Viele Fragen um den Direktmischempfänger ...

Von: , Frage gestellt am Mo, 25. Jun 2001

Hallo an Euch ,

wie wird ein DME breitbandig ausgelegt? Die Baugruppen sind klar, Eingangsselektion, Mischer mit Ringkernen und Dioden, Oszillator auf halber Empfangsfrequenz, danach der Filter.
Wenn ich eine größeren Bereich überstreichen will, wie wird der Eingangskreis auf Bandmitte eingestellt. Ich hatte mal gelesen, die Bandbreite wäre nie größer als 2*fo des Filters.
Oder muß der Eingangskreis mitverstellt werden, z. B. über einen gekoppelten Drehko ?

Welche Signalarten können aufgenommen werden (A1A, J2E, J3E, F.. ?)
Wann reicht ein ein Eingangskreis ohne Verstärkung aus, der direkt auf den Mischer geht ?
Wer von euch verwendet einen DME und welche wesentlichen Vor- und Nachteile hat er ?



Ich danke - schon mal im Voraus - für alle Antworten.

Gruß Chellie

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Viele Fragen um den Direktmischempfänger ...

    Ich hatte mal
    gelesen, die Bandbreite wäre nie größer als 2*fo des Filters.
    Was Du gelesen hast, ist richtig. Bei einer Bandbreite von 2*fo wird ein Bandfilter zum Tiefpaß mit der Grenzfrequenz 2fo. Die untere Grenzfrequenz ist dabei DC, also 0 Hz, was weder aus Rausch- noch aus Driftgründen sinnvoll ist.

    Gruß
    Wolfgang

    (leider kein Funkamateur, so daß ich mit vielen Abkürzungen hier nichts anfangen kann)


  2. Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
    Abkürzungen von Betriebsarten....

    moings....

    Hat jetzt zwar nicht direkt was mit der Anfrage zu tun, aber ich
    nehm sie jetzt mal als Aufhaenger... ;) Welche Signalarten können aufgenommen werden (A1A, J2E, J3E,
    F.. ?)
    [Wolfgang: Du meintest doch diese huebschen Buchstaben/Zahlen-
    kombinationen, oder??]

    Es handelt sich dabei um Betriebsartenabkuerzungen, diese sind
    immer 3 Stellen lang, wobei die erste und dritte generell ein
    Buchstabe und die zweite eine Ziffer ist.

    1. Stelle:
    Diese steht fuer die Modulationsart, A fuer AM, F fuer FM und J
    fuer SSB, um mal die bekanntesten zu nennen.

    2. Stelle:
    Gibt an, um was fuer eine "Tastung" es sich handelt:
    1: Direkte Traegertastung, keine Modulation (idR fuer CW, Morsetelegraphie
    genutzt...)
    2: Tastung eines Hilftraegers, Modulation mit einem Einzelton
    (idR fuer CW mit Hilfston, bei 2 Hilfstraegern auch Fax oder
    RTTY [Funk-Fernschreiben] oder Packet Radio genutzt)
    3: "Tastung" von komplexen (analogen) Signalen, wie zum Beispiel
    Sprache....

    3. Stelle:
    [Hier muss ich jetzt zugeben, dass ich mir nicht so ganz sicher bin... ]
    A: Morsetelegraphie
    D: Datenfunk
    E: Sprache
    F: Fernsehen

    gebraeuchliches:
    A1A: AM-Morsetelgraphie
    J3E: SSB-Sprache
    F3E: FM-Sprache
    F3F: Amateurfunk-Fernsehen
    F2D: Packet Radio

    spezielles:
    F2F: Face-to-Face [wenn man sich mal persoehnlich und nicht
    On-The-Air trifft]

    Sollte ich mich irren, so moege man mich bitte berichtigen....

    Servutz
    Stephan

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