SQL Slammer
Von: , Frage gestellt am Mo, 27. Jan 2003
Ich habe mir die Frage gestellt, welche Idioten es wohl sein mögen, die einen Datenbankserver mitten ins Internet stellen. Nun, diese Frage war einfach zu beantworten, ich musste nur meine Routerprotokolle von Samstag früh auswerten.
Die Stichprobenanalyse war hochinteressant. die ersten Einträge kamen noch ausschliesslich aus Singapoor und Korea, von Servern mit Namen wie SERVER2, irdb02 oder waltz, also von Rechnern die offenbar aufgrund einer Misskonfiguration (oder fehlen) einer Unternehmensfirewall angreifbar waren.
Aber wenige Minuten später schon wurd' es interessant, da kamen die ersten Europäer. Hier eine kurze Liste:
- FMI housing service Italien
- Universität Rostock
- sac.net leading provider of electronic transaction assurances
- Freie Universität Berlin
- University of Southern California
- State University of New York
- Univerzita Brno (Tschechien)
- Berkeley Laboratory (www.lbl.gov, also offenbar ein Regierungsinstitut)
- IP-Exchange GmbH / IP-Partner
- Wolfe Internet Access / Seattle
- China Mobile Communications
- MyFone.nl (Klingeltöne et al.)
- Lunds Universitet Schweden
- Columbia University New York
- China United Telecom
- whathelps.com (Webmailer)
- UUNET Canada Inc.
- Teleperformance USA Global Telemarketing and Teleservices
- immix.net we shape the web worldwide (müsste das nicht heissen we share our secrets worldwide?)
- Universita degli studi di Milano
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Und das schärfste daran: Fast alle haben Sie ihre administrativen Freigaben (C$, Admin$, netlogon...) im Internet offen. Okay, der Guest-Zugang war in allen Fällen deaktiviert, und ein leeres Administrator-Passwort hatte auch keiner.
Aber was bilden die Informatikfakultäten der obigen Unis eigentlich aus? Idioten? Kretins?
Hiiiiiiilfeeeeee,
Schorsch
