Re: Traumsymbol brennendes Haar
Hallo Ulli,
Traumdeutungen aus der Ferne und ohne die (möglichst) kompletten Lebensumstände zu kennen sind immer gefährlich. Das dürfte auch der Grund sein, warum noch niemand auf Deine Frage geantwortet hat. Aber mein erster Gedanke war derjenige an Haare als Antennen (klingt vielleicht etwas weit hergeholt, ist aber so: Magier und Propheten werden nicht grundlos mit langen Haaren und Bärten dargestellt, dadurch erfahren sie ihre Umwelt; Telepathie funktioniert mit langen Haaren besser. Ein Grund mehr, warum die meisten Frauen intuitiver und sensibler reagieren als Männer).
Verbrannte Verbindungen zur Außenwelt könnten nun bedeuten:
a) jemand will Dich vom Leben ausschließen
b) Du selbst hast die Nase voll von irgendwelchen Aufgaben in Deiner Umgebung
c) Du hast eine falsche Entscheidung getroffen und ziehst Dich nun zurück
d) Du hast das Gefühl, daß Dein Gespür für Ereignisse nachläßt
Wenn Du nur deshalb meinst, Du seist es nicht gewesen, weil Du Dich von Außen gesehen hast, denke mal darüber nach, wie man sonst sehen kann, daß die eigenen Haare brennen.
Bist Du aber sicher, daß es sich um eine andere Person gehandelt hat, könnte Deine Frisur (wie auffällig ist sie?) eher auf eine Gruppe hindeuten, in der Du Dich bewegst (beruflich = bin ich aktuell genug/hat meine Arbeit Zukunft; Freizeitgruppe = macht mir das noch Spaß/Sinn etc...)
Grundsätzliche Bedeutung von Haaren ist auch Haare = Symbol der Macht (Krone als Verstärkung der natürlichen Haarpracht/-macht, Gefangenen werden die Haare zur Demütigung abrasiert, Mönche scheren sich den Kopf als Zeichen der Demut, Verliebte schneiden sich Locken ab und verschenken sie als Unterpfand und vieles mehr).
Feuer hat ebenfalls viele Bedeutungen: Zerstörung; selbstzerstörerische Leidenschaft ("sich nach jemandem verzehren"), aber auch Reinigung/Läuterung
Dies sind nur ganz grobe Möglichkeiten, es gibt tausend andere: wenn Du zum Beispiel mit Nachnamen "Feuer" oder "Brand" hießest, wären ganz andere Erklärungen möglich (um mal das simpelste Beispiel zu nennen).
Grundsätzlich ist bei einem Traum wichtig:
- wie ist meine allgemeine Lebenssituation
- wie ist meine aktuelle Lage
- was ist am Tag vor dem Traum alles passiert
- möglichst präzise Beschreibungen des Traumgeschehens und seiner vermeindlichen Tagesentsprechungen
Zum letzen Punkt - wenn man sich regelmäßig und intensiver mit seinen Träumen auseinandersetzen möchte - empfielt sich ein "Traumtagebuch", in dem man JEDEN Morgen all seine Träume (man erinnert sich sehr schnell an mehr als einen) aufschreibt. Es ist erstaunlich, wie schnell die Erinnerungen dabei zunehmen und wieviele Einzelheiten im Gedächtnis bleiben.
Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Anregungen geben. Für genauere Analysen brauchte ich viel mehr Infos (bist Du übrigens Vegetarierin?)
Ciao & angenehme Träume
Uwe