crypto api panik

Von: , Frage gestellt am Fr, 3. Sep 1999

verwendet pgp die crypto api?
welche bekannten programme verwenden die api?
mfg

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
    Re: crypto api panik

    verwendet pgp die crypto api?
    welche bekannten programme verwenden die
    api?
    mfg
    *lol* selbst wenn PGP sie nicht verwendet (ich glaube das ist der Fall, wenn ich an die alten sourcecodes denke) glaubst Du doch nicht ernsthaft, daß die NSA nicht eine weitere Backdoor drin hat +lol+

    Gruß
    Gunnar

    • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
      Re^2: crypto api panik

      *lol* selbst wenn PGP sie nicht verwendet
      (ich glaube das ist der Fall, wenn ich an
      die alten sourcecodes denke) glaubst Du
      doch nicht ernsthaft, daß die NSA nicht
      eine weitere Backdoor drin hat +lol+
      Bei frei verfügbarem Quellcode dürfte es schwer fallen, eine derartige Hintertür einzubauen.
      Jemand, der sich die Binär-Version besorgt, sollte anhand der Signatur ihre Authentizität prüfen.
      Da nicht jeder in der Lage ist, die Krypto-Routinen in PGP zu beurteilen, gibt es Testvektoren, anhand derer sich die Konformität der verwendeten Algorithmen nachweisen läßt.

      CU
      Markus

      • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
        Re^3: crypto api panik

        Bei frei verfügbarem Quellcode dürfte es
        schwer fallen, eine derartige Hintertür
        einzubauen.
        Schwer, aber nicht unmöglich! Oder traust Du Dir zu einen Cryptalgorithmus zu prüfen bzw. weisst Du welche Libraries oder DLL's Hintertüren haben ?!? Jemand, der sich die Binär-Version
        besorgt, sollte anhand der Signatur ihre
        Authentizität prüfen.
        Da nicht jeder in der Lage ist, die
        Krypto-Routinen in PGP zu beurteilen,
        gibt es Testvektoren, anhand derer sich
        die Konformität der verwendeten
        Algorithmen nachweisen läßt.

        CU
        Markus
        Das ist leider kein Garant, daß keine Backdoor drin ist - nur, daß keine zusätzlich eingebaut wurde =) (aber auch das ist alles manipulierbar...)

        Gruß
        Gunnar

        • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
          Re^4: crypto api panik

          Bei frei verfügbarem Quellcode dürfte es
          schwer fallen, eine derartige Hintertür
          einzubauen.
          Schwer, aber nicht unmöglich! Oder traust
          Du Dir zu einen Cryptalgorithmus zu
          prüfen bzw. weisst Du welche Libraries
          oder DLL's Hintertüren haben ?!?
          Eine Hintertür, welche beispielsweise Deinen Passphrase über das Internet verschickt, etc. ist viel zu auffällig, als das man sie im Code verbergen könnte. Außerdem führt dies zu beobachtbar anderem Verhalten von PGP.

          Eine gefährliche und im Code schwer zu entdeckende Hintertür muß sich in der Kryptoroutine befinden. Mit Hilfe der Testvektoren ist es jedoch möglich, die Korrektheit der Routinen zweifelsfrei zu prüfen. Schließlich sind die Algorithmen öffentlich bekannt. Jede Manipulation fällt sofort auf.

          Mir ist lediglich eine Ungereimtheit bekannt: Beim DES-Algorithmus ist nicht bekannt, warum gerade die festgelegten Werte für die Substitutionsboxen verwendet werden, obwohl der Zweck der Subst.boxen sehr wohl bekannt ist (Erschweren der linearen Kryptoanalyse).
          Dies mag zwar seltsam erscheinen, hat jedoch keinen Einfluß auf den übrigen Algorithmus.

          CU
          Markus

          • Antwort von nach 20 Tagen hilfreich
            Re^5: crypto api panik

            Bei frei verfügbarem Quellcode dürfte es
            schwer fallen, eine derartige Hintertür
            einzubauen.
            Schwer, aber nicht unmöglich! Oder traust
            Du Dir zu einen Cryptalgorithmus zu
            prüfen bzw. weisst Du welche Libraries
            oder DLL's Hintertüren haben ?!?
            Eine Hintertür, welche beispielsweise
            Deinen Passphrase über das Internet
            verschickt, etc. ist viel zu auffällig,
            als das man sie im Code verbergen könnte.
            Außerdem führt dies zu beobachtbar
            anderem Verhalten von PGP.
            Das ist jedoch eine Einbahnstrasse Deiner Denkweise ;) - es gibt noch viele andere Möglichkeiten! Eine gefährliche und im Code schwer zu
            entdeckende Hintertür muß sich in der
            Kryptoroutine befinden. Mit Hilfe der
            Testvektoren ist es jedoch möglich, die
            Korrektheit der Routinen zweifelsfrei zu
            prüfen. Schließlich sind die Algorithmen
            öffentlich bekannt. Jede Manipulation
            fällt sofort auf.
            Richtig! Wer hat aber den DES abgesegnet (bzw. das 'S' in DES bestimmt?) = NSA und wem gehört der PGP? Security Dynamics/RSA (aus den Staaten...)

            Es bleibt jedem selbst überlassen, wem oder was er vertraut - mich wundern nur viele Ungereimtheiten! Mir ist lediglich eine Ungereimtheit
            bekannt: Beim DES-Algorithmus ist nicht
            bekannt, warum gerade die festgelegten
            Werte für die Substitutionsboxen
            verwendet werden, obwohl der Zweck der
            Subst.boxen sehr wohl bekannt ist
            Dies beispielsweise! Und dieses Bild bestätigen ja auch nahezu alle Kryptologen bzw auch viele größe Unternehmen, die kurzum die S-Boxen ausgetauscht haben (was zudem noch den Potentiellen Angriff von 2hoch56 auf 56! vergrößert ;) (Erschweren der linearen Kryptoanalyse).
            Dies mag zwar seltsam erscheinen, hat
            jedoch keinen Einfluß auf den übrigen
            Algorithmus.
            Darüber streiten die Geister - ich denke wir werden sehen ob bzw. was passieren wird, wenn die Eliptic Curvs kommen werden, denn auch in Deutschland arbeiten schon einige an der Umsetzung... CU
            Markus
            Gruß
            Gunnar

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