Standards bei der Wehrmacht

Von: , Frage gestellt am Di, 26. Aug 2003

Hi!

In einer Diskussion um die Qualität der Armeen im Zweiten Weltkrieg wurde auch die Frage nach der Standardisierung der Waffensysteme aufgeworfen. Die NATO kennt heute ein Standard-Kaliber bei der Munition. Wie sah das im Krieg bei der Wehrmacht aus?

Ich möchte die Frage auf die Waffen der Infanterie begrenzen, also
- Karabiner 98
- Sturmgewehr 44
- MG34
- MG42
- MP40
- Luger Pistole

Wie weit war die Munition untereinander austauschbar?
Konnte die Luger die Munition der MP40 verschießen? War die Munition des MG34 kompatibel zum MG42? usw.

Kennt sich da jemand aus?

Grüße
Heinrich

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 7 Stunden 0 hilfreich
    Re: Standards bei der Wehrmacht

    Hallo!

    Bei der Wehrmacht gab es zwei Sorten Munition, die verbreitet waren.
    MP 38, 40, Pistole 08 und 38 etc. verschossen die Munition 9x19 Luger oder Parabellum. Diese Patrone ist heute noch als 9mm Para internationaler Standart.
    Der K98, MG 34 aufwärts verschossen die 8x57 IS.
    Das Sturmgewehr 44 (eigentlich die MP 33) verschoß als Sonderpatrone die 7,92x33.
    In kleinem Rahmen war die Patrone 7,65 im Gebrauch, die von Walter PPK und anderen verschossen wurde.
    Auf amerikanischer Seite sah es ähnlich aus. Standartpatrone war die 30-06 Springfield (7,62x63). Für Karabiner gab es die 30-30 Carbine, Pistole und Maschinenpistolen verschossen die .45 ACP.
    Andere Länder handhabten es ähnlich.

    Lieber Gruß,

    Marcus

  2. Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
    Re: Standards bei der Wehrmacht

    Eine sehr gute Übersicht über Handfeuerwaffen aller Art (von ca.1900-Heute) bietet die englischsprachige Seite Modern Firearms
    http://www.world.guns.ru/main-e.htm
    vielleicht wirst du dort fündig.

    Gruß
    Armin

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!