Antwort von
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hilfreich
Re: Hohenzollern in Bayern
Du meinst das kleindeutsche?
du hast recht!
Hier ein Fall von Großbayerischem Denken ;-) Die Hohenzollern
- ursprünglich aus Schwaben - wurden Burggrafen von Nürnberg
und erwarben in der Folge die Markgrafschaften Ansbach und
Bayreuth, die bis vor 200 Jahren hohenzollerisch und damit
preußisch waren.
Erst nach dem Wienser Kongreß wurden all diese Gebiete
bayerisch.
da hab ich auch noch gefunden.. langsam bin ich experte für diese epoche:)
Im Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 hatte Dänemark seine Ansprüche auf die Herzogtümer Schleswig und Holstein gänzlich verloren. In der Gasteiner Konvention vom August 1865 beschlossen Preussen und Österreich, die die beiden Herzogtümer zunächst gemeinsam verwaltet hatten, die Herrschaftsteilung (Schleswig kam unter preussische, Holstein unter österreichische Verwaltung) bei gleichzeitigem Mitspracherecht der jeweils anderen Macht.
In der Folge verschärften sich die Interessengegensätze zwischen Österreich und Preussen jedoch wieder zusehends: In der Schleswig-Holsteinischen Frage sprach sich Österreich für ein weitgehend selbständiges Schleswig-Holstein und die Einsetzung der Augustenburger in Schleswig-Holstein aus, während Preussen die Angliederung des Gebietes an sein Territorium anstrebte.
Und was die Bundesverfassung anbelangte, so legte Preussen einen Reformplan vor, der den Ausschluss Österreichs aus dem Deutschen Bund vorsah. Nachdem Österreich am 1. Juni 1866 verkündet hatte, es wolle den Bundestag in Frankfurt über die Erbfolge in Holstein entscheiden lassen, bezichtigte Preussen Österreich, den Gasteiner Vertrag gebrochen zu haben, und liess – unter offensichtlicher Verletzung der Gasteiner Konvention – Truppen in Holstein einmarschieren. Am 14. Juni 1866 stimmte der Bundestag mit grosser Mehrheit dem Antrag Österreichs auf die Mobilmachung der nichtpreussischen und nichtösterreichischen Bundestruppen zu. Preussen betrachtete das als Kriegserklärung und erklärte seinerseits Österreich den Krieg. Ausserdem erklärte Preussen die Bundesverfassung für ausser Kraft gesetzt und besiegelte damit faktisch das Ende des Deutschen Bundes.
Auf der Seite Preussens standen 18 norddeutsche Klein- und Mittelstaaten sowie Italien, mit dem Preussen bereits am 8. April 1866 ein geheimes Bündnis geschlossen hatte;
Österreich schlossen sich 13 deutsche Bundesstaaten an, u. a. Sachsen, Bayern, Württemberg, Baden, Hannover, Hessen-Darmstadt und Kurhessen.
Am 21. Juni stiess die preussische Hauptmacht unter dem Generalstabschef Helmuth Graf von Moltke über die böhmische Grenze vor und schlug die österreichisch-sächsische Armee am 3. Juli 1866 bei Königgrätz entscheidend; ausserdem besetzten preussische Truppen Hannover, Sachsen und Kurhessen. Auf dem italienischen Kriegsschauplatz dagegen waren die Österreicher erfolgreich: Sie besiegten die Italiener am 24. Juni 1866 bei Custoza und am 20. Juli zur See bei Lissa. Am 26. Juli 1866 unterzeichneten Preussen und Österreich auf Betreiben Bismarcks, der durch einen raschen Friedensschluss ein mögliches Eingreifen Frankreichs verhindern wollte, den Vorfrieden von Nikolsburg und am 23. August 1866 den Frieden von Prag.
Mit den Friedensverträgen erkannte Österreich die Auflösung des Deutschen Bundes an und machte damit den Weg frei für die von Preussen angestrebe Neuordnung Deutschlands ohne Österreich. Preussen annektierte Schleswig und Holstein, Lauenburg, Hannover, Nassau, Kurhessen sowie die Stadt Frankfurt am Main und baute damit seine Vormachtstellung im nord- und mitteldeutschen Raum bis zur Mainlinie aus. Letztere zu überschreiten vermied Preussen, um nicht eine Intervention Frankreichs zu provozieren. Bereits im August 1866 konstituierte sich unter preussischer Führung der Norddeutsche Bund, dessen Verfassung vom Kaiserreich weitgehend übernommen wurde.
Am 3. Oktober 1866 schloss Österreich mit Italien Frieden; Österreich trat Venetien an Italien ab und erkannte ausserdem das Königreich Italien offiziell an. Nach seiner Niederlage im Deutschen Krieg und dem damit verbundenen Machtverlust sah sich Österreich gezwungen, den Forderungen des ungarischen Reichsteiles nachzukommen und durch den Ausgleich das Kaiserreich Österreich in die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn umzuwandeln. Die K.u.K. Monarchie entstand.
DU HAST ES GESCHAFFT--> FERTIG
viele grüße
rasta