Hallo Sebastian,
Oha. Da lerne ich was neues. In welchem RFC ist das Verfahren
denn dokumentiert?
Du entäuschst mich. Seit wann hält sich Microsoft an RFCs. Sie realisieren Technologien. Und die werden dann häufig genug Industriestandard.
Und: wofür mag das gut sein?
Damit können absolute Laien analog zu NetBEUI ein
TCP/IP-Netzwerk aufbauen.
Hm. Wie weiss ich dann, wen ich als Gegenstelle habe? Ich
staune wirklich nicht schlecht.
HalloOo, es geht um W i n d o w s 9 8 S E. Ein Betriebssystem, das auf den Endanwender (auch DAU genannt) zielte.
Natürlich bevorzuge ich zu Hause eine statische IP. Dieses Feature (andere nennen es auch Bug) hatte ich nur deshalb endeckt, weil unser DHCP-Server aus war, während ich bootete und ich dann während der späteren Fehlersuche feststellen musste, dass ich die gleiche IP, wie der DHCP-Server (192.168.0.1) hatte.
Die einfache Grundanweiseung wäre so wie: Java, JavaScript
abstellen Outlook ersetzen, keine weiteren Programme [aus
fremder Quelle] installieren. Keine Dienste freigeben. Da
kommt man erstaunlich weit mit.
Das habe ich größtenteils realisiert, d.h. ich lasse mir von meinem Browser ansagen, ob eine Seite Scripte laufen lassen will, bei der Installation von Programmen bin ich wählerisch und Freigaben sind auf meinem Rechner keine. Nur absolute Sicherheit gibt es halt nicht, solange man Kontakt zur Außenwelt hat.
Einen Experten
beauftragen (300-400 DM/h) und eine DMZ aufbauen,
…in Unkenntnis der Preise: in gewerblichen Umgebungen hat
sich das schnell amortisiert. Auch wenn es erst unheimlich
wehtut.
Hier muss ich der recht geben. Obwohl, was bedeutet amortisiert? In einem klein- oder mittelständigen Betrieb ist die Gefahr durch eingeschleppte Viren (dafür ist die Firewall nicht zuständig) und interner Sabotage größer als durch irgendwelche Hacker. Solange die keinen direkten Schaden anrichten merkt und interessiert es Niemand.
Und zu Hause braucht man wohl kein komplexes Netzwerk…
Brauchen nicht, aber man hat es. 
http://www.fefe.de/pffaq/halbesicherheit.txt
Der Schreiber des Artikel ist wahrscheinlich kein Hausbesitzer.
Hier gibt es nämlich bessere Vergleiche zum Thema Sicherheit.
Die Sicherheit eines Hauses bemisst sich daran, wieviel Minuten und wieviel Werkzeug ein Einbrecher benötigt um einzudringen. Hier ein zusätzliches Schloss, dort ein weiterer Riegel. Absolute Sicherheit gibt es nicht.
Was man machen kann, ist an den verschiedenen Schwachpunkten die Sicherungen zu verstärken. Und das Mass der Sicherheit hängt davon ab, wieviel Geld und Arbeit in jeden einzelnen Punkt investiert wird.
Insofern kann ich mir vorstellen, dass ein kostenloses Zonealarm mit sinnvollerer Konfiguration für einen Privatmann eher akkzeptabel ist, als ein Cisco 1601 mit einer IP, Firewall-IOS-Version.
Gruß
Carlos