Manson replies: "I think Satan is a word that you can use to
describe your animalistic side if, as a whole, everyone's
animalistic nature - I guess Satan exists in that sense - that
part of everyone's personality. I don't believe in it as a
"being". It's a word that represents rebellion, represents
Man, represents a defiance towards society and God and the
things that are forced upon us and are considered to be normal
and acceptable." (An Interview with Marilyn Manson at the
Capitol Ballroom, Washington, D.C., November 9, 1995).
(Meine Übersetzung davon:
"Glaubst du, dass Satan als eigenständiges Wesen existiert?"
Manson erwidert: "Ich denke, dass ´Satan´ ein Begriff ist, den
man verwendet, um die animalische Seite des Menschen zu
beschreiben ... Ich vermute, dass Satan in diesem Sinne
existiert - als Teil unserer Persönlichkeit. Ich glaube nicht,
dass er ein "Wesen" ist. (Satan) ist ein Wort, das für
Rebellion steht, für den Menschen, für Auflehnung gegen die
Gesellschaft und gegen Gott und gegen die Dinge, die uns als
etwas angeblich Normales und Akzeptables aufgezwungen
werden.")
Wenn es nur um das Ausleben der Triebe geht, .. das geht auch ohne 'Satanismus' (und war auch ein Aspekt der Hippie-Bewegung ''Sex and Drugs and Rock 'n Roll'').
2)
http://soziales.freepage.de/satanismus-info/
"3. Gefahrenpotential
Es erscheint relativ schwierig, eine Einschätzung des
Gefahrenpotentials von satanistischen Gruppen zu geben, zumal
die bestehende Vielfalt ein pauschales Urteil verbietet.
Ja .. es geht von jugendlichen, die nur bissel Abwechslung und Spaß haben wollen und Gmeinschaftsgefühl erleben wollen bis hin zu durch und durchorganisierten Rattenfängern mit kriminellen Absichten.
Es
darf aber vielleicht gesagt werden, daß dem Autor keine völlig
harmlose Gruppe bekannt ist, wohl aber Gruppen, deren
Aktivitäten deutlich strafrechtlich relevant sind.
Klar .. Wer gegen alles ist, der hat (oder meint) das Recht zu haben, seine Weltsicht anderen aufzwingen zu dürfen, können, es einfach zu tun.
Problematisch ist i. d. R. weniger die Mitgliedschaft an sich
als vielmehr die Tatbeteiligungen, die sich aus der
Mitgliedschaft ergeben. Ein sehr erfolgreiches Mittel, einem
Probanden Geheimhaltung aufzuerlegen ist z. B. folgende
Methode: Im Rahmen eines Aufnahmerituals wird der Proband zu
einer Straftat genötigt.
Mit der Betonung auf ''genötigt'' .. man macht aus Spaß mit und plötzlich wird man bedrängt und es wird ernst. Ernster noch als in oder mit der 'herkömmlichen' Gesellschaft, da man mit Ausschluß, Ächtung oder gar Gewalt bedroht wird als nichtsahnender 'Jungsatanist'.
Die Tat wird dokumentiert und kann
bei Bedarf als Druckmittel eingesetzt werden. Ein Schritt zur
persönlichen "Gottwerdung" besteht notwendigerweise darin,
andere Menschen als minderwertig bzw. völlig irrelevant
anzusehen - eine Sichtweise, die zunächst erlernt werden muß
und gern anhand kleinerer Tests 'geprüft' wird.
Da wird sicher auch die Abwendung und Gewaltbereitschaft der eigenen Familie gegenüber gefordert von den Erz-Satanisten.
Weiterhin
benötigt der "zukünftige Gott" natürlich völlige
Selbstbeherrschung und darf sich von nichts erschrecken lassen
- wieder eine Gelegenheit zu diversen Quälereien. Dann gibt es
noch einen großen Führer (unter welchem Titel er auch immer
agiert), dem absoluter Gehorsam geschuldet wird - natürlich
ein Widerspruch zu Gottwerdung, denn hier gibt es nur einen
Gott, und das ist dann der große Führer, für den sich diese
Rolle dann auch lohnt.
''Führer'' oder ''Ober-Satan''.
Der Glaube an eine höhere Macht wird personifiziert und verleiht dem Ober-Satan unendliche Macht über seine Horde.
4. Elite und Macht
Satanistische Gruppen treten häufig mit dem Anspruch auf, nur
die besten, auserwähltesten, intelligentesten,
führungsstärksten etc. Anwärter aufzunehmen. Sie stellen sich
als Elite dar, der beste Weg, schwache, kranke,
verantwortungslose, obrigkeitshörige Menschen für sich zu
interessieren. Weiterhin versprechen sie Macht, und der Wunsch
nach Macht schlummert wohl in jedem Menschen. Diese Macht soll
dann mit Hilfe magischer Rituale erschlossen werden, wobei es
sich dabei auch um simpelste Verhaltenspsychologie handeln
kann.
''Macht'' vs. ''natürliche Autorität'' zB durch Fähigkeiten, Kenntnisse, menschliche Qualitäten .. Lennon, dwer Dalai Lama, Cassius Clay, Neil Armstrong, Einstein, .. Berühmtheiten, Idole haben Macht.
Macht verleitet leicht zu Machtmißbrauch und bedarf der Verantwortung der Mächtigen.
(Nur 'rumdrohen ist mickrig dagegen)
5. Satanismus und Magie
Magie an sich ist nicht notwendigerweise satanistisch, aber
Satanismus ohne Magie ist kaum denkbar. Die Magie ist
sozusagen der Käse in der Mausefalle, uralte oder neu
offenbarte magische Geheimnisse werden den Interessenten
offeriert, es erscheint ziemlich unmöglich, ohne diese
Geheimnisse ein befriedigendes Leben zu führen.
zu deutsch: Schabernack, Brimborium, Taschenspieler-Tricks mit Menschen, Theater, Klimbim, Getue, Bauernfängerei, Kirmes-Kram, .. aber es wird von Jugendlichen wahrgenommen als 'Magie', 'Offenbarung', 'Sinn des Lebens', 'Allheilmittel für die Seele', usw.
Wer sich
allerdings ein wenig mit Magie beschäftigt hat, kommt schnell
zu dem Ergebnis, daß es sehr viel Unfug gibt und der kleine
Rest letzten Endes immer auf dem Willen des Magiers basiert.
Deshalb ist der Wille durchaus Thema im Satanismus; es ist
aber wohl so, daß sich der Satanismus hier an die Rockzipfel
der Magie hängt.
6. Keine Panik
Auch wenn Satanismus sehr medienwirksam ist, so ist er doch
eher unbedeutend. Satanisten legen viel Wert darauf, nicht als
solche erkannt zu werden, und wenn sich jemand betont
"satanistisch" kleidet, gehört er wahrscheinlich nicht dazu.
Anders sieht die Lage bei Gruppen aus, die sich als Satanisten
ausgeben, aber nur irgendwelche kranken Sachen ausleben
wollen, da kann es dann wirklich gefährlich werden. In jedem
Fall gilt: Jede Bedrohung, ob satanistisch oder
pseudosatanistisch, verliert ihren Schrecken, wenn sie
öffentlich gemacht wird. Bei Bedarf ist es sehr sinnvoll,
Familie, Freundeskreis, Schule oder auch die Polizei zu
informieren. Es ist das alte Spiel: Der Mächtige hat nur
solange Macht, wie sie ihm von anderen gegeben wird. Und so
kann aus dem mächtigen schwarzmagischen Satanisten ganz
schnell der bedauernswerte, kranke Asoziale mit der
unglücklichen Kindheit werden.
7. Hilfe!
Wenn jemand im Zusammenhang mit dem Thema Satanismus Hilfe
braucht, kann er sich auch an folgende Stelle wenden:
Sekten-Info Essen e.V.
Rottstraße 24
45127 Essen
Tel.: 0201/234646 oder 234648
Fax: 0201/207617"
Gruß
@Ausgangsposterin
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