Festplatte+passwort

Von: , Frage gestellt am Sa, 2. Apr 2005

hallo,
laut ct tv könnte es möglich sein das ein Hacker ein Programm über das Internet auf einem normalen desktop-PC installiert
welches für die Festplatte ein Passwort vergibt.

Der eigenliche PC-Besitzer kennt dieses Festplattenpasswort nicht und kann diesen PC niemals mehr benutzen.

ist's mögliche?

danke
Friedrich
PS:http://www.photostock.de/img/prev/ps-26654.jpg

17 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 14 Minuten 0 hilfreich
    Re: Festplatte+passwort

    Hallo Friedrich,

    wenn einmal ein Programm auf dem PC installiert ist (und das ist schon Millionen passiert), kann es alles tun, was der Benutzer auch tun könnte. Die meisten Windows-Benutzer arbeiten immer mit Administrator-Rechten, also ist das praktisch alles, was technisch überhaupt machbar ist.

    Gruss Reinhard [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 21 Minuten 0 hilfreich
      Re^2: Festplatte+Passwort

      Hallo meinserseits. Friedrich
      PS:http://www.photostock.de/img/prev/ps-26654.jpg
      Benutzer auch tun könnte. Die meisten Windows-Benutzer
      arbeiten immer mit Administrator-Rechten, also ist das
      praktisch alles, was technisch überhaupt machbar ist.
      Stimmt. Deswegen soll man ja auch nur vertrauenswürdige Programme installieren ;-)
      Aber es gibt auch Programme, die sich mit normalen Benutzerrechten installieren & ausführen lassen. Das sollte man zuerst versuchen, bevor der Holzhammer mit Admin-Rechten kommt.
      Stichwort 'IT-Security'

      HTH
      mfg M.L.

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  2. Antwort von nach 7 Stunden 0 hilfreich
    Re: Festplatte+passwort

    Hallo, laut ct tv könnte es möglich sein das ein Hacker ein Programm
    über das Internet auf einem normalen desktop-PC installiert
    welches für die Festplatte ein Passwort vergibt.
    Der eigenliche PC-Besitzer kennt dieses Festplattenpasswort
    nicht und kann diesen PC niemals mehr benutzen.
    naja, erstmal hat die Festplatte selbst kein Paßwort,
    soweit ich weiß. Man kann also max. die Daten auf der
    Festpaltte verschlüsseln.

    Neu Formatieren und partiionieren kann man die Festplatte
    dann aber immer noch.

    Den PC kann man natürlich auch mit einer anderen
    Festplatte nutzen. Da könnte man max. das BIOS verriegeln,
    wofür es aber auch Hintertürchen gibt.

    Gruß Uwi

    • Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Festplatte+passwort

      Moin naja, erstmal hat die Festplatte selbst kein Paßwort,
      Falsch. Man kann also max. die Daten auf der
      Festpaltte verschlüsseln.
      Auch das wird nicht getan. Bei der beschriebenen Methode wird nur das Plattenpasswort gesetzt. Deshalb kann man die Daten von spezialisierten Firmen retten lassen (austausch der Platine gegen eine ohne Passwort-System). Neu Formatieren und partiionieren kann man die Festplatte
      dann aber immer noch.
      Mit gesetzten Passwort kann man nur das "sichere-löschen" auslösen (und das geht auch nicht bei allen Platten). Würde bei meiner Platte 3-4 Stunden dauern. Danach kann windows die Platte auch wieder "sehen" und bearbeiten. Dateien wiederherstellen ist dann aber nicht mehr. Den PC kann man natürlich auch mit einer anderen
      Festplatte nutzen.
      Richtig. Da könnte man max. das BIOS verriegeln,
      wofür es aber auch Hintertürchen gibt.
      Z.B. die BIOS-Batterie.

      cu

      • Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
        Naja

        Hallo, naja, erstmal hat die Festplatte selbst kein Paßwort,
        Falsch.
        Das hat mich nun doch mal interessiert und wie ich nun
        rausfand, haben nur mache Laptopplatten
        tatsächlich einen Passwortschutz.
        Im normalen Desktop scheint es das wohl bisher kaum zu
        geben, oder?
        Wäre allerdings schon ein nettes Feature in Bezug auf
        Datensicherheit z.B. auch für externe Platten
        (auch wenn's nur gegen "Hühnerdiebe" wirksam ist) . Neu Formatieren und partitionieren kann man die Festplatte
        dann aber immer noch.
        Mit gesetzten Passwort kann man nur das "sichere-löschen"
        auslösen (und das geht auch nicht bei allen Platten). Würde
        bei meiner Platte 3-4 Stunden dauern. Danach kann windows die
        Platte auch wieder "sehen" und bearbeiten. Dateien
        wiederherstellen ist dann aber nicht mehr.
        Naja, geht also wohl prinzipiell doch.

        Zwischen PC neu aufsetzen müssen und PC nie wieder
        nutzen können ist dann aber doch wohl noch ein Unterschied.

        Gruß Uwi

        • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
          Re: Naja

          Hallo, Das hat mich nun doch mal interessiert und wie ich nun
          rausfand, haben nur mache Laptopplatten
          tatsächlich einen Passwortschutz.
          Im normalen Desktop scheint es das wohl bisher kaum zu
          geben, oder?
          So gut wie *alle* ATA/SATA Platten haben eine Passwortunterstützung. Allerdings ist auf so gut wie *keinem* desktop BIOS die Unterstützung implementiert. Wäre allerdings schon ein nettes Feature in Bezug auf
          Datensicherheit z.B. auch für externe Platten
          (auch wenn's nur gegen "Hühnerdiebe" wirksam ist) .
          Ist in der Tat ein Hühnerdiebe Schutz, da ihn Datenrettungsunternehmen umgehen können. Hersteller und erst recht der Anwender hingegen nicht. Neu Formatieren und partitionieren kann man die Festplatte
          dann aber immer noch.
          Mit gesetzten Passwort kann man nur das "sichere-löschen"
          auslösen (und das geht auch nicht bei allen Platten). Würde
          bei meiner Platte 3-4 Stunden dauern. Danach kann windows die
          Platte auch wieder "sehen" und bearbeiten. Dateien
          wiederherstellen ist dann aber nicht mehr.
          Naja, geht also wohl prinzipiell doch.
          Nein. Es gibt zwei Passworte: Master und User. Wenn man die Einstellung "Maximum" wählt, kann man mit dem Master-Passwort noch ein "Security Erase" durchführen. Danach ist die Platte blank und wieder nutzbar. Wenn aber dieses Master-Passwort nicht hat, dann kann man die Platte wegwerfen.

          Wenn jemand nun ein Virus schriebe, dass einfach beide Passwörter mit einer Zufallsfolge belegt, dann gute Nacht.

          Nachlesen kannst Du das in der neuesten C't oder online unter

          http://www.heise.de/ct/05/08/172/

          Gruß

          Fritze

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^2: Naja

            Salü Fritze

            Auch dieses Problem gibt es nicht, wenn der Benutzer nicht mit Administrator Rechten arbeitet. Zitat aus dem Artikel:

            -- schnipp >
            Ein potenzieller Virus, der unter einem aktuellen Betriebssystem wie Windows XP, Linux oder Mac OS X läuft, hat es da schon schwerer. Er muss erst einmal unerkannt am (hoffentlich aktiven) Virenscanner vorbeikommen und braucht sodann Administratorrechte, um direkt mit der Festplatte sprechen zu dürfen. Das ist oft kein großes Hindernis, denn noch immer arbeiten viele Windows-Anwender als Administrator, und unter Mac OS X hat man sich so daran gewöhnt, dass man zur Installation einer x-beliebigen Shareware sein Administratorkennwort eingeben muss, dass man da leicht in eine Falle tappen kann.
            <-- schnapp

            Ferner kann man davon ausgehen, dass vor allem das Phoenix Bios dieses Problem verursacht.
            -- schnipp >
            Ausgerechnet das am weitesten verbreitete Award BIOS weiß noch nichts von ATA Security
            <-- schnapp

            Was für mich als KO-Kriterium für eine Neuanschafffung in den nächsten sechsMonaten gilt. Auch wenn man ein BIOS flashen kann, so wird sich jeder diesen Schritt 2x überlegen, da dabei - wenn auch selten - massive Probleme auftreten können.

            Grüsse
            Peter

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^3: Naja

              Moin Auch dieses Problem gibt es nicht, wenn der Benutzer nicht mit
              Administrator Rechten arbeitet.
              Stimmt (für alle windows 2k und später) Ferner kann man davon ausgehen, dass vor allem das Phoenix
              Bios dieses Problem verursacht.
              Das stimmt nicht. Die Platte kann unabhängig vom BIOS-support in den Passwortmodus geschaltet werden. Wenn das BIOS den Passwortmodus unterstützt kann man per BIOS (bei bekanntem Passwort) wieder entriegeln.

              Was auch manche BIOS unterstützen ist das unterdrücken der Passwortfunktion. Das funktioniert aber nur wenn der Controller über das BIOS angesprochen wird (was bei allen ordentlich installieren Systemen NICHT der Fall ist). Was für mich als KO-Kriterium für eine Neuanschafffung in den
              nächsten sechsMonaten gilt.
              Ich seh das Problem eh nicht: es gibt die Passwort-funktion seit Ewigkeiten. Wieso sich jetzt drüber aufregen ? Klar, irgendwann wird einer auf dumme Gedanken kommen, aber nach dem Prinzip müsste das Internet sofort abgeschaltet werden...

              Holt euch doch einen ordentlichen RAID-Controller, dann ist das Problem (und einige andere) vom Tisch. RAID-Controller lassen nix und niemand einfachso an die Platten ran. Selbst das BIOS (oder der Admin eines windows/linux-Rechners) hat da keinen direkten Zugriff mehr. (Das gilt nicht für diese pseudo OnBoard-RAID-Controller)

              cu

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^4: Naja

              Was auch manche BIOS unterstützen ist das unterdrücken der
              Passwortfunktion. Das funktioniert aber nur wenn der
              Controller über das BIOS angesprochen wird (was bei allen
              ordentlich installieren Systemen NICHT der Fall ist).
              Das funktioniert generell. Das BIOS kann vor praktisch allen Schädlingen die Passwortfunktion einfrieren, so dass kein Benutzerprogramm mehr daran rumschrauben kann. Das einzigem was dann noch Probleme machen könnte, wäre ein infiziertes BIOS, aber dann ist sowieso alles zu spät.



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