Kohle von morgen

Von: , Frage gestellt am Mi, 19. Jul 2006

hallo,
was spricht eigentlich gegen einen Einsatz von RFID-Chips bzw. den neuen winzigen ~"Memory Spot Chips" in Geldscheinen und Briefmarken?
~ http://focus.msn.de/digital/pc/computer_nid_32179.html
danke
Friedrich

40 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 15 Minuten 0 hilfreich
    Re: Kohle von morgen

    Hallo, was spricht eigentlich gegen einen Einsatz von RFID-Chips bzw.
    den neuen winzigen ~"Memory Spot Chips" in Geldscheinen und
    Briefmarken?
    eigentlich nichts. Wenn die Dinger problemlos in einem Geldschein unter zu bringen sind, wird das wohl auch früher oder später passieren. Wir haben in der Firma eine Zugangskontrolle per RFID, Leseentfernung drei Zentimeter. Der Gedanke an eine Flächendeckende Personenüberwachung mit diesen Chips (die manche befürchten) ist pure Paranoya, mehr nicht.

    Gruß, Rainer

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Kohle von morgen

      Hallo, Leseentfernung drei Zentimeter.
      Das mag in Eurem Fall ausreiche, technischt ist aber mehr drin. Der
      Gedanke an eine Flächendeckende Personenüberwachung mit diesen
      Chips (die manche befürchten) ist pure Paranoya, mehr nicht.
      Nun, ich hätte ein Problem, wenn an der Kasse festgestellt wird, daß meine Jacke der Firma Torfidel nicht mehr der aktuellen Mode entspricht, darblich nicht mit meiner Unterwäsche harmoniert und im in der Herren-Abteilung zufällig ein nettes Angebot bereit liegt, welches auch sonst zu meinem Bekleidungs-Stil passt.

      Wenn Du das für bequem hältst - bitte sehr.


      Sebastian

      • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Kohle von morgen

        Hallo Sebastian, Das mag in Eurem Fall ausreiche, technischt ist aber mehr
        drin.
        klar, das hängt von der Größe der Antenne ab. Der Leseabstand entspricht etwa dem halben Antennendurchmesser. Noch leichter als die Chips zu lesen ist es übrigens, den Sender zu orten. :-) Nun, ich hätte ein Problem, wenn an der Kasse festgestellt
        wird, daß meine Jacke der Firma Torfidel nicht mehr der
        aktuellen Mode entspricht, darblich nicht mit meiner
        Unterwäsche harmoniert und im in der Herren-Abteilung zufällig
        ein nettes Angebot bereit liegt, welches auch sonst zu meinem
        Bekleidungs-Stil passt.
        und das alles mit einem Chip im Geldschein, wenn ich nur Kreditkarten in der Tasche habe. Dazu wären IMHO schon hellseherische Fähigkeiten nötig.

        Gruß, Rainer

        • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Kohle von morgen

          Hallo, Das mag in Eurem Fall ausreiche, technischt ist aber mehr
          drin.
          klar, das hängt von der Größe der Antenne ab. Der Leseabstand
          entspricht etwa dem halben Antennendurchmesser.
          Umm .....? Nun, ich hätte ein Problem, wenn an der Kasse festgestellt
          wird, daß meine Jacke der Firma Torfidel nicht mehr der
          aktuellen Mode entspricht, darblich nicht mit meiner
          Unterwäsche harmoniert und im in der Herren-Abteilung zufällig
          ein nettes Angebot bereit liegt, welches auch sonst zu meinem
          Bekleidungs-Stil passt.
          und das alles mit einem Chip im Geldschein, wenn ich nur
          Kreditkarten in der Tasche habe.
          Nein, aber es ist ja zunehmend Mode, Waren per RFID zu kodieren, am besten so konsequent wie sie auch mit dem EAN-Barcode versehen werden.

          Darum ging es in dem Artikel zugegebenermassen aber nicht.


          Gruß,


          Sebastian

          • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Kohle von morgen

            Hallo Sebastian, klar, das hängt von der Größe der Antenne ab. Der Leseabstand
            entspricht etwa dem halben Antennendurchmesser.
            Umm .....?
            ??? Funktion unklar? Der 'Sender' arbeitet mit einer Induktionsschleife als Antenne. Im Chip wird ein Strom induziert mit dem er arbeitet. Der Chip muß sich praktisch innerhalb dieser Schleife befinden, damit das System funktionieren kann.
            Du könntest natürlich ein Kabel um eine Stadt legen, dann würde Dir das aber nichts mehr nützen, weil Du die Signale nicht mehr zuordnen könntest. Nützlich ist das nur, wenn nur ein Chip gelesen wird.

            Gruß, Rainer

            • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
              Re^6: Kohle von morgen

              Hallo, klar, das hängt von der Größe der Antenne ab. Der Leseabstand
              entspricht etwa dem halben Antennendurchmesser.
              Umm .....?
              ??? Funktion unklar? Der 'Sender' arbeitet mit einer
              Induktionsschleife als Antenne. Im Chip wird ein Strom
              induziert mit dem er arbeitet. Der Chip muß sich praktisch
              innerhalb dieser Schleife befinden, damit das System
              funktionieren kann.
              Das bezweifele ich rundweg ersteimal.



              Sebastian

            • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
              Re^7: Kohle von morgen

              Hallo Sebastian, Das bezweifele ich rundweg ersteimal.
              das kann ich dann auch nicht ändern, in der Firma fotografieren darf ich nicht. Wenn es Dir nicht reicht, daß ich die Antenne am Montag vor der Montage in der Hand hatte, habe ich eben Pech gehabt. Meinen Job werde ich wegen dem Bild nicht riskieren.

              Gruß, Rainer

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Kohle von morgen

      eigentlich nichts. Wenn die Dinger problemlos in einem
      Geldschein unter zu bringen sind, wird das wohl auch früher
      oder später passieren. Wir haben in der Firma eine
      Zugangskontrolle per RFID, Leseentfernung drei Zentimeter. Der
      Gedanke an eine Flächendeckende Personenüberwachung mit diesen
      Chips (die manche befürchten) ist pure Paranoya, mehr nicht.

      Gruß, Rainer
      Hallo,

      es spricht schon von extremem technischen Unverständnis, wenn man sich in 2 Sätzen dermassen selbst widerspricht: eine Zugangskontrolle ist per se eine flächendeckende Personenüberwachung - alle Firmen, die so etwas einsetzen, wissen jederzeit, wo sich jeder einzelne Mitarbeiter aufhält.

      Und viele Systeme funktionieren seit Jahren schon so, dass man sich den gesicherten Türen nur nähern muss (keineswegs auf 3 cm).

      Gruss Reinhard



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