Es gibt Menschen die sagen von sich selbst, daß sie das Kartenlegen vermtlich nie lernen werden, aber sie glauben trotzdem dran. Nur hört man von ihnen meist, daß sie bei der Interpretation solche Schwierigkeiten haben, daß sie die Bedeutung der Karten nicht in ihre Situation einbringen können.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man Menschen die dabei Schwierigkeiten haben auch schlecht zu einem Buch raten kann, weil es beim Nachlesen an Beispielen immer irgendwie logisch erscheint, wie dort interpretiert wird. Das frustet dann meist noch mehr, wenn man auf sowas nicht im entferntesten kommt.
Ich denke ein Großteil ist einfach Erfahrung, offenheit und innere Ruhe. Viele Menschen haben die Antwort und legen die Karten nur in bestimmten Situationen und wundern sich dann, wenn nichts zu ihrer Situation gesagt wird. Dann wird meist so lang gelegt, bis irgendwas immer das interessante Thema gesagt wird und wenn das dann nicht eintritt waren die bösen Karten schuld.
Manchmal ist es so, daß unser Anliegen für uns so wichtig erscheint, daß wir alles andere vergessen und durch die Karten wird man auf diese Dinge aufmerksam gemacht, nur das wir das in dem Moment nicht sehen wollen/können.
Wenn es überhaupt nicht möglich ist eine Legung zu erfassen, sollte man sie sich vielleicht ein wenig später nochmal ansehen, wenn man mehr den Kopf frei hat oder generell warten, bis man relativ ausgeglichen sich die Karten legen kann.
Zur Übung um diese Erlebnisse und das eigene Empfinden und Erleben besser analysieren und wahrnehmen zu können, rate ich nicht nur Anfängern ihre Legungen immer aufzuschreiben und einige Zeit später nochmal anzusehen. Dann kann man mit der Zeit auch feststellen, ob eine Karte immer in bestimmten Situationen auftaucht, für einen selbst eine bestimmte Bedeutung hat etc.
Auch die Gedanken zu einer Legung sollten notiert werden, sowie die Uhrzeit bzw. Datum.
Das alles kann dazu beitragen, daß man für sich die beste Möglichkeit herausfindet karten zu legen und auch daraus seine eigenen Erfahrungen zu sammeln.
Glaubst du also, dass die Karten zu jedem sprechen und dass man nicht eine bestimmte „spirituelle Bewusstseinsstufe“ erreicht haben muss, um sie deuten zu können?
Glaubst du also, dass die Karten zu jedem sprechen und dass
man nicht eine bestimmte „spirituelle Bewusstseinsstufe“
erreicht haben muss, um sie deuten zu können?
Wenn ich mich kurz einmischen darf: ich bin ja eher ein Skeptiker in all diesen Dingen, lege aber auch selber Karten für Bekannte und Freunde.
Es ist sicherlich so wie gesagt wurde, dass eine innfere Ruhe und eine Offenheit gegeben soll, je ausgeglicherner amn ist, umso besser.
Es sprechen nicht die Karten zu einem, aber die eigene Phantasie oder der eigene Geist erkennt in den Karten oftmals neue Wege, Möglichkeiten, an die man noch nicht gadacht hat, bzw. schaltet sich auch das Unterbewusstsein vermutlich ein und zeigt Gedanken, Ideen und Möglichkeiten auf, die schon sehr in der „spirituellen Zone“ sind.
Daher ist eben diese innere Ruhe und ein „sich öffnen dafür“ IMHO recht wichtig beim Kartenlegen - und auch beim Interpretieren.
Übung macht hier denke ich nicht mal so sehr den Meister - entweder man hat eine sensitive, intuitive Ader dafür oder nicht.
Nein ich denke nicht, daß man dafür eine bestimmte „spirituelle Bewußtseinsstufe“ erreichen muß.
Die Bereitschaft zur Selbstanalyse und Selbsterkenntnis muß natürlich auch schon am Anfang im gewissen Umfang da sein, um dann die gewonnen Erkenntnisse auch für sich zu nutzen und auch umzusetzen.
Auch das braucht Zeit und vorallem Geduld und Einsicht um da voranzukommen.
Erfahrung ist bei diesem Prozess auch ein wichtiger Faktor, vorallem Erfahrung mit dem eigenen Erleben und dem eigenen Verständnis.
Meiner Meinung nach besteht das Kartenlegen zu einem Teil aus dem, was man sich aus Büchern anlesen kann, zu einem anderen aus Erfahrungen, die man im Laufe von Jahren sammelt, - und zu einem kleinen, aber wichtigen Teil aus Intuition.
Und ich glaube, wer diese Intuition nicht entwickelt, ist wirklich ungeeignet zum Kartenlegen.
Das ist irgendwie etwas, das sich erst „offenbart“, wenn die Karten daliegen, man dem Fragesteller gegenüber sitzt und über die Legung spricht.
Vielleicht könnte man auch spontane Eingebung dazu sagen. Auf jeden Fall ist das bei mir immer etwas, das über die Interpretationen und Hintergründe hinausgeht, die als Beschreibung in den Büchern stehen.
Und ich denke, DAS ist das Tüpfelchen auf dem I :o)
Zum Sammeln von Erfahrung ist es auf jeden Fall hilfreicher, für andere Leute Karten zu legen und sie anschließend um ihre Meinung bzw. Mithilfe zu bitten. Dadurch bekommen viele Karten viele zusätzliche Bedeutungen, was ich klasse finde!
Tipps/Literatur zum Legen von Skatkarten?
Hallo Seidenperle,
Danke! Ich werde also dranbleiben. Manchmal verspüre ich auch richtig einen Drang, die Karten zu legen. Doch, wenn ich nicht sofort so ein „Gefühl“ für die Bedeutung habe, verwerfe ich sie wieder.
Welche Legesysteme für Tarotkarten würdest du mir empfehlen?
Kennt jemand Literatur zum Legen der normalen Skatkarten? (32 Stück vom As bis zur 7 der vier Farben)
Habe bis jetzt nur ein Buch (Die hohe Kunst des Kartenlegens / von Lentner) gefunden.
Kennt jemand Literatur zum Legen der normalen Skatkarten? (32
Stück vom As bis zur 7 der vier Farben)
Habe bis jetzt nur ein Buch (Die hohe Kunst des Kartenlegens /
von Lentner) gefunden.
völliger Unsinn, das. Woher soll dieser Herr Lentner das
denn so genau wissen. Mit sowas geht amn an die Quelle!
Als Legesystem würde ich dir am Anfang z.B. das keltische Kreuz empfehlen, das sehr aussagekräftig ist. Besonders bei Lenormand bekommt man hier gute Hinweise.
„Der nächste Schritt“ ist wohl eine Legung, die jeder am Anfang macht und mit zuerst kennenlernt. Die Legung ist vorallem geeignet um einen kurzen Überblick zu bekommen.
danke für alle Antworten und Tipps - Werde also dranbleiben.
Eine Frage noch in diesem Zusammenhang: Wie kann seine medialen Fähigkeiten ausbauen und allgemein „bewusster“ werden um die Karten besser interpretieren zu können?