Wiedergeburt

Von: , Frage gestellt am So, 12. Nov 2006

Ich hab eine Frage, die mich schon länger beschäftigt und die ich mir bisher auch übers Internet nicht beantworten konnte.
Also: Ist es möglich, das jemand wiedergeboren werden kann, wenn der "Empfänger" der Seele des Verstorbenen bereits ein paar Jahre lebt (zum Beispiel zum Zeitpunkt des Todes der Person, die wiedergeboren wird). Ich meine jetzt, ob es möglich ist, das beide Menschen zur selben Zeit leben, bis der eine dann stirbt: kann dann seine Seele/Geist (oder was zur Wiedergeburt notwendig ist eben) in den Körper des anderen überwandern, ohne das der andere seine eigene Seele verliert, sondern nur dann das Gefühl hat, das zwei Menschen in ihm "leben"? Falls das jetzt zu kompliziert geschrieben wurde, einfach mal nachfragen, besser kann ich es grad nicht schreiben.

27 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 3 Stunden 1 hilfreich
    Re: Das Psychische Wesen

    Hallo

    Es gibt eine Erklärung.

    Zunächst muß man zwischen Seele und Psychischen Wesen unterscheiden. Alles was eine Form hat, hat auch eine Seele im Sinne eines Göttlichen Funkens. Diese ist immer Eines das zugleich Viele ist.

    Wodurch Individualität sich entwickelt, ist das Psychische Wesen, welches sich im Laufe vieler Leben formt.

    Nach meinen Informationen gibt es Wesen, die wenn sie geboren sind, ohne dieses Psychische Wesen auf der Welt leben. Das können einige Jahre sein. Dieses tritt dann erst später in sie ein, somit wäre eine solche Situation wie du sie beschreibst gegeben.

    Siehe auch hier:
    http://www.rolf-helmecke.privat.t-online.de/literatu...

    gruß
    rolf

  2. Antwort von nach 3 Stunden 1 hilfreich
    Re: Wiedergeburt

    Wenn Du das möchtest, dann ist das für dich so. Schließlich handelt es sich um eine Glaubensfrage und da würde ich mich nicht auf andere Meinungen verlassen sondern nur auf die eigene.

  3. Antwort von nach 14 Stunden 2 hilfreich
    Re: Wiedergeburt

    Hi Avalonia,
    wenn Du von Hamburg nach München fährst, verschwindet ja auch Hamburg nicht - Du kannst nur nicht mehr erkennen, was dort vorgeht. Ebenso verhält es sich mit der Zeit auch, und unsere lineare Vorstellung von ihr entsteht nur durch unsere eingeschränkte Wahrnehmung.

    Tatsächlich finden alle Geschehnisse gleichzeitig statt. Da nach esoterischem Verständnis Astralkörper nicht unseren Raumzeit-Beschränkungen unterliegen, können sie zu jedem beliebigen Zeitpunkt inkarnieren, sowohl in (unserer) "Zukunft" als auch der "Vergangenheit". Es spräche demnach auch nichts dagegen - salopp gesagt - seine eigene Fußballmannschaft zu gründen.

    Liebe Grüße

    Tai

    • Antwort von nach 15 Stunden 1 hilfreich
      Re^2: Wiedergeburt

      Hi, Tatsächlich finden alle Geschehnisse gleichzeitig statt.
      Ja sicher...
      Der Blödsinn von damals wird nicht richtiger, wenn du ihn jetzt wiederholst. Da nach esoterischem Verständnis Astralkörper nicht unseren
      Raumzeit-Beschränkungen unterliegen, können sie zu jedem
      beliebigen Zeitpunkt inkarnieren, sowohl in (unserer)
      "Zukunft" als auch der "Vergangenheit". Es spräche demnach
      auch nichts dagegen - salopp gesagt - seine eigene
      Fußballmannschaft zu gründen.
      Du hast vergessen, das Ganze als Satire zu kennzeichnen.

      Viele Grüße
      WoDi

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Wiedergeburt

      Lieber Tai Shui
      Du schreibst „Ebenso verhält es sich mit der Zeit auch, und unsere lineare Vorstellung von ihr entsteht nur durch unsere eingeschränkte Wahrnehmung“. Es stimmt, „Zeit“ ist für uns schwer fassbar. Und deine Behauptung mag so richtig sein. Aber wie verhält es sich mit der Aussage „Tatsächlich finden alle Geschehnisse gleichzeitig statt.“ Bitte erläutere dies.
      Viele Grüße
      Voltaire

      • Antwort von nach 2 Tagen 1 hilfreich
        Re^3: Wiedergeburt

        Hallo Voltaire Du schreibst „Ebenso verhält es sich mit der Zeit auch, und
        unsere lineare Vorstellung von ihr entsteht nur durch unsere
        eingeschränkte Wahrnehmung“. Es stimmt, „Zeit“ ist für uns
        schwer fassbar. Und deine Behauptung mag so richtig sein. Aber
        wie verhält es sich mit der Aussage „Tatsächlich finden alle
        Geschehnisse gleichzeitig statt.“ Bitte erläutere dies.
        Nun, wenn man davon ausgeht, dass Zeit eben nicht linear ist und ihr Wirken für uns nur dadurch entsichtlich ist, wenn wir uns durch sie hindurchbewegen (wie bei einem Daumenkino) ergibt sich daraus, dass jede Situation auch außerhalb von uns existiert (ja, ein umfallender Baum im Wald macht auch dann ein Geräusch, wenn es keiner hört ;)). Einzig unsere Bewegungen in der Zeit ergeben einen scheinbaren Zeitverlauf, dabei sind wir es doch, die sich bewegen.

        Wenn wir, im Gegensatz zu unserer aktuellen Situaton auf einer Welt lebten, in der wir uns aus irgendeinem Grunde nur in Richtung Süden bewegen könnten, aber niemals zurück, würden wir auch denken, dass das Zurückgelassene für immer verschwunden wäre (subjektiv gesehen wäre das ja auch richtig). Nun könnte man sagen, bei diesem Beispiel wäre der Südpol schnell überbevölkert und es erklärt nicht, woher im Norden immer wieder neue Menschen herkämen(;)), aber genausogut könnte man ja auch einwenden, alle würden sich irgendwann in der Zukunft treffen und die restliche Zeit wäre leer...

        Ich vermute, die alten Überlieferungen vom Kampf zwischen Ordnung und Chaos kann man damit erklären, dass reine Ordnung ein Universum nur aus Materie (und ohne Zeit erstarrt) "Ordnung" bedeutet und Zeit ohne Materie (nicht greifbar) "Chaos". Insofern brauchen wir eine Wechselwirkung (Kampf), um überhaupt sinnvoll zu existieren.

        Anzunehmen, Zeit existiere nur dort, wo wir sind, ist jedenfalls ein wenig überheblich :)

        MFG

        Tai

        • Antwort von nach 2 Tagen 1 hilfreich
          Re^4: Wiedergeburt

          Hi, Anzunehmen, Zeit existiere nur dort, wo wir sind, ist
          jedenfalls ein wenig überheblich :)
          Das nimmt niemand an, aber du hast auf deine altbewährte Weise mal wieder den Kriegsschauplatz gewechselt.
          Auf die anderen von dir genannten Beispiele gehe ich nicht ein, weil sie einfach zu abstrus sind und deshalb keiner weiteren Antwort bedürfen.

          Viele Grüße
          WoDi

        • Antwort von nach 3 Tagen 1 hilfreich
          Re^4: Wiedergeburt

          Lieber Tai Shui
          Zeit und Raum sind Grundbedingungen unserer Existenz. Sie wirken auch aufeinander ein. Verändert man das eine, muss das eine Wechselwirkung auf das andere haben. Du schriebst von einem „scheinbaren Zeitverlauf“. Kann ein Verlauf, der wahrgenommen wird, scheinbar sein? Sehen wir uns ‘mal die Physik an. Nähert sich ein Objekt der Lichtgeschwindigkeit, so relativieren sich Raum und Zeit. Relativ heißt verhältnismäßig. Wenn etwas verhältnismäßig ist, so muss es sich auf etwas absolutes beziehen, da sonst keine Relation zu erkennen wäre.
          Das Absolute ist die Naturkonstante c. Und relativiert wird, wie gesagt, der Raum und die Zeit.
          Kann man einen „scheinbaren Zeitverlauf“ relativieren?
          Das jemand das nicht einfach schluckt, was ihm Schule und Umwelt eintrichtern, ist eine sehr gute Eigenschaft, die längst nicht alle Menschen haben. Aber: Wenn ich mich von irgendetwas, was ich gelernt habe, verabschiede und entscheide, das es falsch ist, so muss es dafür auch einen triftigen Grund geben. Eine Neigung oder eine Ahnung würden mir nicht reichen. Dir? Du musst doch irgendwo einen Widerspruch innerhalb der modernen Physik gesehen haben!?
          Nehmen wir zum Abschluss ein kleines Gedankenexperiment vor:
          Vor unserem geistigen Auge hängt jetzt eine Pendeluhr an der Wand. So richtig altmodisch.
          Das Pendel schwingt relativ ;) laut. Soeben macht es „TICK“, das Pendel schwingt zurück und macht „TACK“. Hierzu meine Frage: Wie nennst du den zeitlichen Raum zwischen „TICK“ und „TACK“? Was ist das denn anderes als ein linearer Zeitverlauf?
          Mit der Bemerkung "Kampf zwischen Ordnung und Chaos" kann ich zugegebenermaßen wenig anfangen.
          Ich hoffe, meine Fragen fordern dich heraus. Noch mehr hoffe ich, dass ich dich richtig verstanden habe, sonst schreiben wir aneinander vorbei.
          So, ich muss zur Arbeit.
          Es ist Zeit.

          Viele Grüße
          Voltaire [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

          • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
            Zeit & Raum

            Hallo Voltaire (...)Kann ein Verlauf, der wahrgenommen wird, scheinbar sein?
            Er kann nicht, er muss! Wahrnehmung ist immer subjektiv. Wenn etwas verhältnismäßig ist, so muss es
            sich auf etwas absolutes beziehen, da sonst keine Relation zu
            erkennen wäre.
            Finde ich nicht, man kann auch zwei Menschen in Relation setzen und sagen, A ist dicker als B, ohne dass das Gewicht von A oder B ein Naturgesetz ist (der Gewichtszunahme mag uns bekannten Naturgesetzen zugrundeliegen, aber Natur"gesetze" können - wie Materie/Energie - in immer kleinere Einheiten unterteilt werden, bis man auf scheinbare Konstanten oder überwiegend funktionierende Formeln (Abweichungen = Meßfehler!) stößt. Kann man einen „scheinbaren Zeitverlauf“ relativieren?
            Scheinbare Beobachtungen sind noch leichter zu relativieren als tatsächliche (falls es die überhaupt gibt), da man ja nur seine Wahrnehmung bzw. deren Verarbeitung ändern muss. Eine Neigung oder eine Ahnung würden mir nicht reichen. Dir?
            Ahnungen würde ich nicht unterschätzen. Sie sind ja die Ergebnisse von unbewußt ablaufenden Denkvorgängen. In der Regel hat unsere Intuition recht, wenn wir denn mal auf sie hören. Aber bei unserem Zeitraum-"Problem" kommen wir eigentlich ohne aus. Du musst doch irgendwo einen
            Widerspruch innerhalb der modernen Physik gesehen haben!?
            Keinen Widerspruch, eher eine Auslassung. Da wir uns zwangsläufig entlang einer Zeitlinie bewegen, gehen wir davon aus, dass außerhalb nicht Relevantes existiert. Aber genauso wie die Fahrt auf einer Einschienenbahn uns nicht zeigt, was sich außerhalb unseres Blickfeldes befindet, ist es bei der Zeit genauso. Auch wenn Harald Schmidt - wie gestern abend passiert - Witze über "neue" Erkenntnisse von Paralleluniversen macht :)

            Es ist einfach eine Sache der Betrachtungsweise. Unsere Zeitvorstellung ist ungefähr so, dass wir uns die Zeit als riesigen Gallertblock vorstellen, durch den sich die Materie hindurchbewegt. Genauso könnte man das Bild aber umdrehen (es ist ja ohnehin ein Modell) und die Materie als Block sehen (was passender wäre, da wir ja der Materie drei Dimensionen zugestehen, der Zeit aber nicht), durch den sich die Zeit bewegt - das wäre auch energetisch sinnvoll. So oder so bedeutet das aber, dass alle möglichen Geschehnisse bereits in erstarrter Form vorhanden sind und nur durch die Zusammenkunft mit einem Zeit- oder Materiepunkt aktiviert werden. Wenn das zu esoterisch klingt, sind wir ja hier genau richtig :) (...)Frage: Wie nennst du den zeitlichen Raum zwischen „TICK“ und
            „TACK“? Was ist das denn anderes als ein linearer Zeitverlauf?
            Da wir uns mit dem Pendel in die gleiche "Richtung" bewegen, sind sowohl seine als auch unsere Aktivitäten synchronisiert, also auch linear. Wenn diese Pendelbewegungen gefilmt würden, könnte man auf dem Film beliebige Manipulationen an diesem regelmäßigen Ablauf vornehmen (schneller pendeln, Sprünge etc.), ohne freilich das "wirkliche" Geschehen zu beeinflussen. Allerdings nehmen wir Ereignisse ja auch wie ein Kamera auf und können daher nicht sagen, unsere Wahrnahmung entspräche auch nur annähernd der Wirklichkeit. Unser Gehirn bringt allen Input in eine "vernünftige" Reihenfolge und ein ebensolches System. Ich hoffe, meine Fragen fordern dich heraus. Noch mehr hoffe
            ich, dass ich dich richtig verstanden habe, sonst schreiben
            wir aneinander vorbei.
            Verschwommene Grenzen erweitern den Horizont ;)

            MfG

            Tai



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