ich habe mir auf Anraten eines Wer-Weiss-Was-Experten ein schönes Buch „Uniformen europäischer Armeen“ aus dem Militärverlag der DDR angeschafft. Darin bin ich auf obige Bezeichnungen gestossen, die mich auch schon in Funckens Uniform-Werken irritiert haben.
Ich weiß nun gar nicht mehr, welche Aufgaben die oben benannten Soldaten hatten, es scheint irgendwas mit Artillerie und/oder Pioniere zu sein.
Wer kann mich diesbezüglich korrekt aufklären ?
Falls es erforderlich ist, die Begriffe werden für Soldaten so um 1750 verwendet.
Mineure waren speziell für den Tunnelbau ausgebildete Pioniere.
Diese Tunnel wurden dann meistens unterhalb feindlicher Stellungen angebracht, mit Sprengstoff gefüllt und dann die feindliche Stellung in die Luft gejagt.
Bekannt wurden diese Mineure besonders im 1. Weltkrieg, als in den Dolomiten sich österreichische und italienische Einheiten bekämpften. Die wichtigste Art und Weise, sich dort umzubringen war, sich gegenseitib die Berge anzubohren und dann zu sprengen.
Kann man heute noch alles besichtigen.
Sappeure sind Soldaten, welche, wie Pioniere, spezialisiert darauf waren, Annäherungsgräben (Sappen) zu schaufeln.
Bekannt geworden in der Neuzeit besonders im 1. Weltkrieg vor Verdun in den Stellungskriegen.
Gruß Werner
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Noch als Ergänzung: Es existierten neben den schon richtig erklärten Sappeuren und Mineuren auch noch Pontoniere, die die Aufgabe hatten, Behelfsbrücken zur Flußüberquerung zu errichten. Diese drei Gattungen wurden später unter dem Oberbegriff Pioniere zusammengefaßt. Innerhalb der Pioniereinheiten wurden die obigen Bezeichnungen noch auf Kompanieebene weiterverwandt.
ich habe mir auf Anraten eines Wer-Weiss-Was-Experten ein schönes Buch „Uniformen europäischer Armeen“ aus dem Militärverlag der DDR angeschafft. Darin bin ich auf obige Bezeichnungen gestossen Michael
So stößt man auf seine eigenen Spuren …
Mineure waren speziell für den Tunnelbau ausgebildete Pioniere. Diese Tunnel wurden dann meistens unterhalb feindlicher Stellungen angebracht, mit Sprengstoff gefüllt und dann die feindliche Stellung in die Luft gejagt.
Außerdem bauten die Mineure die Minengänge im Glacis der Festungen. Friedrich der Große meinte, Festungen würden durch „Feuer und Wasser“ (Minen und Überschwemmungen) verteidigt, und verlangte, eine Mine müsse dreimal springen können: Erst die oberflächlich liegende Flattermine, dann die die schon tief eingegrabene „Kammer“, und schließlich die eigentliche Mine, die unter dem Grundwasserspiegel lag und deswegen nicht „ausgeblasen“ werden konnte. Solche Dreifachminen zu bauen war Sache der Mineure.
Bekannt wurden diese Mineure besonders im 1. Weltkrieg, als in den Dolomiten sich österreichische und italienische Einheiten bekämpften. Die wichtigste Art und Weise, sich dort umzubringen war, sich gegenseitib die Berge anzubohren und dann zu sprengen. Kann man heute noch alles besichtigen.
Sappeure sind Soldaten, welche, wie Pioniere, spezialisiert darauf waren, Annäherungsgräben (Sappen) zu schaufeln. Bekannt geworden in der Neuzeit besonders im 1. Weltkrieg vor Verdun in den Stellungskriegen.
Gruß Werner