Marine 2. Weltkrieg, Einheitensuche

Hallöchen,

ich suche Infos +über das 4. Artillerieregiment sowie über den 2. Admiral Nordsee und den 2. Admiral Ostsee des weiteren Informationen über die 2. Schiffsstammabteilung in Hage/Ostfriesland.

Vieölen Dank schon mal

Balsi

Hallo!

Versuch es doch mal beim Bundeswehr Archiv in Koblenz oder in Flensburg-Mürwik, in der Marineschule. Dann soll es noch in Kiel-Laboe ein Archiv geben . Leider habe ich die Adressen nicht.

Bist Du sicher, daß es ein Marine Artillerieregiment gab? Im 2. Weltkrieg? Und dazu noch ein viertes? Dann hätte es auch ein 1. - 3. geben müssen. Die Marine begnügte sich am Schluß damit, die großen Schiffsgeschütze auszubauen und irgendwo in Skandinavien zu montieren und nicht abzuschießen. Ebenso am Atlantik.

Was verstehst Du unter 2.Admiral Ostsee/Nordsee? Vizeadmiral??

Bist Du sicher, daß es in dem 5 Personendorf Hage eine Schiffsstammabteilung gab? War sie nicht in Brake? Wenn ja, schreib doch mal die Stadtverwaltung Norden an bzw Ortsvorsteher Hage. Diese Dörfer schreiben/schrieben in den letzten Jahren alle mal ihre Dorfchronik. Vor allem, wenn man eingemeindet wurde wie Hage in die Stadt Norden. In dieser Chronik steht dann ganz sicher etwas über ihre glorreiche Vergangenheit.

Gruß Werner

Hallö,

vielleicht hast Du Glück beim Bundesarchiv, der Link zur Marine unten:

http://www.bundesarchiv.de/bestaende.asp?CID=1631&TYP=1

CIAo

Hallöchen,

also erstmal danke für die Hinweise habe sie alle erstmal benutzt und entsprechende Mails gesendet.

Ok, ein kleiner fehlerist mir unterlaufen… es muss heissen 4. Artillerieträgerflotille nicht regiment… Laut WASt gab es Angehöriger der 2. Schiffsstammabteilung in Hage. Bin aber noch auf der Suche vielleicht lässt sich ja was rausfinden.

Balsi

Bist Du sicher, daß es ein Marine Artillerieregiment gab? Im
2. Weltkrieg? Und dazu noch ein viertes? Dann hätte es auch
ein 1. - 3. geben müssen. Die Marine begnügte sich am Schluß
damit, die großen Schiffsgeschütze auszubauen und irgendwo in
Skandinavien zu montieren und nicht abzuschießen. Ebenso am
Atlantik.

Hallo Werner!

Es gab sogar einige Marine-Artillerie-Regimenter mehr!
Im folgenden waren dies:

Marine-Artillerie-Regiment 1
Marine-Artillerie-Regiment 5
Marine-Artillerie-Regiment 10
Marine-Artillerie-Regiment 21
Marine-Artillerie-Regiment 22
Marine-Artillerie-Regiment 24
Marine-Artillerie-Regiment 26
Marine-Artillerie-Regiment 30
Marine-Artillerie-Regiment 40
Marine-Artillerie-Regiment 41
Marine-Artillerie-Regiment 50

vgl. http://www.feldgrau.com/kmsartreg.html

Zwar wurden z.T. ehemalige Schiffsgeschütze an der Küste von Norwegen, über Dänemark, Holland, Belgien und Frankreich bis zur Grenze Spaniens aufgestellt, aber ein großer Teil der Geschütze waren auch Beutegeschütze unterschiedlicher Herkunft.
Bei den Kämpfen an der Küste der Normandie hatten die Marine-Artillerie-Abteilungen einen wichtigen Anteil in der Anfangsphase und auch später bei den Kämpfen um Cherbourg!
Von „rumstehen und nicht abschießen“ kann da keine Rede sein.

Gruß

Tom

Hallo Thomas!

Hier einige Ausschnitte aus einem Aufsatz von Oberstltn. a.D. Wittwer für die „Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte“.

Hat der gewaltige Aufwand einen militärischen Nutzen gehabt? Zusammenfassend muß festgestellt werden, daß kaum eine Küstenbatterie ihren ursprünglichen Einsatzauftrag erfüllen konnte. Nur wenige Geschütze kamen zum direkten Schuß gegen anlandende Gegner, alle ernsthaften Landungsversuche konnten durch Küstenartillerie nicht entscheidend behindert werden.
Weiter :
Gegen die Invasion in der Normandie konnten die Batterien am Cap Gri-Nez auf Grund ihrer geographischen Lage nicht eingreifen… Die Alliierten setzten ihre Landung an den am schwächsten geschützten Küstenabschnitt an, und die wenigen kleinkalibrigen Geschütze, die in die Kämpfe direkt einbezogen wurden, unterlagen bald der Übermacht.
Weiter :
In Norwegen kam keine Batterie gegen feindliche Kräfte zum Schuß. Nach ihrer Fertigstellung hatte der Gegner längst andere Wege und Ziele für seinen erfolgreichen Kampf gegen Deutschland aufgenommen.
Weiter:
So hat die deutsche Küstenartillerie nirgendwo entscheidend in das Ringen auf See oder beim Schutz des Kontinents eingreifen können.
Und warum? Weil der Gegner wußte, wo diese Ungetüme standen und natürlich genau diese Gegenden für seine Landungen ausklammerte.

Gruß Werner

1 „Gefällt mir“

Hallo!

Hast Du denn ungefähr eine Idee, was eine Artillerieträgerflottile sein könnte. Aus welchem Schiffstyp sie besteht? Jedes Marineschiff war doch damals ein Artillerieträger. Sonst wären sie ja keine Kriegsschiffe.
Oder waren damit die ehemaligen KdF-Schiffe und andere nicht mehr fahrende zivile Schiffe gemeint, die man mit Flugabwehrkanonen ausgerüstet hatte?. Nur wären diese Schiffe unter der Bezeichnung „Flottille“ etwas groß gewesen.
Es gab noch die KfK, die Kriegsfischkutter. Mit 2 cm Bordkanonen ausgerüstete Fischkutter, welche noch bis in die 60er Jahre bei der heutigen Bundesmarine fuhren.

Wenn nur einige Mitglieder der 2. Schiffstammabteilung in Hage stationiert waren, so müssen dort heute natürlich keine Kasernen mehr stehen. Solche Kommandos wurden immer privat oder in sogenannten Flakbaracken untergebracht. Möglicherweise waren es Bedienungen der Flaks, die rund um Wilhelmshaven aufgestellt waren. Oder auch von Marinefunkstationen, die weiter ins Inland verlegt waren.

Du suchst da aber ganz schön exotische Einheiten!

Ebenso die Admiräle der Nord- und Ostsee. (2.Admiral). Möglich, daß es außer den Befehlshabern der schwimmenden Einheiten und der Standortkommandanten auch Befehlshaber der Nord- und Ostsee gab, aber was willst Du dann mit dem 2. , also den jeweiligen Vertretern.

Wenn Du zu Ergebnissen kommst, laß mal von Dir hören.
Eine Adresse schreibe ich Dir noch auf :

Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Payerstr. 30
72074 Tübingen

Gruß Werner