Re^2: Offizier per Namenseindeutschung?
Hallo Max,
Das Gleiche gab/gibt es auch heute noch bei der Bundeswehr.
Das ist absolut nicht ähnlich. Näheres beschreibe ich weiter unten. Was Du beschreibst, nennt sich umgangssprachlich "Fachoffizier" [OffzMilFD]
Sind diese Leute dann in einem Klüngelverein wie Luftwaffe
oder Marine,
Ich sehe es immer so...die Clubmitglieder der Luftwaffe, die Gentlemen der Marine, die Soldaten des Heeres... ;-)
Von den Crew-Offizieren nicht richtig
anerkannt, von den Unteroffizieren schon zu weit weg, fristen
sie ein einsames Dasein.
Man sieht oft im Fernsehen bei offiziellen Veranstaltungen
uralte Offiziere mit weißen Haaren gramgebeugt, vom Dienst
verschlissen, von geringem Dienstgrad, wie Hauptmann, das sind
sie oft.
Du redest vermutlich von den sogenannten Fachoffizieren, die über die Feldwebel-/Bootsmannslaufbahnen quasi quer in die Laufbahnen der Offiziere einstiegen. Diese Kameraden sind hoch anerkannt, weil sie Fachspezialisten sind, denen in ihrer Verwendung niemand was vor macht. Sind übernehmen weniger personelle, als fachspezifische Leitungsaufgaben. Wer einmal OffzMilFD ist, der wird sicherlich nicht gramgebeugt vom Dienst verschlissen in den Ruhestand gehen, weil sie in vielen Fällen über feste Dienstposten verfügen und deshalb nicht vom permanenten Versetzungsstress gebeutelt werden.
Auch wird man nicht mal eben so per freundlicher Genehmigung zum OffzMilFD, sondern diese Kameraden durchlaufen Lehrgänge, die insgesamt mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Ein Überwechseln in die Gruppe der "normalen" Truppenoffiziere ist auch für sie jederzeit (per Antrag und Genehmigung) möglich. Da ich selbst "Crew-Offizier" bin, kann ich sehr gut beurteilen, dass unsere Fachoffiziere im Kameradenkreis sehr anerkannt sind und ihre Gegenwart sehr erwünscht ist....eben weil: es sind Spezialisten, die in ihrem Bereich über beste Kenntnisse verfügen.
Gruß
Bark