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Re^2: kriminelle Raser
gleich als Einleitung: Dein Wort Raser ist ein Reizwort für mich! Nicht deswegen, weil ich mit 180 durch eine Ortschaft fahren will. Nein, als Raser werden immer die bezeichnet, die etwas schneller fahren, als man selber kann oder will. Zockelt so eine Sonntagsomi mit 30 km/h über die Sonntagslandstraße (Werktags traut sie sich sowieso nicht aus dem Haus)und wird mit 60 überholt: da schau an, wieder ein Raser!
Autobahn: ein Fiesta, Baujahr 1780, zockelt mit 120 km/h auf einer kerzengeraden Autobahn auf der linken Spur. Man sieht,dass das Fahrwerk etwas überfordert ist. Jetzt kommt ein, na, sagen wir mal Posche und will an ihm vorbei. Ohne jetzt ein Drängler zu sein (genügend Sicherheitsabstand) betätigt er die Lichthupe. Was sagt der im Fiesta? Raser! Was denkt er? Ach, hätte ich nur auch so ein Auto!
Aber jetzt zum Thema:
Wieso dubiose Firmen? Der Gemeinde- oder Stadtrat hat doch
auch bei der Auswahl der Firmen ein Wörtchen mitzureden.
Hast Du einen Beleg, wo mal eine "dubiose" Firma für diesen
quasi hoheitlichen Akt eingesetzt werden?
Nach meiner Meinung ist das nicht Aufgabe der Gemeinden und irgendwelcher Firmen, sonder die ureigenste Augabe der Polizei.
RADARkontrolle. Wo stellen sie sich auf?
Dort, wo´s am ungefährlichsten ist und die Wahrscheinlichkeit
am größten, dass jemand 3 km/h zu schnell fährt.
Na, da übertreibst Du doch wohl. Ich kenne nicht die genauen
Zahlen, aber ich meine, zunächst wird ein gewisser Wert als
Tachoabweichung abgezogen und dann wird noch eine
Überschreitung von 15 kmh (glaub ich) als Toleranz
angerechnet. Keinesfalls kriegst Du bei 3 kmh Überschreitung
eine Verwarnung.
Hier täuscht Du Dich gewaltig!
Wenn Du in einer Ortschaft mit 50 km/h Tacho 61 fährst, dann bist Du fällig! Oder, wie es mir jetzt erst passiert ist. ich bin mit Tacho 39 (die Nadel war einen Hauch unter der 40 km/h Anzeige)in einer 30 km/h-Zohne gefahren, da bin ich schon geblitzt worden. Wie mir Freunde aus München sagen, ist es dort noch schlimmer. 6 km/h zuviel und Du zahlst!
Für mich sind das kriminelle Tätigkeiten.
Na, na! Das wäre wohl eine Unkorrektheit aber doch nicht
kriminell.
Es ist deswegen kriminell, weil es offensichtlich nur dafür da ist, das Gemeindesäckel zu füllen! Nicht um uneinsichtige Autofahrer zu bestrafen.
Nach meinem Kenntnisstand gibt die örtliche Polizeibehörde den
Standort der Radarmesung vor.
Evtl... aber erst wenn die Gemeinde gesagt hat, wo sie die Kontrolle haben möchte! Und da die Polizei treue Diener der Gemeindepolitiker sind, folgen sie auch brav! Statt sich die eigenen Unfallstatistiken zu holen und jedem Kommunalpolitiker "aufs Maul zu hauen", der es wagt, der Unabhängigkeit der Polizei Zügel anzulegen, wird genau das gemacht, was die Gemeinde will. Und die will Geld.
Wer weiß, wie der Stand der Dinge ist?
Grüße
Raimund
Mich macht es immer nervös, wenn uneinsichtige Autofahrer mir
meinen Sicherheitsabstand klauen und sich rücksichtslos in
meinen Sicherheitsabstand reinklemmen.
Auch die Leute, die so dicht auffahren, daß ich nicht mal mehr
die Scheinwerfer ihres Autos sehen kann, lehren mich das
fürchten.
Damit gefährden sie massiv mich und andere Verkehrsteilnehmer.
Von der Gefährdung ihrer eigenen Person ganz zu schweigen.
Die sollte man aus dem Verkehr ziehen.
Das hat zwar nichts mit meinem Thema zu tun, doch gebe ich Dir Recht. Dichtauffahrer, die andere gefährden, sollten zwar nicht "aus dem Verkehr gezogen" werden, doch gezeigt werden, dass sie falsch handeln. Übrigens sind die Dichtauffahrer wohl zu 90 % Junge. Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass ich früher auch zu dicht aufgefahren bin. Ergebnis: 2-3 Unfälle, weil ich nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte: trotz anerkannt sehr schneller Reaktionszeit. Seit ich genügend Abstand halte, habe ich auch keine selbstverschuldete Unfälle mehr.
Empfehlung: wenn einer drängelt, werde langsamer. Drängelt er noch mehr, werde noch langsamer. Ich habe es schon bis fast zur Schrittgeschwindigkeit getrieben. und siehe da, die Drängelei hörte auf.
Grüße
Raimund