die bayern und preisn

Von: , Frage gestellt am Mi, 24. Jan 2001

hallo leute,

im neuen spiegel gehts um 300Jahre Preußen

nun hab ich mir die story fast komplett durchgelesen, weil ich doch geschichtlich interessiert bin , etc
ausser das einmal ludwig II erwähnt wurde hab ich nix von bayern gelesen...
aber wenn mich meine grauen zellen nicht belügen, gabs doch n paar kriege zwischen preußen und bayern.. oder?

vielleicht weis jemand ja mehr als ich :)
und vielleicht kann mir auch jemand n link im internet dazu sagen

danke schonmal

viele grüße

rasta

15 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: die bayern und preisn

    Hallo !

    Preußen gegen Bayern?? Dann nur über Österreich, als Bayern verwandtschaftlich mit Österreich verbunden war. Aber nie direkt.

    Die Bayern sind Auseinandersetzungen mit Preußen immer aus dem Weg gegangen, in dem sie sich mit Geld oder Gold freikauften.
    (Reptilienfond).
    Gruß Werner [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
      Re^2: die bayern und preisn

      Hallo !

      Preußen gegen Bayern?? Dann nur über Österreich, als Bayern
      verwandtschaftlich mit Österreich verbunden war. Aber nie
      direkt.

      hi werner,

      du hast recht.. bayern war 1866 mit österreich verbündet.
      aber ich bin schon ein bisschen schlauer als zuvor und ich muss dir hier widersprechen...! Die Bayern sind Auseinandersetzungen mit Preußen immer aus dem
      Weg gegangen, in dem sie sich mit Geld oder Gold freikauften.
      (Reptilienfond).
      Gruß Werner
      ich weis zwar nicht, was dein reptilienfond ist.. aber das wort IMMER wollen wir hier mal ausklammern. 1806 haben zum beispiel bayerische truppen schlesische festungen in schutt und asche gelegt, und das gehörte den preussen!
      ausserdem haben sich die preussen damals die kaiserkrone gekauft, indem sie ludwig II. schmierten.

      in den folgenden jahren nach 1866 verbündeten sich preussen und bayern aus angst von frankreich zerrieben zu werden. im jahre 1871 gab es große militärische erfolge bayerischer truppen in frankreich, allerdings unter preußischer führung :-)

      das von mir... bitte postet weiter!

      viele grüße

      rasta

      • Antwort von nach 5 Stunden hilfreich
        Re^3: die bayern und preisn

        Hallo !

        Preußen gegen Bayern?? Dann nur über Österreich, als Bayern
        verwandtschaftlich mit Österreich verbunden war. Aber nie
        direkt.

        hi werner,

        du hast recht.. bayern war 1866 mit österreich verbündet.
        aber ich bin schon ein bisschen schlauer als zuvor und ich
        muss dir hier widersprechen...! Die Bayern sind Auseinandersetzungen mit Preußen immer aus dem
        Weg gegangen, in dem sie sich mit Geld oder Gold freikauften.
        (Reptilienfond).
        Gruß Werner
        ich weis zwar nicht, was dein reptilienfond ist.. aber das
        wort IMMER wollen wir hier mal ausklammern. 1806 haben zum
        beispiel bayerische truppen schlesische festungen in schutt
        und asche gelegt, und das gehörte den preussen!
        Genau, sozusagen in Personalunion mit Österreich. Allein hätten sie viel zu viel Angst gehabt. ausserdem haben sich die preussen damals die kaiserkrone
        gekauft, indem sie ludwig II. schmierten.
        Genau, das war Geld aus dem Reptilienfond.
        in den folgenden jahren nach 1866 verbündeten sich preussen
        und bayern aus angst von frankreich zerrieben zu werden. im
        jahre 1871 gab es große militärische erfolge bayerischer
        truppen in frankreich, allerdings unter preußischer führung -)
        Auch dazu mußte Bayern erstmal geschmiert werden.
        das von mir... bitte postet weiter!

        viele grüße

        rasta

        • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
          Re^4: die bayern und preisn

          hi werner,

          ich hab das gefühl, du magst mich als bayern n bisserl ärgern, oder :-)
          Genau, sozusagen in Personalunion mit Österreich. Allein
          hätten sie viel zu viel Angst gehabt.
          haha genau! :)
          bayern ist allein sprachlich schon immer eng verwandt mit österreich gewesen. der bayerische sprachraum erstreckt sich auch über weite teile österreichs.
          ausserdem hatten die preussen auch ihre verbündeten. von angst kann also keine rede sein. da haben sich nur 2 verwandte staaten miteinander verbündet um in europa nicht gegen die größeren mächte wie russland oder frankreich unterzugehen. später war es halt bayern und preussen was dann das großdeutsche reich bildete.
          im übrigen sind die hohenzollern, die gründer von preussen ursprünglich aus bayern. preussen gibts ja erst 300 jahre...
          bayern an sich schon über 1400 jahre Auch dazu mußte Bayern erstmal geschmiert werden.
          ja wer hat sich dann eingekauft? ganz klar das die bayerischen regimenter nicht für nichts in den krieg gezogen sind. demzufolge ist ja alles, wo geld floß, schmiererei

          viele grüße

          rasta

          • Antwort von nach 20 Stunden hilfreich
            Re^5: die bayern und preisn

            hi werner,

            hiern paar quelltext...weil des mit deiner schmiererei kann ich ja gar ned hinnehmen :)

            .....
            ließ Bismarck bei sämtlichen verbündeten süddeutschen Höfen anfragen, ob sie bereit wären, Preußen bei dem zu erwartenden französischen Angriff Hilfe zu leisten. Binnen drei Wochen nach der Mobilmachung müsse die Unterstützung eintreffen. Werthern erhielt die Information aus Berlin, »daß Zögerung oder Zweifel am casus foederis von uns als Bruch des Bündnisses gleichgeachtet wird«. Der bayerische Kriegsminister, Sigmund von Pranckh, verpflichtete sich ohne Rückfrage beim Ministerratsvorsitzenden Graf Bray, geschweige denn bei König Ludwig, die 1866 vertragsmäßig vereinbarten beiden bayerischen Armeekorps in Kriegsstärke ins Feld zu schicken.

            ...ließ König Ludwig dem preußischen Gesandten am Abend des i6. Juli mitteilen, daß Bayern zu seinen Bündnisverpflichtungen stehe. Ludwig II. war somit der erste der süddeutschen Herrscher, der sich - trotz seiner Abneigung gegen seine hohenzollerischen Verwandten - für Preußen erklärte.
            Die Entscheidung des bayerischen Königs hatte Signalwirkung. Die übrigen süddeutschen Fürsten konnten hinter ihr nicht zurückstehen. So rühmte die Presse vielfach Ludwigs Vorgehen als richtungweisend für die deutsche Einigung....

            so
            viele grüße

            rastA

          • Antwort von nach 22 Stunden hilfreich
            Hohenzollern in Bayern

            später war es halt bayern und preussen was dann das
            großdeutsche reich bildete.
            Du meinst das kleindeutsche? im übrigen sind die hohenzollern, die gründer von preussen
            ursprünglich aus bayern. preussen gibts ja erst 300 jahre...
            bayern an sich schon über 1400 jahre
            Hier ein Fall von Großbayerischem Denken ;-) Die Hohenzollern - ursprünglich aus Schwaben - wurden Burggrafen von Nürnberg und erwarben in der Folge die Markgrafschaften Ansbach und Bayreuth, die bis vor 200 Jahren hohenzollerisch und damit preußisch waren.
            Erst nach dem Wienser Kongreß wurden all diese Gebiete bayerisch.

            Andreas

            P.S. Nein, ich bin kein Franke.

            • Antwort von nach 23 Stunden hilfreich
              Re: Hohenzollern in Bayern

              Du meinst das kleindeutsche?
              du hast recht!
              Hier ein Fall von Großbayerischem Denken ;-) Die Hohenzollern
              - ursprünglich aus Schwaben - wurden Burggrafen von Nürnberg
              und erwarben in der Folge die Markgrafschaften Ansbach und
              Bayreuth, die bis vor 200 Jahren hohenzollerisch und damit
              preußisch waren.
              Erst nach dem Wienser Kongreß wurden all diese Gebiete
              bayerisch.

              da hab ich auch noch gefunden.. langsam bin ich experte für diese epoche:)

              Im Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 hatte Dänemark seine Ansprüche auf die Herzogtümer Schleswig und Holstein gänzlich verloren. In der Gasteiner Konvention vom August 1865 beschlossen Preussen und Österreich, die die beiden Herzogtümer zunächst gemeinsam verwaltet hatten, die Herrschaftsteilung (Schleswig kam unter preussische, Holstein unter österreichische Verwaltung) bei gleichzeitigem Mitspracherecht der jeweils anderen Macht.

              In der Folge verschärften sich die Interessengegensätze zwischen Österreich und Preussen jedoch wieder zusehends: In der Schleswig-Holsteinischen Frage sprach sich Österreich für ein weitgehend selbständiges Schleswig-Holstein und die Einsetzung der Augustenburger in Schleswig-Holstein aus, während Preussen die Angliederung des Gebietes an sein Territorium anstrebte.

              Und was die Bundesverfassung anbelangte, so legte Preussen einen Reformplan vor, der den Ausschluss Österreichs aus dem Deutschen Bund vorsah. Nachdem Österreich am 1. Juni 1866 verkündet hatte, es wolle den Bundestag in Frankfurt über die Erbfolge in Holstein entscheiden lassen, bezichtigte Preussen Österreich, den Gasteiner Vertrag gebrochen zu haben, und liess – unter offensichtlicher Verletzung der Gasteiner Konvention – Truppen in Holstein einmarschieren. Am 14. Juni 1866 stimmte der Bundestag mit grosser Mehrheit dem Antrag Österreichs auf die Mobilmachung der nichtpreussischen und nichtösterreichischen Bundestruppen zu. Preussen betrachtete das als Kriegserklärung und erklärte seinerseits Österreich den Krieg. Ausserdem erklärte Preussen die Bundesverfassung für ausser Kraft gesetzt und besiegelte damit faktisch das Ende des Deutschen Bundes.

              Auf der Seite Preussens standen 18 norddeutsche Klein- und Mittelstaaten sowie Italien, mit dem Preussen bereits am 8. April 1866 ein geheimes Bündnis geschlossen hatte;

              Österreich schlossen sich 13 deutsche Bundesstaaten an, u. a. Sachsen, Bayern, Württemberg, Baden, Hannover, Hessen-Darmstadt und Kurhessen.


              Am 21. Juni stiess die preussische Hauptmacht unter dem Generalstabschef Helmuth Graf von Moltke über die böhmische Grenze vor und schlug die österreichisch-sächsische Armee am 3. Juli 1866 bei Königgrätz entscheidend; ausserdem besetzten preussische Truppen Hannover, Sachsen und Kurhessen. Auf dem italienischen Kriegsschauplatz dagegen waren die Österreicher erfolgreich: Sie besiegten die Italiener am 24. Juni 1866 bei Custoza und am 20. Juli zur See bei Lissa. Am 26. Juli 1866 unterzeichneten Preussen und Österreich auf Betreiben Bismarcks, der durch einen raschen Friedensschluss ein mögliches Eingreifen Frankreichs verhindern wollte, den Vorfrieden von Nikolsburg und am 23. August 1866 den Frieden von Prag.

              Mit den Friedensverträgen erkannte Österreich die Auflösung des Deutschen Bundes an und machte damit den Weg frei für die von Preussen angestrebe Neuordnung Deutschlands ohne Österreich. Preussen annektierte Schleswig und Holstein, Lauenburg, Hannover, Nassau, Kurhessen sowie die Stadt Frankfurt am Main und baute damit seine Vormachtstellung im nord- und mitteldeutschen Raum bis zur Mainlinie aus. Letztere zu überschreiten vermied Preussen, um nicht eine Intervention Frankreichs zu provozieren. Bereits im August 1866 konstituierte sich unter preussischer Führung der Norddeutsche Bund, dessen Verfassung vom Kaiserreich weitgehend übernommen wurde.

              Am 3. Oktober 1866 schloss Österreich mit Italien Frieden; Österreich trat Venetien an Italien ab und erkannte ausserdem das Königreich Italien offiziell an. Nach seiner Niederlage im Deutschen Krieg und dem damit verbundenen Machtverlust sah sich Österreich gezwungen, den Forderungen des ungarischen Reichsteiles nachzukommen und durch den Ausgleich das Kaiserreich Österreich in die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn umzuwandeln. Die K.u.K. Monarchie entstand.

              DU HAST ES GESCHAFFT--> FERTIG

              viele grüße

              rasta

            • Antwort von nach 5 Tagen 1 hilfreich
              Geschichtsklitterung?

              Kann man es einfach so erklären? Wars einfach nur Grüppchenbildung? War es nicht vielmehr so, dass Preußen mit seinen Ansprüchen aus dem Deutsch-Dänischen Krieg gegen die Ordnung im Deutschen Bund verstieß? Dadurch kam es zu einer Reichsexekution, der sich die am Deutschen Bund festhaltenden Mächte (neben Österreich auch Sachsen und Bayern) nicht entziehen konnten. Allerdings ging die Reichsexekution nach hinten los, mit der Niederlage des Deutschen Bundes 1866 wurde der Norddeutsche Bund der Sieger (also Preußen + Mecklenburg ect. + einige andere ndt. Staaten) als Kleindeutsche Lösung (dh ohne Österreich) gegründet, der Wurzel für das 1871 gegründete Deutsche Reich war

            • Antwort von nach 6 Tagen hilfreich
              Re: Geschichtsklitterung?

              hallo hendryk,

              wahnsinn.. du bist geschichtslehrer oder? oder hast dus in nem buch nachgelesen?
              z.i. die letzten text von mir waren größtenteils quellen aus dem internet. und warum schreibst du wecheln o.a. mit x?

              aber danke vielmals für deine tollen reposts

              viele grüße

              rasta [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]



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