Erdstrahlen mit Wünschelrute / Pendel ausloten?

Von: , Frage gestellt am Fr, 7. Mär 2003

Hi,

ist es möglich, Erdstrahlen mit einer Wünschelrute oder einem Pendel tatsächlich auszuloten? Haben Erdstrahlen auch negative Einflüsse auf Menschen bzw. die Umwelt?

Ciao,
Romana

12 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 5 hilfreich
    Re: Erdstrahlen mit Wünschelrute / Pendel ausloten

    Hai, Romana, ist es möglich, Erdstrahlen mit einer Wünschelrute oder einem
    Pendel tatsächlich auszuloten? Haben Erdstrahlen auch negative
    Einflüsse auf Menschen bzw. die Umwelt?
    Jain oder Na oder Vielleicht...

    Aaaalso, was ist mit Erdstrahlen gemeint?
    Meistens sind damit Abweichungen/Muster im Erd-Magnet-Feld gemeint, die sind wissenschaftlich (also mit rein technischen Methoden) nachweisbar. Sie werden auch Ley-Linien oder Drachenpfade genannt. Auffällig ist, daß auf Kreuzungen solcher Linien erstaunlich oft alle möglichen altertümlichen Heiligtümer zu finden sind, inzwischen oft mit christlichen Kirchen überbaut.
    Es gibt aber auch eine wesentlich esoterischere "Definition" von Erdstrahlen. Da werden alle Einflüsse, die aus der Erde aufsteigen, so genannt. Das trifft dann z.B. auch die "Strahlen", die von unterirdischen Wasserläufen ausgehen.

    Wünschelruten und Pendel
    Es gibt Wünschelrutengänger, die von sich behaupten, solche Erdstrahlen erspüren zu können.
    Was die Wasserläufe betrifft, ist in mehreren Versuchen diese Fähigkeit überprüft worden, indem man einfach mehrere Rohre verlegt hat, durch die dann mal Wasser durchgeschickt wurde und mal nicht. Da die "Strahlung" nur durch fließendes Wasser entstehen soll, hätten die Wünschelrutengänger die gerade aktiven Rohre herausfinden müssen - sie blieben jedoch im Durchschnitt sogar noch unter der wahrscheinlichen Wir-Raten-Wild-Rum-Treffer-Rate. Nun könnte man einwenden, daß es eben ein Unterschied ist, ob es sich um natürliche oder künstliche Wasserläufe handelt...
    Aber selbst, wenn es sich um das Auffinden einer bekannten natürlichen Wasserader handelt, sind die Ergebnisse der Ruten-Gänger eher enttäuschend.
    Soweit ich weiß, gibt es keinen entsprechenden Versuch, die Ley-Linien betreffend. Es dürfte auch schwierig werden, die wissenschaftlich geforderte "Ahnungslosigkeit" der Probanden zu erfüllen. Es ist eben nicht sicherzustellen, daß ein Probant nicht vorher eine Magnet-Feld-Karte der Gegend gesehen hat, und die Linien nur erkennt, weil das Wissen um ihre Existenz und ihren Verlauf in seinem/ihrem Gedächnis gespeichert ist (ist kein Betrugs-Versuchs-Vorwurf - sowas läuft auch völlig unbewusst ab). Allerdings scheint es eine Methode zu geben, diese Linien auch ohne High-Tech zu finden, anders wäre die schon erwähnte Häufung heiliger Stätten nicht zu erklären (es sei denn, man fragt Däniken - in dem Fall haben unsere Vorfahren eben entsprechende Karten von den außerirdischen Göttern bekommen ;-) )

    Und nun noch zur Schädlichkeit
    Je nach esoterischem Weltbild
    - sind alle Erdstrahlen ganz furchtbar schlecht und ungesund und wenn man darüber schläft, dann wird man von allerlei Wehwehchen und Krankheiten geplagt, kriegt blaue Punkte im Gesicht und fällt tot um
    - gibt es gute und schlechte Bereiche
    - gibt es für jeden Menschen individuell förderliche und schwächende Bereiche

    Das alles trifft dann sowohl auf die Natur im Gesamten, als auch auf den Menschen im Detail zu.
    Wenn dem so wäre, müsste man es jedoch einfach nachweisen können: ein großes Feld mit Getreide angepflanzt, müsste über den schlecht strahlenden Stellen auch Veränderungen zeigen (bzw. wenn die Wirkung nur langfristig auftaucht, nimmt man Bäume).
    Ebenso müssten verschiedene Rutengänger auf das gleiche Ergebnis kommen...

    Besonders reizvoll finde ich in dieser Beziehung, daß es auch sozusagen "Hausfrauen-Methoden" gibt, besonders günstige oder ungünstige Stellen zu finden: man beobachte einfach seine Katze. Wo sie gerne schläft ist ein guter Platz, wo sie nie schläft, steigen bestimmt schlechte Erdstrahlen auf. Ein Kumpel von mir ist Wünschelrutengänger und er hat in meiner Wohnung festgestellt, daß ich mein Bett auf dem schlechtesten aller möglichen Plätze gestellt hatte - genau der Kopf-Bereich wurde besonders negativ bestrahlt - muß ich noch extra erwähnen, daß genau das der absolute Lieblingsplatz meiner Mietze war?

    Also zusammengefasst: es gibt Muster im Magnetfeld, die auch Ley-Linien genannt werden - der ganze Rest ist Glaubenssache.

    Gruß
    Sibylle

    • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Erdstrahlen mit Wünschelrute / Pendel auslot

      Meistens sind damit Abweichungen/Muster im Erd-Magnet-Feld
      gemeint, die sind wissenschaftlich (also mit rein technischen
      Methoden) nachweisbar. Sie werden auch Ley-Linien oder
      Drachenpfade genannt. Auffällig ist, daß auf Kreuzungen
      solcher Linien erstaunlich oft alle möglichen altertümlichen
      Heiligtümer zu finden sind, inzwischen oft mit christlichen
      Kirchen überbaut.
      hi sibylle,
      das magnetfeld unseres planeten ändert sich öfters. inwieweit
      stimmt die aktualisierte fassung mit den zitierten "linien"
      überein?
      gespannter gruß,
      frank

      • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Erdstrahlen mit Wünschelrute / Pendel auslot

        Morgääähn, Frank, das magnetfeld unseres planeten ändert sich öfters.
        *grins*
        <zitat>In der Erdgeschichte ist das irdische Magnetfeld wiederholt gekippt, im Mittel etwa alle 200 000 Jahre. Die vorerst letzte Umpolung fand vor 700.000 Jahren statt. </zitat>
        von http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/...

        Was verstehst Du unter "öfters"? inwieweit
        stimmt die aktualisierte fassung mit den zitierten "linien"
        überein?
        Wenn man die Existenz-Zeit der Menschheit mit den Zeiträumen, in denen Magnetfeldänderungen stattfinden, vergleicht, kann man eigentlich von einem stabilen Muster sprechen - will sagen, solange der Mensch "Kultur" produziert, hat er immer das gleiche Magnetfeld erlebt. Wenn allerdings die in der letzten Zeit gemessenen Veränderungen tatsächlich auf eine bevorstehende Umpolung hindeuten (und nicht "nur" eine vorübergehende Schwankung darstellen), also sich die Veränderung im Muster tatsächlich beschleunigt, ist es möglich, daß die noch vor 10/20 Jahren gemessenen Übereinstimmungen in absehbarer Zeit verloren gehen bzw. schon weg sind...

        Im Übrigen muß ich noch ein wenig präzisieren: die Leylinien sind Muster, die sich im Lithosphären-Magnetfeld der Erde befinden. Das kann man sich als eine Art Binnenmuster innerhalb des Erdmagnetfeldes vorstellen, daß durch geologische Gegebenheiten beeinflußt wird. Ich habe bisher aber keine Untersuchung gefunden, die sich mit der Frage beschäftigt, inwieweit und auf welche Art die Änderung des Erdmagnetfeldes sich auf das Lithosphären-Magnetfeld auswirkt, dafür aber welche, die Änderungen im letzgenannten auf Kometen-/Meteoriten-Einschläge und/oder Vulkanausbrüche zurückführen.

        Ach, und nochwas: der Begriff Ley-Linien wird in rein esoterisch ausgerichteten Kreisen anders interpretiert. Da sind es gerade Linien, die sogenannte Kraft-Orte weltweit verbinden. Je nach weltanschaulicher Ausrichtung handelt es sich um ein regelmäßiges, weltumspannendes Energienetz (wobei von Regelmäßigkeit in den von diesen Leuten verwendeten Karten nichts zu sehen ist), daß vorhanden ist und von Menschen genutzt wird, oder von einem regelmäßigen Netz, daß erst durch den Aufbau von "Kraftstätten" (Tempel, Heiligtümer) durch den Menschen geschaffen wurde, oder von Pfaden, die regelmäßig von Geistern aller Art genutzt werden, oder von einem Energie-Linien-Netz, das von Außerirdischen zwecks Navigations-Erleichterung geschaffen wurde - also nicht verwirren lassen. gespannter gruß,
        Na, wieder entspannt?

        Gruß
        Sibylle

        • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
          Magnetfeld...

          Hi sybille
          es gibt nicht nur die Umpolungen
          wobei die Letzte nicht vor 750000 jahren war, sondern vor 40 000 *g*
          http://www.gfz-potsdam.de/news/111_erdmagnetfeld.html
          Es scheinen sich kleine Umpolungsereignisse so alle 20- bis 50 000 Jahre zu ereignen

          Auch kurzfristige Schwankungen sowohl in der Ausrichtung als auch in der Magnetfeldstärke sind häufig.
          So hatten wir 1500 in D eine Mißweisung von ca +10 °, 1700 dann etwa - 15° (eine veränderung von 25 ° in 200 Jahren)
          http://www.phys.uu.nl/~vgent/magdec/magdec.htm
          Im Übrigen muß ich noch ein wenig präzisieren: die Leylinien
          sind Muster, die sich im Lithosphären-Magnetfeld der Erde
          befinden.
          Da würde mich mal die Quelle interessieren... (Ehrlich... wirklich) Das wäre also in die schwache Remanenten Magnetisierung der oberen Lithosphäre (die Untere ist zu warm, die remanente Magnetisierung geht da verloren) Ach, und nochwas: der Begriff Ley-Linien wird in rein
          esoterisch ausgerichteten Kreisen anders interpretiert.
          *Hm... rein Esoterisch und bissle Esoterisch...
          misstrauisch schau.* Da
          sind es gerade Linien, die sogenannte Kraft-Orte weltweit
          verbinden. Je nach weltanschaulicher Ausrichtung handelt es
          sich um ein regelmäßiges, weltumspannendes Energienetz (wobei
          von Regelmäßigkeit in den von diesen Leuten verwendeten Karten
          nichts zu sehen ist), daß vorhanden ist und von Menschen
          genutzt wird, oder von einem regelmäßigen Netz, daß erst durch
          den Aufbau von "Kraftstätten" (Tempel, Heiligtümer) durch den
          Menschen geschaffen wurde, oder von Pfaden, die regelmäßig von
          Geistern aller Art genutzt werden, oder von einem
          Energie-Linien-Netz, das von Außerirdischen zwecks
          Navigations-Erleichterung geschaffen wurde - also nicht
          verwirren lassen.
          *madre mio... heiligs Blechle...*
          Mehr sog i nit

          Grüssle
          Mike
          (S. v. D.)

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re: Magnetfeld...

            Hai, Michael, es gibt nicht nur die Umpolungen
            wobei die Letzte nicht vor 750000 jahren war, sondern vor 40
            000 *g*
            http://www.gfz-potsdam.de/news/111_erdmagnetfeld.html
            Es scheinen sich kleine Umpolungsereignisse so alle 20- bis 50
            000 Jahre zu ereignen
            Artikel gelesen - Gedanke aufgetaucht: "Ja, wat denn nu?"

            Eine "große Umpolung" ist, wenn ein Kompaß nach Süden weist, eine "kleine Umpolung" ist, wenn sich die Magnetfeldausrichtung verschiebt, daß sogar ein Kompaß nach Süden weist... Auch kurzfristige Schwankungen sowohl in der Ausrichtung als
            auch in der Magnetfeldstärke sind häufig.
            So hatten wir 1500 in D eine Mißweisung von ca +10 °, 1700
            dann etwa - 15° (eine veränderung von 25 ° in 200 Jahren)
            http://www.phys.uu.nl/~vgent/magdec/magdec.htm
            Ja, ist ja beides OK und richtig - aber bei der Entscheidung, ob Ley-Linien (also Muster im Lithosphären-Magnetfeld) existieren oder nicht, ob sie stabil sind oder nicht, hilft beides nicht wirklich weiter... Da würde mich mal die Quelle interessieren... (Ehrlich...
            wirklich) Das wäre also in die schwache Remanenten
            Magnetisierung der oberen Lithosphäre (die Untere ist zu warm,
            die remanente Magnetisierung geht da verloren)
            Ich find die verflixte Karte nicht wieder *ärger*. Die ist eigentlich entstanden, um Bodenschätze aufzufinden und zeigte die Magnetfeld-Muster in Nordeuropa. Es glich ein wenig der Einteilung eines Fußballs, also 5- und 6-Ecke, allerdings nicht ganz präzise mit diversen "Störungs-Stellen" (mir fiel da das Nördlinger Ries auf)
            Ich hab zwar eine grafische Darstellung des Lithosphären-Magnetfeldes gefunden, die ist aber für die ganze Welt und damit zu grob, um hier wirklich nützlich zu sein, aber kuck doch selbst:
            http://www.gfz-potsdam.de/pb2/pb23/SatMag/Img-crust/... *Hm... rein Esoterisch und bissle Esoterisch...
            misstrauisch schau.*
            *kicher* Diese "Einteilung" stammt aus meinem Kopf und entsteht, weil ich jeder Aussage/Theorie/Person, statt sie in Schubladen zu stopfen, gedanklich mit Anhängeschildchen versehe. Da gibt es z.B. Glaubwürdigkeitsschildchen - gute und schlechte, oder Beweisbarkeitsschildchen, oder Überprüfbarkeitsschildchen... so hat z.B. Däniken zunächst mehrere positiv-überprüfbar-Schilder gesammelt, als er dann aber anfing, alles auf außerirdische Besucher zurückzuführen, kamen mehr und mehr negativ-Glaubwürdigkeits-Schilder und dann auch Eso-Spinner-Schilder dazu. Und jemand, der keine überprüfbare oder beweisbare oder wenigstens in sich plausibel erklärte Aussage macht, sammelt damit so viele Eso-Spinner-Schilder, daß man das eben nur noch mit "rein esoterisch" (also nix beweisbares, nix überprüfbares) zusammenfassen kann. (besonders liebe ich Beweise wie: "Ich ziehe eine Linie von Stone-Henge zu den Pyramiden...blahblahblah...und sieh: Stone-Henge und die Pyramiden liegen auf einer Linie") *madre mio... heiligs Blechle...*
            Mehr sog i nit
            Da kann ich nur noch zustimmen - was einige Leute aus halb-verstandenem Wissen für Theorien zusammenbasteln, ist schon verblüffend (siehe auch z.B. Bio-Luminiszenz)

            Gruß
            Sibylle

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Re^2: Magnetfeld...

              Hai, Michael,
              Kuckuck Sibylle

              (Wenn wir schon bei den Viechern sind...
              Artikel gelesen - Gedanke aufgetaucht: "Ja, wat denn
              nu?"

              Eine "große Umpolung" ist, wenn ein Kompaß nach Süden weist,
              eine "kleine Umpolung" ist, wenn sich die
              Magnetfeldausrichtung verschiebt, daß sogar ein Kompaß nach
              Süden weist...
              Die "Grossen Umpolungen sind der Wechsel von einem grösseren Zeitraum, in dem die Polung des magnetfeldes überwiegend in eine Richtung weisst. In diesen Zeiträumen, die meist ein paar Mio jahre Umfassen, finden dann wiederum kurzfristige Umpolungen statt (die kleine Umpolung zwischendurch) Auch kurzfristige Schwankungen sowohl in der Ausrichtung als
              auch in der Magnetfeldstärke sind häufig.
              So hatten wir 1500 in D eine Mißweisung von ca +10 °, 1700
              dann etwa - 15° (eine veränderung von 25 ° in 200 Jahren)
              http://www.phys.uu.nl/~vgent/magdec/magdec.htm
              Ja, ist ja beides OK und richtig - aber bei der Entscheidung,
              ob Ley-Linien (also Muster im Lithosphären-Magnetfeld)
              existieren oder nicht, ob sie stabil sind oder nicht, hilft
              beides nicht wirklich weiter...
              Ich wollte ja nur darauf hinaus, dass sich die Magnetik in historischer Zeit sehr wohl signifikant geändert hat.
              Diese Muster sind meist durch die Polygonen Begrenzungen geologischer Großstrukturen bedingt, meist kann man das wunderbar auf Geologischen karten nachvollziehen
              (Aber diese Problematik hat nun langsam nicht mehr viel mit Esoterik zu tun.)

              Die Problematik mit allen Erdwissenschaftlichen Sachen, Kartenbetrachtungen usw. ist folgende: Nimm einen beliebigen Punkt auf der Landkarte, und du wirst irgendetwas besonderes dort finden. *Hm... rein Esoterisch und bissle Esoterisch...
              misstrauisch schau.*
              *kicher* Diese "Einteilung" stammt aus meinem Kopf und
              entsteht, weil ich jeder Aussage/Theorie/Person, statt sie in
              Schubladen zu stopfen, gedanklich mit Anhängeschildchen
              versehe. Da gibt es z.B. Glaubwürdigkeitsschildchen - gute und
              schlechte, oder Beweisbarkeitsschildchen, oder
              Überprüfbarkeitsschildchen...
              Mach ich eigentlich ganz ähnlich *g*
              Ausserdem verwende ich gerne "Occams Rasiermesser" = Die einfachste Erklärung ist die beste.
              Sprich, wenn ich ein Phänomen ganz im Einklang mit den Naturwissenschaften erklären kann, dann brauch ich da nichts geheimnisvolles, unerklärtes dahinter zu suchen... Wir Nawis haben eh genug Probleme am Hals.

              Grüssle
              Mike

    • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Erdstrahlen mit Wünschelrute / Pendel auslot

      Hallo Sibylle Also zusammengefasst: es gibt Muster im Magnetfeld, die auch
      Ley-Linien genannt werden - der ganze Rest ist Glaubenssache.
      Die Ley-Linien sind noch lange nicht abgehandelt, da prallen sehr diametrale Ansichten aufeinander.
      Auch über die Beweggründe der Wahl von Standorten für Kultstätten gehen die Ansichten weit auseinander - bewiesen ist gar nichts. So schweigt sich z.B. schon Vitruv in seinem Werk "Baukunst" darüber völligst aus.
      Ein ausführliches Kapitel, die Ley-Linien betreffend, findest u.a. bei "Halley, Hünen, Hinkelsteine" von Peter James + Nick Thorpe, ISBN 3-423-62114-1 [Buch anschauen]

      Gruss
      Mäni

  2. Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
    wie immer:definition

    hi romana,damit wir nicht wieder im nebulösen uns verlaufen...
    ich bitte sogleich um einen nachvollziehbaren konsens,
    was bitte sind "erdstrahlen"?
    natürliche radioaktivität? magnetismus? die gute alte
    wasserader? elektromagnetische angriffe?

    ängstliche grüße,
    frank ist es möglich, Erdstrahlen mit einer Wünschelrute oder einem
    Pendel tatsächlich auszuloten? Haben Erdstrahlen auch negative
    Einflüsse auf Menschen bzw. die Umwelt?

    Ciao,
    Romana

    • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
      Re: wie immer:definition

      Hi Frank
      Was die mit ihren Wünschelruten da so messen, ist unbekannt. Wir wissen nicht mal, ob es tatsächlich was zu messen gibt.
      Es sind aber keine "Wasseradern" und auch keine magnetischen Anomalien und auch keine Erzgänge oder so. Bezüglich der Erzgänge schreibt das schon AGRICOLA (1556). Zumindest nicht generell und ausschlieslich.

      Das Problem liegt, wie immer in der Esoterik, in der Reproduzierbarkeit der Resultate. das Phänomen der Reaktionen der Wünschelrute ist noch nicht so recht gefasst worden... Sei es in die eine oder andere Richtung.

      Grüssle
      Mike *sceptic* Hammer



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