Wer weiß, warum sich die Chinesen damals aus überlegener Stellung heraus plötzlich, ohne erkennbaren Grund zurückgezogen haben?? Eines der großen ungelösten Rätsel der jüngeren Militärgeschichte.
Gruß,
Philip
Wer weiß, warum sich die Chinesen damals aus überlegener Stellung heraus plötzlich, ohne erkennbaren Grund zurückgezogen haben?? Eines der großen ungelösten Rätsel der jüngeren Militärgeschichte.
Gruß,
Philip
Irgendwo hab ich mal gelesen, daß Kennedy eine Feuereinstellung verlangte, da er sonst Truppen entsandt hätte.
Gruß,
Henning
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Hallo Philip!
Wie Du schon schreibst, es war nur ein Grenzkonflikt.
Es ging hier bei diesem Streit um das Rann von Katsch. Dieser Konflikt wurde durch ein Abkommen entschärft.
Auch wenn China damals, wie heute, in überlegener Stellung war, so greift auch China nicht bedingungslos seine Nachbarn an.
Drohung ist der halbe Gewinn!
Gruß Werner
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Damals wie heute in überlegener Stellung?
Auch wenn China damals, wie heute, in überlegener Stellung
war, so greift auch China nicht bedingungslos seine Nachbarn
an.
Drohung ist der halbe Gewinn!
Also, ich habe leider auch keine exakten Daten, aber soviel erinnere ich mich, daß es wirklich ein „Wunder“ war, vor dem die Indo- und Sinologen ratlos die Köpfe schütteln. Es war so, als ob China zu einem Faustschlag ins Gesicht ausgeholt hätte und dann 0,5 cm vor dem Kopf radikal gestoppt und sich dann noch sogar *total* zurückgezogen hätte. Das hat irgendwie nichts mehr mit Logik zu tun!
Heute ist Indien dagegen wesentlich besser gerüstet (größte Luftwaffe Asiens?).
Hätte ja sein können, daß die chinesische Armee auf einmal „Gespenster“ gesehen hat (Fehleinschätzung)?
Gruß,
Ph.
ja china rennt doch überall ein wo wenig oder keine gegenwehr zu erwarten ist. das beste beispiel ist doch tibet gewesen. hat eh jeder im kino gesehen
oder?
Wer weiß, warum sich die Chinesen damals aus überlegener
Stellung heraus plötzlich, ohne erkennbaren Grund
zurückgezogen haben?? Eines der großen ungelösten Rätsel der
jüngeren Militärgeschichte.
Hi Philip
Die Kämpfe fanden in grosser Höhe über dem Meeresspiegel statt. Die chinesischen Einheiten waren akklimatisiert, die Indischen nicht. Viele indische Elitesoldaten brachen mit Höhenkrankheit zusammen. Wären die chinesischen Truppen nach Assam vorgestossen, wäre dieser Vorteil schnell verlorengegangen.
Die chinesischen Truppen hätten im Falle einer weiteren Offensive an den Enden extrem langer (und verletzlicher) Nachschublinien kämpfen müssen, Das Risiko,bei zusammenbrechendem Nachschub die ganze Expeditionsarmee zu verlieren, wäre sehr hoch gewesen. Versorgung über See wäre unmöglich gewesen, da die chinesische Marine nicht in der Lage gewesen wäre, die dafür notwendigen Geleitzüge gegen Indien zu decken (von der US-Navy wollen wir mal gar nicht reden)
Ein grosser Krieg mit Indien hätte grosse Teile der chin Armee gebunden. Diese Truppen hätten an der Nord- und Westgrenze zur damaligen Sowjetunion gefehlt. das Verhältniss zur SU war damals stark angespannt.
Die VR China machte also auf drastische Art Ihren Standpunkt in der Grenzfrage klar. Ein grosser Konflikt mit Indien war anscheinend nie geplant.
Die schwerwiegendste Auswirkung dieses Konfliktes war der Entschluss Indiens, Nuklearwaffen zu produzieren.
Hoffe, es hilft weiter
Gruss
Mike
Führte ‚ungewöhnliches Ereignis‘ zum Rückzug?
Die VR China machte also auf drastische Art Ihren Standpunkt
in der Grenzfrage klar. Ein grosser Konflikt mit Indien war
anscheinend nie geplant.Die schwerwiegendste Auswirkung dieses Konfliktes war der
Entschluss Indiens, Nuklearwaffen zu produzieren.
Hi Mike,
sag mal, Du scheinst ja für alles und jedes eine Antwort zu haben! Woher hast Du Deine profunden und so weit gestreuten Kenntnisse (keine ironische Frage!)?
Für mich bleibt trotz Deiner detaillierten Beschreibung wiederum die Frage offen, weshalb China derart offensiv einen Standpunkt klarstellen muß, wo Indien selber doch selbst nie Expansionsgelüste hatte. Als Armee hätte ich mir schon sehr genau überlegt, ob der Nachschub gesichert werden könnte oder nicht. Es macht für mich keinen Sinn, daß die Argumente erst mitten im Vormarsch der chin. Armee bewußt wurden…
Der unerwartete Rückzug ist angeblich noch heute nicht erklärt, ich tippe persönlich auf ein höchst ungewöhnliches Ereignis (UFO??), das den Vormarsch abrupt beendet hat.
Aber danke für die Infos.
Gleiche Frage:Indisch-pakistanischer Grenzkonflikt
ich tippe persönlich auf ein höchst ungewöhnliches
Ereignis (UFO??), das den Vormarsch abrupt beendet hat.
Es gibt nämlich noch einen ähnlichen Grenzkonflikt, bei dem Pakistan (1964??) mit haushoch überlegener (von den USA aufgerüsteter) Luftwaffe Indien in einem Blitzkrieg überfiel und trotzdem unglaubliche Verluste erlitt, weil die Luftwaffe offensichtlich plötzlich jede Orientierung verlor und viel zu tief flog, so daß die Jets von den Indern mit simplen Maschinengewehren reihenweise runtergeholt wurden.
Indien scheint also über eine „Geheimwaffe“ zu verfügen, die Angreifer in die Irre führt??
Philip
Inder erforschen vedische UFO Technologie
Nur noch als Info, zum Weiterdenken:
Daß die Inder über uralte, geheime Bauanleitungen für UFOs verfügen, und alles dransetzen, dieses alte Wissen (aus dem großindischen Krieg) umzusetzen, belegen folgende Artikel aus The Hindu.
http://www.the-hindu.com/2001/01/21/stories/04212013…
sowie
http://www.indiaserver.com/thehindu/2000/12/16/stori…
Philip
Keine Gegenwehr
ja china rennt doch überall ein wo wenig oder keine gegenwehr
zu erwarten ist. das beste beispiel ist doch tibet gewesen.
hat eh jeder im kino gesehenoder?
Die Chinesen haben wohl wirklich keine Gegenwehr erwartet, umso unverständlicher war dann auch ihr plötzlicher Rückzug.
Philip
Hi Philip
sag mal, Du scheinst ja für alles und jedes eine Antwort zu
haben! Woher hast Du Deine profunden und so weit gestreuten
Kenntnisse (keine ironische Frage!)?
Für alles und jedes ja nun wirklich nicht, ich interessiere mich halt für Naturwissenschaften und Zeitgeschichte.
Du wirst mich vermutlich nicht im Mode-Brett finden… oder bei Astrologie *grinsel*
Für mich bleibt trotz Deiner detaillierten Beschreibung
wiederum die Frage offen, weshalb China derart offensiv einen
Standpunkt klarstellen muß, wo Indien selber doch selbst nie
Expansionsgelüste hatte.
Das wird jetzt philosophisch… warum brechen Kriege aus. Besonders derartige, objektiv betrachtet absolut dümmliche Grenzkriege, wo es um ein paar Flecken unbewohnte Wüste, Dschungel, oder kahle Hochtäler geht. Das war ja nicht der einzige Fall, da gab es so Stories zwischen Peru und Equador, El savador und Honduras (Der Fussballkrieg) Oder aktuell zwischen Eritrea und Äthiopien.
Meist werden dann irgendwelche Argumente vorgeschoben. Besonders beliebt sind Bodenschätze aber wenn man mal nachbohrt, ist da meist nichts dahinter…
Oder so Schwachsinn wie „nationale Ehre“ (kotz)
Zum indisch-Chinesischen Konflikt.
Es ging der VR-China offenbar darum, Indien zu demütigen, das zum damaligen Zeitpunkt gerade mit der SU anbandelte. Sprich, China wollte den Einfluss Indiens in SE-Asien zurückdrängen und sich gleichzeitig bei Pakistan einschmeicheln. Auserdem wurde als Nebeneffekt die Furcht anderer Anliegerstaaten vor der Chin Armee geschürt. Der Hauptzweck der ganzen Aktion war also weniger militärisch denn diplomatisch.
Die Stellungen Chinas gegenüber Indien waren defensiv uneinnehmbar, aber für eine weitere Offensive reichte der Nachschub nicht. Und nachdem offenbar die Ziele Chinas erreicht waren, war die Fortsetzung des Konfliktes sinnlos geworden.
Eine ähnliche Geschchte zogen die Chinesen ja 1980 in Vietnam durch, als sie in den Norden Vietnams einfielen, einige Schlüsselstellungen eroberten, und sich dann wieder zurückzogen.
Die Kerntruppen Vietnams standen zu diesem Zeitpunkt gerade in Kambodscha, wo sie das absolut wiederwärtige Pol-Pot Regime stürzten. Offenbar ging es da den Chinesen darum, Vietnam zu zeigen, wer den grösseren Knüppel trägt, und eine weitere Expansion Vietnams über Kambodscha hinaus zu verhindern.
China hat meist eine sehr zielgerichtete Aussenpolitik verfolgt, die im wesentlichen darauf abzielt, mehr durch Drohungen Einfluss zu nehmen als durch direkte Gewaltanwendung.
Wie ich zur UFO-These stehe, kannst du dir vermutlich denken *g*, ich glaube, wir brauchen das hier nicht weiter zu vertiefen.
Gruss
Mike
Es gibt nämlich noch einen ähnlichen Grenzkonflikt, bei dem
Pakistan (1964??) mit haushoch überlegener (von den USA
aufgerüsteter) Luftwaffe Indien in einem Blitzkrieg überfiel
und trotzdem unglaubliche Verluste erlitt, weil die Luftwaffe
offensichtlich plötzlich jede Orientierung verlor und viel zu
tief flog, so daß die Jets von den Indern mit simplen
Maschinengewehren reihenweise runtergeholt wurden.
welche flugzeugtypen waren das eigentlich ??
in vietnam z.b. haben hat die USAF ebenfalls tiefflieger benutzt in der annahme sie wären dem gegener damit überliegen … leider ein irrtum
die „A6-Intruder“ mit bodenfolgeradar konnte zwar extrem tieffliegen, aber dann immer nur gerade aus… der gegner brauchte nur aufklären, wann und mit welchem kurs diese flugzeuge unterwegs waren um dann weit vorher eine handvoll soldaten am boden zu plazieren, die ein wenig sperrfeuer schiessen (bei einer flughöhe von 50m ist praktisch jede waffe gefährlich für so einen flieger) - also nix mit geheimwaffe (für die amis war es vielleicht wie eine geheimwaffe, weil sie damit nicht gerechnet haben)
STK