggern“ notwendig.

Bei mir verzichtbar, kein Graben im weg…

Dann kommt hinzu, dass man so ein Kabel nicht einfach 1:1 von
einem Rechner zu einem Patchfeld verlegt, sondern man möchte
zwischen dem Kabel und der Hausinstallation eine vernünftige
Trennung.

Wie wird die Trennung durchgeführt, außer jetzt das teure Glasfaser zu nutzen?
Ich habe bei den LAN-Partys auch keine Trennung durchgeführt,

Bezüglich Potenzialunterschied, dort konnte ich bei der Partybude keinen feststellen, da die Hauserde mit Stromanbietererde verbunden ist,
eben so bei unsererm Haushalt.

Da in den Switchen und den netzwekkarten eine Trennung vorgenommen und die Potenzialunterschiede (falls vorhanden)
über die Schirmung abfließen, müsste es doch möglich sein UTP-Kabel zu nutzen, oder sehe ich das falsch?
Bei uns im Haus ist ein 20m UTP-Kabel (CAT5e) verlegt, vom Serverschrank zum Switch im Untergeschoss, darüber ist problemlos gigabit möglich (~75MB/s).

Wenn es um den FI geht, Serverschrank ist nicht über einen FI angeschlossen, ebenso bei meinem Großvater nicht,
Dieser ist nur im Bad und der Küche angeschlossen.

Ich wundere mich, was hier manchmal für Ideen aufkommen. Wenn
es irgend eine Sichtverbindung zum Nachbarhaus gibt, dann
sollte man auf WLAN ausweichen. Antennen mit ordentlicher
Richtcharakteristik reichen u.U. aus, weitere Verstärkung ist
nicht notwendig.

Wie gesagt, Sichtverbindung ist nicht möglich.

Gruß

Fritze

So ich muss schluss machen hier is GEwitter!

Gruß
Thomas

Ich hatte ein herkömmliches Cat5e Kabel (50m) bei Winter schon
zu unserer „Party-Bude“ gelegt,
waren -10°C und das fast eine ganze Woche durch (2 LAN-Partys
in der Woche), das kabel funktioniert heute noch ohne
Einschränkungen auf Gbit,

Bei -10° ist ein Eindringen von Feuchtigkeit selbst bei bereits vorhandenen Brüchen im Isoliermaterial eher unwahrscheinlich. Beim einem dauerhaft im Erdreich verlegten ungeschützten Kabel musst du neben erheblichen chemischen auch mit diversen mechanischen Einflüssen rechnen. Das Isoliermaterial bildet u. a. einen hervorragend warmhaltenden Isolator im Mäusenest und evtl. aus ihm ausdampfende Weichmacher regen den Appetit auch anderer Nager an.

Gruß

Hei!

Das Kabel wird in meinem Serverschrank auf ein Patchfeld aufgelegt.

Und auf der anderen Seite in einer ordentlichen Netzwerkdose?

Da Erdkabel fast drei mal so teuer ist und mit einem Verlege-Schlauch auch nicht viel günstiger ist, frage ich ob es mit einem herkömmlichen Kabel möglich ist, es reicht wenn es 5 bis 10 Jahre hält.

Klar.
Da gibt’s einen ganz einfachen Trick:
Fädel das Kabel durch einen alten Gartenschlauch und verbuddel den dann. Dann ist es schon ziemlich gut geschützt vor Feuchtigkeit, Krabbel- und Nagetieren und Wurzeln. Muss man halt nur vorne und hinten sorgfältig abdichten. Am besten den ganzen Schlauch durch die Wand bis in die Keller der Häuser ziehen - dann kann man bei Bedarf auch recht einfach das Kabel erneuern, einfach einen staiblen Bendel an’s alte Kabel dranfummeln und durchziehen, dann an den Bendel das neue Kabel und durchziehen.

So ein „Gartenschlauchnetzwerk“ tut’s in der Schrebergartensiedlung meines Kumpels schon viele Jahre.

lg, mabuse

Hei!

MoMoin,

Das Kabel wird in meinem Serverschrank auf ein Patchfeld aufgelegt.

Und auf der anderen Seite in einer ordentlichen Netzwerkdose?

Die Netzwerkdose ist selbstverständlich…

Da Erdkabel fast drei mal so teuer ist und mit einem Verlege-Schlauch auch nicht viel günstiger ist, frage ich ob es mit einem herkömmlichen Kabel möglich ist, es reicht wenn es 5 bis 10 Jahre hält.

Klar.
Da gibt’s einen ganz einfachen Trick:
Fädel das Kabel durch einen alten Gartenschlauch und verbuddel
den dann. Dann ist es schon ziemlich gut geschützt vor
Feuchtigkeit, Krabbel- und Nagetieren und Wurzeln. Muss man
halt nur vorne und hinten sorgfältig abdichten. Am besten den
ganzen Schlauch durch die Wand bis in die Keller der Häuser
ziehen - dann kann man bei Bedarf auch recht einfach das Kabel
erneuern, einfach einen staiblen Bendel an’s alte Kabel
dranfummeln und durchziehen, dann an den Bendel das neue Kabel
und durchziehen.

Das Kabel erstmal durch den 20m schlauch durchkriegen is ein
Problem den schlauch in der länge aufzutreiben ist schwieriger…
und dann, noch für einen akzeptablen Preis, Rentner kriegen heutzutage nicht sehr viel Geld und ich selbst bin ab September Student :wink:

So ein „Gartenschlauchnetzwerk“ tut’s in der
Schrebergartensiedlung meines Kumpels schon viele Jahre.

lg, mabuse

D.h. es funktioniert…
gut.

Wie Du aus der Liste der ca. 20 „probs“ bei dem zitierten Link
auf „geht ohne probs“ kommst, ist mir auch ein Rätsel.

Gruß

Fritze

Lesen ist besser als glauben :smile: Bzw reine Satiere

Hallo,

falls du noch meinungen zu dem Thema haben möchtest,
kommt hier noch meine!

„Normalerweise“ wird zum Verbinden zweier Gebäude immer
Glasfaser benutzt (SingelMode) - nicht nur weil es schneller
ist, sondern wegen der (bereits genannten) Potenzialunterschiede.

Nunja man kann nicht sagen das es völlig egal ist,
aber es sollte in deinem Setup funktionieren.

Das Kabel sollte aber auf keinem Fall - so wie es ist -
unter die Erde kommen! So würde es im Ideal fall nur
ein paar Wochen halten.
Die Lösung mit dem Gartenschlauch finde ich sehr gut,
vorallem da du keine unbegrenzte Lebensdauer anstrebst.
Du solltest bei der Verlegung nur sehr darauf achten
das Mechanische belastungen komplett vermieden werden!
Also auch nicht drauf herum laufen - es sei den der
Boden ist entsprechend prepariert.

Das dir die Idee mit dem W-Lan nicht zusagt verstehe ich
denn sie währe mit erhöhten Kosten verbunden.
2x Repeaterfähige Router mit Abschraubbarer Antenne
2x Richtantenne (Alternativ die „Tupper Antenne“)
und dan noch von der einen Hausseite auf die andere
ein Kabel legen.

Gartenschläuche gibt es zB bei eBay für wenige Euro,
du kannst auch 2 Kurze Schläuche mittels verbinder
dicht verbinden.

Gruß
Fabian

Guten Tag,

Hallo,

falls du noch meinungen zu dem Thema haben möchtest,
kommt hier noch meine!

Gerne, immer her damit…

„Normalerweise“ wird zum Verbinden zweier Gebäude immer
Glasfaser benutzt (SingelMode) - nicht nur weil es schneller
ist, sondern wegen der (bereits genannten)
Potenzialunterschiede.

Ich weiß das man normalerweise Glasfaser nutzt, aber die Kosten,…

Nunja man kann nicht sagen das es völlig egal ist,
aber es sollte in deinem Setup funktionieren.

Dazu muss ich sagen das der Stromzähler von unserem haus die gleiche Zuleitung hat,
wie die von meinem Großvater, und auhc im gleiche Zählerkasten montiert ist, die Häuser sind dadurch miteinander Verbunden.

Das Kabel sollte aber auf keinem Fall - so wie es ist -
unter die Erde kommen! So würde es im Ideal fall nur
ein paar Wochen halten.

Die Lösung mit dem Gartenschlauch finde ich sehr gut,
vorallem da du keine unbegrenzte Lebensdauer anstrebst.
Du solltest bei der Verlegung nur sehr darauf achten
das Mechanische belastungen komplett vermieden werden!
Also auch nicht drauf herum laufen - es sei den der
Boden ist entsprechend prepariert.

Ich habe bei ebay einen schlauch in beobachtung,
artikelnummer: 270429763116

Das dir die Idee mit dem W-Lan nicht zusagt verstehe ich
denn sie währe mit erhöhten Kosten verbunden.
2x Repeaterfähige Router mit Abschraubbarer Antenne
2x Richtantenne (Alternativ die „Tupper Antenne“)
und dan noch von der einen Hausseite auf die andere
ein Kabel legen.

Gartenschläuche gibt es zB bei eBay für wenige Euro,
du kannst auch 2 Kurze Schläuche mittels verbinder
dicht verbinden.

Die schlauchlänge müsste 22-23m betragen, d.h. noch etwas Luft mit 25m…

Gruß
Fabian

Besten Dank,
Gruß
Thomas